Aufrufe
vor 1 Jahr

f+h fördern und heben 10/2017

  • Text
  • Heben
  • Foerdern
  • Fuh
f+h fördern und heben 10/2017

PRODUKTE UND SYSTEME 01

PRODUKTE UND SYSTEME 01 02 04 01 Profidat im Einsatz am Schwerlast-Regalbediengerät 03 02 Beispiel: Systemaufbau Profidat mit 3 × Phase Energie, PE und 100 MBit/s Daten 03 Ladekontakt für autonome Logistik-Roboter, Drohnen, FTF & Shuttles 04 Lithium-Ionen-Batteriebank mit Batteriemanagementsystem von Conductix-Wampfler an einem FullE-RTG-Kran Aftersales-Paket mit Wartungsdienstleistungen beziehen kann. Als erste Praxisanwendungen nennt Dülffer hier eine Remote-Anlagenvisualisierung an verschiedenen E-RTG-Anlagen in Container- Häfen. „Somit lassen sich kritische Diagnose daten wie Temperaturen, Vibrationen oder Verschleiß an Strom abnehmer-Kohlen der Portalkrane auswerten.“ Dritte Säule: Schnelle & Sichere Datenübertragung Basis der Digitalisierung ist eine sichere und schnelle Datenübertragung. Neben den etablierten drahtlosen Technologien hat Conductix-Wampfler mit dem Profidat-System eine Lösung entwickelt, die auf verlässliche Standardkomponenten aus dem industriellen WLAN-Bereich von Siemens mit Profinet setzt und zudem die Schwachstellen von WiFi im Logistik-Umfeld eliminiert. Durch einen Schlitzhohlleiter, in dem eine Kombination aus Antenne und Schutzleiter-Stromabnehmer geführt wird, ist das System komplett nach außen abgeschirmt, sodass weder äußere Störeinflüsse wirken, noch Signale durch die hohe Signaldämpfung nach außen gelangen können. Damit wird die Störanfälligkeit minimiert und die Sicherheit der Kommunikation verbessert. Zudem sind Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s und Segmentlängen von bis zu 500 m möglich. Entsprechende Einsatzbeispiele sind Schwerlast- Regalbediengeräte in Aluminium-Werken oder auch Verteilwagen und Regalbediengeräte im Luftfracht-Bereich am Flughafen. Vierte Säule: Energieübertragung für flexible, skalierbare Materialflusssysteme Auf dem Weg zur Losgröße 1 und zur Vorbereitung auf sich schnell ändernde Geschäftsprozesse sind Flexibilität und die Skalierbarkeit von automatisierten Logistiksystemen gefragt. „Neben herkömmlichen Regalbediengeräten, Shuttles, Elektrohängebahnen, Verteilwagen und Sortern, werden auch mehr autonome Logistik-Roboter zum Einsatz kommen“, so die Einschätzung von Dülffer. „Die Grenzen zwischen flexiblen Shuttles, Fahrerlosen Transportsystemen und Robotern verwischen dabei zusehends.“ Conductix-Wampfler trage dem durch neue bzw. angepasste Lösungen zur Ladung von Energiespeichern wie Batterien und Kondensatoren Rechnung. Der Schwerpunkt liege dabei auf einer optimalen elektro-mechanischen Schnittstelle zu Ladesegmenten oder induktiver Ladung sowie der Integration und dem Management von Energiespeichern. „Wir profitieren dabei vom eigenen Know-how im Batteriemanagement von Lithium-Ionen-Batterien in FullE-RTG Kranen.“ Aufgrund der Erfahrung im Shuttle-Markt werde zudem eine lösungsneutrale Beratung bei Kompaktanwendungen sichergestellt und gemeinsam mit dem OEM bzw. Endanwender Konzepte zur kontinuierlichen Versorgung, punktueller Ladung oder Teilelektrifizierung der Strecke ausgearbeitet. Grafik/Fotos: Shutterstock/Conductix-Wampfler Bearbeitung: VFV Layout, Sonja Schirmer www.conductix.com SCHLEIFLEITUNGSANALYSE PER VIDEOAUFNAHMEN Conductix-Wampfler hat ein Servicekonzept zur Untersuchung von Schleifleitungen entwickelt, das während des laufenden Betriebs z. B. eines Krans durchgeführt werden kann. Der Servicemitarbeiter kann die Aufnahme während der Fahrt „live“ auf einem Tablet oder Smartphone verfolgen und dabei nach Auffälligkeiten suchen. Im nächsten Schritt folgt die Analyse des Videomaterials und die Identififikation von Auffälligkeiten der Anlage. Vorschläge für ableitende Maßnahmen runden das Paket ab. Quelle: Conductix-Wampfler 90 f+h 2017/10 www.foerdern-und-heben.de

