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f+h fördern und heben 1-2/2020

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f+h fördern und heben 1-2/2020

PRODUKTE UND SYSTEME

PRODUKTE UND SYSTEME FÜR MEHR SICHERHEIT: KETTENZUG MIT BALANCER-FUNKTION ERMÖGLICHT INTUITIVE LASTFÜHRUNG Das Unternehmen Demag ist bekannt für die Entwicklung diverser fördertechnischer Lösungen – auch Kettenzüge zählen zum Produktportfolio. Jetzt stellt das Unternehmen mit dem Kettenzug vom Typ DCBS ein Kompakthebezug vor, das mit seiner intelligenten Steuerung Montage- und vor allem Fügevorgänge noch einfacher und sicherer gestalten soll. In seiner Basisfunktion ist der DCBS ein stufenloser Kettenzug, der auf der DCS-Baureihe basiert und in zwei Baugrößen mit Tragfähigkeiten bis 125 oder 250 kg verfügbar ist. Was den DCBS aber von anderen Kettenzügen unterscheidet ist die integrierte Balancer-Funktion, die vom Demag-E-Balancer D-BE bekannt ist. Diese ermöglicht das Führen von Lasten ohne Betätigung des Steuerschalters. Dabei kann der Anwender mit geringem Kraftaufwand die Last einfach in die gewünschte Höhe bewegen und manuell präziser positionieren, da der „Umweg“ über das Bedienfeld entfällt. SICHERHEIT DURCH VIER WÄHLBARE BETRIEBSMODI Durch das Betätigen eines Schalters oder bei entsprechender Einstellung auch automatisch, wechselt der DCBS zwischen den beiden Betriebsmodi „Griffführung“ und „Lastführung“ und macht die intuitive Lastführung möglich. Dazu ist das Hebezeug mit feinfühliger Sensorik ausgestattet: Mithilfe des Drucksensors wird, in der Griffführung, die Handkraft des Bedieners erkannt und diese zur Steuerung der Hubbewegung umgesetzt. Damit entfällt das Drücken von Tasten zur Steuerung des Hebezeugs. Ein integrierter Lastsensor erkennt Gewicht und mögliche Gewichtsschwankungen und leitet in der Lastführung die daraus gewünschte Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit ab. Dadurch kann der Bediener die Last mit beiden Händen in die gewünschte Position führen. Im Fügemodus, der sich für das horizontale Zusammenführen von Bauteilen eignet, wird ein mögliches Aufschwingen der Last verhindert und in eine sanfte Pendelbewegung umgesetzt. Diese ermöglicht ferner das präzise Fügen von Bauteilen, vermeidet mögliche Schäden durch das Anschlagen der Teile und steigert somit auch die Geschwindigkeit beim Montieren. Die vierte Betriebsart des DCBS ist der Lastaufnahmemodus. Diese Funktion ist u. a. beim Werkzeugwechsel oder bei der Entnahme von Teilen aus empfindlichen Vorrichtungen oder Prüfständen nützlich. Der Balancer lässt sich so einstellen, dass er nur anhebt, bis eine voreingestellte Kraft erreicht ist. Damit ermöglicht die Funktion das Anheben und Vorspannen des Lastaufnahmemittels – mit der Folge, dass die Last ohne Absacken oder nach oben schnellen, z. B. aus einer Vorrichtung, entnommen werden kann. Gleichzeitig wird die Maschine oder Vorrichtung vor zu hohen Kräften geschützt. Alle Betriebsmodi sind mit zusätzlichen Schutz- und Sicherheitsfunktion wie einstellbaren Last- oder Geschwindigkeitsgrenzen verknüpft und gestalten das Arbeiten sicherer. Darüber hinaus lässt sich der Kettenzug mit dem Demag-Leichtkransystem vom Typ KBK kombinieren und kann so einen horizontalen Lastentransport ermöglichen. In den KBK-Profilschienen kann der Kettenzug z. B. an Hängekranen in Einträgerbauweise oder in System-Hängebahnen und Schwenkkranen verfahren. RUTSCHKUPPLUNG MIT AUTOMATISCHER ABSCHALTUNG Abgesehen von der direkten Lastführung bietet der DCBS eine Reihe von konstruktiven Merkmalen, die seine Bedienung vereinfachen, die Sicherheit erhöhen und den Serviceaufwand verringern. Dazu zählt u. a. die Rutschkupplung mit automatischer Abschaltung durch Drehzahlüberwachung, die ein dauerhaftes Durchrutschen bei Überlast verhindert. Weil die Bremse im Laststrang vor der Rutschkupplung angeordnet ist, wird ein Absacken der Last zuverlässig verhindert; bei einer Störung fällt automatisch die Bremse ein. Foto: Demag www.demagcranes.de 28 f+h 2020/01-02 www.foerdern-und-heben.de

