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f+h fördern und heben 11/2017

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f+h fördern und heben 11/2017

PERSPEKTIVEN KLAUS

PERSPEKTIVEN KLAUS DARGAHI, GESCHÄFTS- FÜHRER DER SMART-TEC GMBH & CO. KG Die Vernetzung aller am Produktlebenszyklus beteiligten Parteien ist eine weitere wichtige Komponente der Digitalisierung Industrie 4.0: Prozess- und Produktionssteuerung Richtung fließen, da die Daten des Barcodes nicht veränderbar sind. Genau dies ist jedoch bei der „smart Factory“ notwendig, die einen großen Bestandteil von Industrie 4.0 ausmacht. Dargahi: „Die Fabrik der Zukunft steuert das herzustellende Material individuell im Rahmen der Produktionsphase.“ Mithilfe der RFID- bzw. NFC-Technologie von smart-TEC ist das Werkstück in der Lage, bidirektional mit einem Reader zu kommunizieren. So können die Informationen auf dem angebrachten RFID-/NFC-Transponder nicht nur gelesen, sondern auch aktualisiert bzw. ergänzt werden. Das Werkstück kann aus diesem Grund jederzeit darüber Auskunft geben, welche Schritte des Produktionsprozesses bereits durchlaufen wurden und welcher Schritt als nächstes folgen muss. Die Rede ist in diesem Zusammenhang auch häufig von einem digitalen Produktgedächtnis. Weitere Merkmale der beiden Technologien sind, dass z. B. jeder Chip über eine weltweit nur einmal vergebene Seriennummer (UID) verfügt, wodurch eine eindeutige Zuordenbarkeit auf Einzelproduktebene ermöglicht wird. Ferner findet eine sichtkontaktlose Kommunikation zwischen RFID-/NFC-Transponder und Schreib- Lesesystem statt. Dadurch ergibt sind eine Unempfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen durch eine Anbringung an geschützten Stellen und eine annähernd hundertprozentige Erstleserate. Ein gleichzeitiges Lesen mehrerer RFID-/NFC-Transponder in einem Arbeitsschritt (Pulkerfassung) ist möglich. PRODUKTIONSEINRICHTUNGEN KOMMUNIZIEREN UNTEREINANDER Nicht nur Produkte, sondern auch Maschinen werden mithilfe der RFID- bzw. NFC-Technologie in die Lage versetzt, untereinander zu kommunizieren. Tritt etwa eine Störung auf, so kann eine Anlage diese Information ohne Zeitverzug weiterleiten. Aufgrund solch einer Meldung ist es nicht nur möglich Ausfallzeiten zu reduzieren, vielmehr lässt sich automatisch eine Auswahl treffen, welche Maschine den Auftrag übernimmt. Die entsprechenden Werkstücke werden umgeleitet und eine Information wird auf dem RFID-/NFC-Transponder gespeichert. Das Ergebnis: Die Produktion läuft ohne Unterbrechung weiter, während die ausgefallene Maschine selbstständig eine Wartung anfordert. AUTOMATISIERUNG WEITERER PROZESSE MÖGLICH Die RFID- und NFC-Technologie ist nicht nur in der Produktion, sondern auch in angrenzenden Bereichen einsetzbar. Dort ermöglicht die Technik ebenfalls eine Automatisierung von Prozessen. RFID-Lesegeräte überzeugen etwa durch Geschwindigkeit und eignen sich z. B. dafür, den Wareneingang zu vereinfachen. Innerhalb weniger Augenblicke lassen sich mehrere Hundert RFID-Transponder auslesen. Gelingt es, diese Daten in ERP-Systeme zu integrieren, so lassen sich die erfassten Artikel online mit der Bestellung abgleichen. Beim Warenausgang lassen sich die Güter erneut erfassen, was das frühzeitige Erkennen kritischer Lagerbestände unterstützt. In der Logistikkette sind Artikel mit RFID-Transponder eindeutig zu identifizieren, wodurch wiederum der Materialfluss in der Wertschöpfungskette transparent ist. Fotos: Fotolia, Smart-TEC www.smart-tec.com 24 f+h 2017/11 www.foerdern-und-heben.de

