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f+h fördern und heben 1-2/2017

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FLURFÖRDERZEUGE 20

FLURFÖRDERZEUGE 20 Jahre Yale in Deutschland Flächendeckendes Vertriebsnetz stärkt nachhaltigen Kundenkontakt Der Flurförderzeughersteller Yale Europe Materials Handling feierte vergangenen Oktober sein 20-jähriges Bestehen auf dem deutschen Markt. Im Rahmen eines Presselunchs würdigte das Unternehmen dabei das langjährige Engagement der Yale-Händler in Deutschland und gewährte einen Blick auf aktuelle und künftige Produktentwicklungen. Die Räumlichkeiten des Yale-Vertriebspartners M. + S. Bauer in Nürnberg waren anlässlich der Jubiläums-Presseveranstaltung gut gefüllt. Gemeinsam mit den anwesenden Fachjournalisten sprach Dominik Vierkotten (Bild), Area Business Director Central Europe Hyster & Yale, einen Toast aus auf die erfolgreiche Händlerkooperation in zwei Jahrzehnten Unternehmenspräsenz in Deutschland: „Heute feiern wir die zwanzigjährige Partnerschaft mit dem deutschen Händlernetz, aber ist Yale nicht schon viel länger in Deutschland?“ Zur Klärung der Frage ließ Vierkotten die vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren: Eigentlich gehe die Yale-Geschichte in Deutschland zurück bis in das Jahr 1927. Yale and Towne übernahmen damals das deutsche Gabelstaplerunternehmen Boge und Kasten Solingen (BKS). BKS fertigte dann mehr als 50 Jahre lang Yale-Gabelstapler in Deutschland. Im Jahr 1996 baute Yale seine Marktpräsenz in Deutschland aus und eröffnete eine eigene Niederlassung für Vertrieb und Marketing. Man rekrutierte Händler – darunter die schon seit 1983 für Yale tätige Ziegler Gabelstapler GmbH aus Augsburg und die bereits seit 1959 mit Yale verbundene M. + S. Bauer GmbH aus Nürnberg, die noch heute Yale-Vertriebspartner sind. Bereits 1997 deckten elf Händler 65 Prozent des deutschen Markts ab. Heute ist Yale Teil der Hyster-Yale Group, zu welcher auch Bolzoni, Hyster sowie Utilev und Nuvera gehören. In Deutschland wird die Marke Yale von der Hyster-Yale Deutschland GmbH in Neu-Isenburg vertreten, die aktuell mit 18 unabhängigen Vertragshändlern kooperiert. Mit speziellen Branchenlösungen wolle man den Anforderungen des Markts optimal entsprechen, so Dominik Vierkotten 36 f+h 1-2/2017

FLURFÖRDERZEUGE Enge Kooperation mit den Betreibern Ein gut aufgestelltes Händlernetz in Deutschland spielt für den Flurförderzeughersteller eine wichtige Rolle, denn die Händler bekommen aufgrund ihres engen Kundenkontakts ein unmittelbares Feedback vom Betreiber. Dieser enge Austausch, der u. a. auch in Form von Kundenumfragen umgesetzt wird, ist nötig, um maßgeschneiderte Lösungen zu realisieren. Aber nicht allein die vom Kunden selbst formulierten Wünsche bestimmen die Produktentwicklung. Yale deckt darüber hinaus in einem Blueprinting-Verfahren „unausgesprochene Bedürfnisse“ der Betreiber auf − sprich es wird ermittelt, was dem jeweiligen Kunden tatsächlich im individuellen Arbeitsumfeld nutzt. Über die Jahre ist so ein praxisnahes Know-how gewachsen, das der Entwicklung zukunftsgerichteter Produkte und Konzepte zugutekommt. Zu den neuen Produkten der letzten Monate gehören u. a. der Elektro-Geh-Gabelhochhubwagen vom Typ MS10–16, der Elektro-Stand-/Quersitz-Gabelhubwagen der Serie MTP sowie die Gegengewichtsstapler der Serie MX. Jede dieser Neuentwicklungen basiert auf Erkenntnissen, die aus den jeweiligen Einsatzbedingungen beim Betreiber gewonnen wurden. „Unserer fundierten Branchenkenntnisse versetzen uns in die Lage, mögliche Kundenanforderungen bei der Entwicklung und Fertigung neuer Produkte vorauszuahnen“, so Mark Stent, Operations Director – Engineering Concept Centre bei Yale. Unter der Leitung von Stent beschäftigt sich das „Yale-Concept Centre“ mit Zukunftskonzepten und -technologien für die Intralogistik. „Wir arbeiten dabei intensiv mit verschiedenen Universitäten zusammen“, so Stent, „und profitieren von der Branchenneutralität und den unorthodoxen Ideen der Studenten und Wissenschaftler.“ Eine Erkenntnis kann Stent aus den Gesprächsrunden im Concept Center jetzt schon formulieren: der demografische Wandel, die größere Einflussnahme der Bei der Ideenfindung geht Yale neue, ungewöhnliche Wege Manfred Weber, Redakteur f+h Kunden z. B. durch die Möglichkeit Produkte online zu bewerten und die „Generation Smartphone“ werde die Entwicklung neuer Flurförderzeuge prägen. Fotos: Yale/f+h www.yale.com I N T E L L I G E N C E T H A T M O V E S SCHWENKKRANE bringen Schweres in Bewegung Weltweit größte Auswahl an Schwenkkranen Tragfähigkeiten von 125 kg bis 63.000 kg Individuelle Kundenlösungen www.vettercranes.com WWW.ROTEK-MOTOREN.DE f+h 1-2/2017 37 Vetter.indd 1 26.01.2017 Rotek.indd 15:15:52 1 22.10.2015 14:19:01

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