BORN 1948 3D-LIDAR-SENSOR ÜBERZEUGT DURCH PRÄZISION UND LEISTUNG Der Mehrlagenscanner vom Typ R2300 aus dem Hause Pepperl+Fuchs verfügt über einen Messbereichs-Öffnungswinkel von 100°, bietet Messbereiche bis zehn Meter auf helle Objekte und bis vier Meter auf dunkle Oberflächen, eine Messrate von 50 kHz sowie Scanraten von 12,5 oder 25 Hz mit bis zu 4 000 Pixeln pro Scan. Zu den weiteren Merkmalen gehören eine Bauhöhe von 58 mm sowie eine Winkelauflösung von 0,1° und die mechanische Trennung von Sender und Empfänger innerhalb der Optikeinheit. Die Elektronik ist fest im Sensorkopf installiert und so vor Vibrationen geschützt. Die Pulse-Ranging- Technologie stellt eine weitgehende Unabhängigkeit von Objekt- und Oberflächeneigenschaften sowie ein hohes Maß an Störfestigkeit gegenüber Fremdlicht sicher. Der integrierte zuschaltbare Pilotlaser erleichtert die Inbetriebnahme des 3D-Lidar-Sensors. Die Übertragung der Messwerte für Winkel, Distanz und Remission mit dem dazugehörigen Zeitstempel geschieht via Ethernet-Schnittstelle. Weitere Anschlussoptionen sind in Vorbereitung. www.pepperl-fuchs.com FEDERKRAFTBREMSE MIT MOMENTNIVEAU EINER PERMANENT-MAGNET-BREMSE Das für die Baugröße hohe Bremsmoment der Federkraftbremse vom Typ BFK518 der Intorq GmbH resultiert aus dem großen Reibradius des Rotors und dem mit enger Toleranz gefertigten, kleinen Luftspalt. Ein als Blechbiegeteil gefertigter Flansch dient als eng am Rotor anliegende Stützstruktur; die Reibfläche kommt so vollständig zum Einsatz. Mithilfe eines thermischen Fügeverfahrens wird der Flansch exakt auf den Soll-Luftspalt fixiert. Die Prozessparameter des Fügeprozesses werden sensorisch erfasst. Gegenüber Permanentmagnetbremsen erfordert die Fail-Safe-Bremse keine manuellen Einstellarbeiten. Aufgrund der Konstruktion nimmt die Reibscheibe automatisch die richtige axiale Position ein. Die Einbaulage der ohne Seltene Erden auskommenden Bremse ist flexibel, sie lässt sich schnell und einfach am Fest- oder Loslager eines Motors montieren. Gelüftet wird die Bremse elektromagnetisch: Dafür wird die Spule des Magnetteils mit Gleichspannung erregt. Die Magnetkraft zieht die Ankerscheibe gegen die Federkraft an das Magnetteil. www.intorq.com INDIVIDUELLE BRANCHENLÖSUNGEN AUF BASIS VON 100 JAHREN KNOW-HOW Anzeige DATENSPEICHERUNG IN ECHTZEIT Über ihr WLAN-Modul kann die DEW-Waage D 110, das Unternehmen DEW Systeme bezeichnet das Gerät auch als Cloud Scale, Wiegewerte unmittelbar und drahtlos in eine Daten-Cloud übertragen. Die Cloud Scale lässt sich auch an Handhubwagen montieren. So kann z. B. das Gewicht einer Palette auf dem Weg vom Wareneingang ins Lager erfasst werden. www.dew-waagen.de Mit 100 Jahren Produkt- und Anwendungserfahrung werden auch Fördertechnikhersteller im breit gefächerten Portfolio der Findling Wälzlager GmbH fündig. Die Bandbreite reicht von High-End-Produkten von Herstellern wie Nachi oder FYH bis hin zu Standardkomponenten aus China oder Indien. Aufgrund der guten Verfügbarkeit eignet sich auch die Produktserie Abeg eXtreme von Findling für den Einsatz in der Fördertechnik: Mit diesen Wälzlagern bietet das Unternehmen Lösungen für Anwendungen mit besonderen Ansprüchen. In der Fördertechnik stark nachgefragt werden auch Gehäuselager. Die in Sägewerken eingesetzten Rollengänge und Querförderer des Herstellers H.I.T. Maschinenbau müssen Staub, Holzpartikeln und Spritzwasser, aber auch extremen Temperaturbedingungen widerstehen. In diesen Anwendungen spielt nicht zuletzt die Dichtungstechnik der Gehäuselager eine wichtige Rolle: Denn die beste Verarbeitungspräzision und der beste Wälzlagerstahl helfen nichts, wenn Verunreinigungen eindringen und der Schmierstoff austritt. www.findling.com THE ORIGINAL Made in Germany Bis zu 25.000 kg und 200 m Robuste Bauweise Faires Preis-Leistungs-Verhältnis BESUCHEN SIE UNS! LogiMAT | Stuttgart Halle 7 - B01 10.- 12. März liftket.de

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