PRODUKTE UND SYSTEME EVERS MACHT KUNDEN ZU FANS Im Jahre 1930 gegründet, ist die Evers GmbH mit Sitz in Oberhausen-Buschhausen heute aktueller denn je, wenn es darum geht, Unternehmen entlang der kompletten Wertschöpfungskette, angefangen beim Heben von schweren Lasten, über das Sichern von Ladungen bei Transporten bis zum Fördern und Verpacken der Produkte mit passgenauen Lösungen zu bedienen. Und genau diesen Vorsprung will man weiter ausbauen. Julia Steiner, die seit April dieses Jahres bei Evers den Bereich Strategie und Innovationsmanagement leitet, hat sich vorgenommen, Kunden zu echten Fans zu machen. „Unsere Mitarbeiter stehen im täglichen Kundenkontakt und kennen unsere Kunden am besten.“ Deren Bedürfnisse genau zu verstehen und die Unternehmensprozesse dynamisch auf diese Anforderungen auszurichten, sehen Steiner und die Geschäftsführung als Fundament für den Erfolg. Dies gelinge nur, wenn sich alle Abteilungen als ein Team verstehen und vernetzt zusammenarbeiten. „Jeder Mitarbeiter beeinflusst den Erfolg unseres Unternehmens maßgeblich“, so Steiner und ist stolz, dass das ganze Team an einem Strang zieht. Die offene Kommunikation, das aktive Einbringen von Ideen sowie die übergreifende Zusammenarbeit seien essenziell, um dynamisch entsprechend der Marktanforderungen zu agieren. „Go forward and have fun“, ist dabei das Motto der Projektgruppen, die Steiner derzeit coacht und die Lösungen erarbeiten. Und das z. T. mit für viele bis dato ungewohnten Methoden, z. B. Learning Blogs, die nicht nur eine Herausforderung sind, sondern auch Motivation bringen, den ein oder anderen aus der Reserve locken, Potenziale zeigen und Kraftverstärker sind. DA STECKT VIEL ENERGIE DRIN! Wenn man heute den Eingangsbereich des Unternehmens betritt, ist auf einen Blick ersichtlich für welche Werte Evers steht. „Die Werte haben wir nicht nur mit allen Mitarbeitern erarbeitet, sondern auch mit dem Feedback unserer Kunden validiert“, sagt Franziska Geerling, die sich in verschiedenen Projektgruppen engagiert. Diese klare Identität ziehe sich wie eine rote Linie durch die tägliche Arbeit und werde auch in den verschiedenen Medien sichtbar. Ein Team habe z. B. den Kundenwunsch nach einem übergreifenden Store aufgenommen und entwickele derzeit Konzeptideen zur Umsetzung. „Jeder bringt seine Ideen ein und als Team entwickeln wir dann gemeinsam die beste Lösung für unsere Kunden“, so Sascha Busch, der mit zwei weiteren Kollegen die Projektgruppe zum Evers Store leitet. Auf Basis der Marktbedürfnisse wurden die vier Kern bereiche Heben, Sichern, Fördern und Verpacken, die Evers aus einer Hand mit passgenauen Lösungen anbietet, in neuen Piktogrammen visualisiert. „Dies verbessert die Kundenführung und bildet die Grundlage für einen einheitlichen Außenauftritt, der sich auch in den digitalen Medien widerspiegelt“, hebt Dominik Rahn hervor, der zurzeit die Digitalisierungsstrategie mit erarbeitet. Für die Entwicklung und Umsetzung dieser Ideen hat die Geschäftsleitung dem Team einen separaten Projektzeitraum zur Verfügung gestellt, der eigens für die qualitative Arbeit und die Weiterentwicklung des Unternehmens reserviert ist. „Es ist unglaublich wertvoll im Team zu arbeiten, und wir freuen uns sehr über das positive Kunden-Feedback“, sagt Dustin Vogt, der mit seinem Projekt-Team die Evers-Landkarte ausgestaltet hat. Es sei beeindruckend, was sich allein in den letzten Monaten getan habe, bei Mensch und Organisation. Die nächsten Meilensteine seien schon gesteckt, die Erfolgsfaktoren für die Zukunft werden definiert und Aufgaben verteilt. Foto: Evers www.eversgmbh.de www.foerdern-und-heben.de f+h 2017/10 91

AUSGABE