TELESKOPMASCHINEN SICHER BEDIENEN Teleskopmaschinen sicher zu bedienen erfordert eine qualifizierte Schulung in Theorie und Praxis. Das geht z. B. aus dem ArbSchG hervor und wurde zudem durch den seit 2016 in Kraft gesetzten DGUV-Grundsatz 308-009 „Qualifizierung und Beauftragung der Fahrerinnen und Fahrer von geländegängigen Teleskopstaplern“ konkretisiert. Das im Resch-Verlag erschienene Lehrsystem „Sicheres Bedienen von Teleskopmaschinen“ nimmt sich dieser Forderung an und umfasst alle theoretischen Bestandteile, die die Ausbildungsvorschrift DGUV G 308-009 regelt. Die Folien der Powerpoint-Präsentation sind zahlreich bebildert und mit Schaubildern sowie animierten Grafiken zur Erläuterung versehen. Mit zusätzlichen Informationen für den Ausbilder sind die Dozententexte „gespickt“. Darüber hinaus finden sich hier Anregungen und Vorschläge, wie der Schulungsleiter die Ausbildung abwechslungsreich gestalten und die „Schüler“ aktiv mit einbeziehen kann. Das Lehrsystem (114 Folien mit 114 Dozententexte) sowie ein gedrucktes Dozenten-Handout ist für 385,- Euro, das Testbogenpaket für 125,- Euro erhältlich. www.resch-verlag.com mit optimalen Reibwerten bis 0,9 μ Gummi-Puffer Unterleg-Schutzplatte Unterlegkeile MAROTECH GmbH | Industriepark West Heinkelstr. 2-4 | 36041 Fulda | +49(0)661-86202-0 info@marotech.de | www.marotech.de Prüfzeugnis Fraunhofer Institut IML Dortmund (Lifetest) z.B. Qualität „Premium“ in Bodenlage mit Reibwert μ = 0,7 Pads & Bahnenware auf Wunschgröße, wirtschaftliche Lösungen Ladungssicherung Antirutschmatten Gummipuffer Zurrsysteme Fragen zur Ladungssicherung? www.lasiportal.de INDUSTRIEREIFEN MIT RADIALKARKASSE Kantenschutz Marotech.indd 1 28.03.2017 15:31:08 Anders als bei Vollgummi- oder Diagonalreifen arbeiten beim Industriereifen vom Typ XZM 250/60 R 12 von Michelin, ausgelegt für die Vorderachsbereifung von 2,5- bis 3-Tonnen-Elektrostaplern, aufgrund der Radialkarkasse Flanken und Lauffläche unabhängig voneinander und übertragen keine Einfederbewegungen aufeinander. Dadurch wird u. a. die Bodenreibung reduziert. Der geringe Rollwiderstand erhöht die Einsatzdauer des Flurförderzeugs. DIE LUFT MUSS RAUS! www.michelin.de Mit Schüttgut gefüllte Säcke werden nach dem Verschließen flach liegend auf Paletten gestapelt. Stabil ist ein solcher Stapel aber erst, wenn die übereinanderliegenden Säcke entlüftet sind. Aus den gefüllten Säcken muss deshalb die Restluft vor dem Verschließen entweichen können. Je schneller dies geschieht, desto höher ist die Abfüllleistung. Mit dem leicht zu transportierenden Prüfgerät vom Typ bag tester aus dem Hause Beumer erhält der Anwender wichtige Informationen über das Füllverhalten des jeweiligen Sackes. Mit den ermittelten Parametern lässt sich z. B. die Konformität mit den Spezifikationen kontrollieren. Einfach bedienen lässt sich die Neuentwicklung über das digitale Anzeigegerät. Dadurch können auch unternehmensexterne Personen die Prüfeinheit ohne große Einweisung rasch bedienen. Dem mobilen Einsatz trägt der stabile und rollbare Hartschalenkoffer Rechnung. www.beumergroup.com TECHNISCH-WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT Dr.-Ing. Chr. Beumer, Beckum; Prof.-Dr.-Ing. K. Furmans, Karlsruhe; Prof. Dr.-Ing. W. A. Günthner, München; Prof. Dr. M. ten Hompel, Dortmund; Prof. Dr.-Ing. R. Jansen, Dortmund; Dipl.-Ing. M. Kramm, Mönchengladbach; Prof. Dr.-Ing. G. Pawellek, Hamburg-Harburg; Prof. Dr.-Ing. habil. L. Schulze, Hannover; Prof. Dr.-Ing. K.-H. Wehking, Stuttgart www.foerdern-und-heben.de f+h 2017/11 25 ITOH-DENKI.indd 1 01.09.2017 09:03:25

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