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f+h fördern und heben 11/2019

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f+h fördern und heben 11/2019

PERSPEKTIVEN Die

PERSPEKTIVEN Die „Digital Sandbox“ bot die Möglichkeit, an Demonstratoren nicht nur über neue Technologien zu sprechen, sondern sie auch direkt auszuprobieren dass Schäden tatsächlich durch den Transport entstanden sind. Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft zahle in solchen Fällen allein auf Grundlage der Daten, ohne einen Gutachter hinzuzuziehen. Welcher Handlungsbedarf auf Seiten deutscher Unternehmen in der Silicon Economy noch besteht, um nicht ins Hintertreffen zu geraten, erklärte Christoph Bornschein, Geschäftsführer von TLGG, einer Beratungsagentur für Digital Business, in seinem Vortrag: „Wir leben und wirtschaften in unsicheren Zeiten rasanter Veränderungen mit ungewissem Ausgang. Dies erfordert die Fähigkeit, das bisherige Geschäft zu halten und zu pflegen und zugleich auf neue, flexible Alternativen zu setzen – also unternehmerische Wetten abzuschließen. Diese Beidhändigkeit zu entwickeln und zum Leitmotiv moderner Unternehmensführung zu machen, fällt vielen noch schwer.“ Wie die Mars GmbH sich ein Ökosystem rund um seine Produkte vorstellt, illustrierte Björn Anderseck. Seine Aussage „Künstliche Intelligenz erweckt Wissen zum Leben“ führte der Market Supply Chain Director mit einem bewusst unerwarteten Beispiel aus. Auf Grundlage bereits seit Jahren durchgeführter Analysen bei Mars könne eine App per Bildverarbeitung den Gesundheitszustand eines Hundes am Hundekot ablesen. Bei Auffälligkeiten könne der Besitzer eine automatisch informierte Tierarztpraxis von Mars Petcare aufsuchen oder auf eine Futterempfehlung reagieren. Der Hersteller wäre auf einen entsprechenden Bedarf des Futters eingestellt, zudem sei denkbar, dass der Konsument direkt per App bestelle. Am Nachmittag des ersten Kongresstages stellten acht Start-ups in einem Pitch-Wettbewerb ihre Geschäftsmodelle vor. Direkt im Anschluss entschieden die Kongressteilnehmer per einfacher Abstimmung über den Gewinner. Am meisten überzeugte das Start-up Nüwiel mit seinem elektrisch betriebenen Fahrradanhänger. Mithilfe patentierter Technologie folgt der Anhänger automatisch der Bewegung eines Fahrrads. Im Fraunhofer-Symposium „Silicon Economy“ am zweiten Kongresstag zeigten Referenten in fünf parallelen Sequenzen, wie sie in ihren Unternehmen Innovationen in die Praxis umsetzen. Vom maschinellen Lernen über die digitalisierte Welt der Ladungsträger bis hin zur Krankenhauslogistik diskutierten die Teilnehmer zentrale Fragen, die die Branche jetzt und in Zukunft beschäftigen. Darüber hinaus bot am zweiten Kongresstag die „Digital Sandbox“ wieder die Möglichkeit, an zahlreichen Demonstratoren nicht nur über neue Technologien zu sprechen, sondern sie auch direkt auszuprobieren. Fotos: Fraunhofer IML www.zukunftskongress-logistik.de 8 f+h 2019/11 www.foerdern-und-heben.de

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