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f+h fördern und heben 1-2/2018

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f+h fördern und heben 1-2/2018

PRODUKTE UND SYSTEME 02

PRODUKTE UND SYSTEME 02 SCM-APO PP/DS nach SAP S/4 Hana – Business Szenario ERP Hana or anyDB ERP OR Hana or anyDB APO Live Cache Hana APO AnyDB Optimierer Optimierer Live Cache SCM-Server (integrierter oder stand-alone LiveCache) Optimierer PPDS S/4 Live Cache Hana DP, SNP etc. Hana or anyDB Optimierer PPDSonS/4 Hana Die erweiterte Planung im PP/DS wird aktiviert, indem Anwender die entsprechenden Parameter in den Stammdaten, also zu Materialstamm und Arbeitsplatz, setzen. Die Notwendigkeit zur Anbindung externer Systeme, z. B. ein SCM, entfällt. Dadurch erfahren komplexe Schnittstellen wie das Core Interface (CIF) durch den gleichzeitigen Wegfall fast aller Integrationsmodelle eine starke Vereinfachung. Mithilfe von S/4 Hana ergibt sich die Möglichkeit zur dynamischen Bestandsberechnung. Bestände werden nicht mehr in Tabellen oder Datenbanken abgelegt. Stattdessen wird ein Bestand durch die neue Datenhaltung für Materialbelege, wie etwa zu Wareneinund -ausgängen, zur Laufzeit automatisch berechnet. Um die Bewegungsdaten in S/4 Hana zu erhalten, lässt sich der Livecache eines ehemals angebundenen SCM-Systems, wo die Auftragsdaten bisher abgelegt wurden, in das neue System importieren. Laut Kovacovic ergibt sich eine Herausforderung bei der Migration: „Das Downtime-Fenster und damit die Geschäftsunterbrechung während der Transition so gering wie möglich zu halten, ist vielfach eine Hürde, die es zu meistern gilt. Ein mehrstufiges Vorgehen hat sich hierbei bewährt: Zunächst wird die bestehende SAP- Landschaft analysiert und das Szenario bestimmt, wie die Konversion durchgeführt werden kann. Danach folgen die Testimplementierungen und -migrationen, um zu ermitteln, wie die Go-live-Migration ablaufen wird. Wichtig ist auch, dass Tabellen und Programme des Kunden einbezogen werden. Aus all diesen Schritten resultiert schließlich der minimale Downtime-Ansatz.“ VERSCHIEDENE OPTIONEN ZUR SYSTEMERWEITERUNG Zur Systemerweiterung sind drei Optionen wählbar: Der Brownfield-Ansatz sieht eine direkte Konvertierung des vorhandenen ERP-Systems vor. Der Greenfield-Ansatz umfasst die Aufstellung und Neuimplementierung eines vollständig neuen S/4-Systems. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Systemlandschaft zu transformieren, wobei mehrere ERP-Systeme in ein S/4 Hana integriert werden. Zur Unterstützung bieten sich die Tools SAP Migration Cockpit und SAP Landscape Transformation an. Allerdings sind auch Fälle denkbar, in denen das SCM-System erhalten werden soll, da es über Funktionalitäten verfügt, die im PP/ DS nicht zur Verfügung stehen. Für solche Fälle bestehen ähnliche Möglichkeiten, die bestehende Landschaft zu bewahren und an das S/4 Hana anzubinden, wie Kovacovic weiß: „Dies geschieht entweder durch direkte Konvertierung des ERP und der anschließenden Migration der Daten aus dem PP/DS des SCM-Systems in das Äquivalent auf dem S/4-System.“ Oder es folge ein Upgrade in zwei Stufen, indem das ERP-System auf ein ERP on Hana umgestellt wird, woran sich Konvertierung und Migration anschließen. Außerdem sei es denkbar, zunächst das ERP auf ein ERP on Hana hochzustufen – erst danach wird das Add-on APO on ERP installiert. Die Daten würden dann aus dem SCM auf das APO migriert und auf das S/4-System konvertiert. Für den Fall, dass Kundenentwicklungen auf dem SCM-System vorliegen und sich auf dort abgelegte Daten beziehen, lautet der Lösungsvorschlag von Kovacovic: „Ein neues Mapping durchführen, sodass die neue PP/DS-Komponente Daten auf dem S/4-System auslesen kann. Nach der Stammdatenänderung muss geprüft werden, ob die Programme weiterhin funktionieren. Schnittstellen vom SCM- zum ERP-System werden nicht mehr benötigt – eine direkte Datenbeschaffung muss sie ersetzen. Verschiedene Tools überprüfen, welche Codings in Kundenprogrammen aktuell oder obsolet sind, respektive in Zukunft geändert werden müssen.“ Fotos: Fotolia, Consilio IT-Solutions www.consilio-gmbh.de 50 f+h 2018/01-02 www.foerdern-und-heben.de

FLEXIBILITÄT UND BESONDERE ANFORDERUNG AN DIE LOGISTIK IM BEREICH EFASHION Der Mode-Online-Versandhandel muss sich weiter auf immer stärkeres Wachstum und ein immer breiter werdendes Sortiment einstellen. Darüber hinaus stellen saisonale Wechsel, Hochphasen und schnelllebige Trends Ansprüche an höchste Flexibilität im Logistikbereich und empfindliche Materialien im Fashion-Bereich spezielle Anforderungen an die Lagereinrichtung. Weitere Informationen haben wir für Sie auf unserer Website zusammengestellt. www.foerdern-und-heben.de/bito3

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