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f+h fördern und heben 12/2015

f+h fördern und heben 12/2015

VON DAMALS BIS HEUTE

VON DAMALS BIS HEUTE 2011 01 02 Ernennung von Henning Butt zum weiteren Geschäftsführer 1996 Erweiterung des Betriebsgeländes um 20 000 m² 1984 Fertigstellung Werkhalle 1 1974 Niederlassung in Seefeld bei Berlin gegründet Butt GmbH geht an den Start 2015 Spezial- Anfahrpuffer entwickelt 2008 Bau der Endmontagehalle (Halle 7) 1990 1982 Gründung der Butt Handelsvertretung Lager- und Umschlagtechnik durch Hans-Jochen Butt Vom Hubtisch bis zur Schwerlastrampe Butt: Seit mehr als 40 Jahren Partner der verladenden Industrie Verbindungen schaffen − Verbindungen schließen; für die Butt GmbH sind das die Maxime der alltäglichen Arbeit. So entwickelt das Unternehmen schon seit Jahrzehnten Verladerampen, Vorschubbrücken oder Überladebrücken für Be- und Entladeprozesse. Mit seinen Industrietoren wiederum schottet der Hersteller Lagerhallen und Rampen sicher vor Außeneinflüssen ab. Container und Lkw unter hohem Zeitdruck be- und entladen zählt zum Tagesgeschäft der Logistik. Seit Jahren lösen die mobilen Verladerampen von Butt diese Aufgaben sicher und komfortabel. Dabei nimmt das Unternehmen aus Großenkneten gerne die Herausforderung an und entwickelt für jedes individuelle Verladeproblem die passgenaue Konstruktion. Aber wie wird ein Unternehmen marktführend in einem Bereich, der stets innovative Lösungen fordert und eine Massenproduktion nicht zulässt? Im Jahre 1974 gründete Hans-Jochen Butt zunächst die Butt Handelsvertretung Lagerund Umschlagtechnik als Einmannbetrieb. Daraus entwickelte sich 1976 die Butt Lagerund Umschlagtechnik und 1982 schließlich die Butt Verladerampen-Industrietore GmbH. Als Geschäftsführer und Alleininhaber leitet der Gründer die Firma heute noch. Um einer ständig steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat Butt im Laufe seiner Geschichte kontinuierlich in die Kapazitäten investiert. So wurde nach dem Bau der ersten Werkhalle 1984 nur drei Jahre später ein eigenes Büro- und Verwaltungsgebäude errichtet und bereits 1990 eine zusätzliche Niederlassung in Seefeld bei Berlin gegründet. Nach der Fertigstellung der Büroerweiterung 1994 (Bild 01), investierte das Unternehmen 1997 nochmals umfassend in den Standort Großenkneten: Auf einem 20 000 m2 großen Gelände entstand eine weitere Fertigungshalle sowie eine moderne Lackieranlage zur vollautomatischen Grundierung und Lackierung aller Produkte. Auf der Suche nach Gründen für den Unternehmenserfolg wird man schnell fündig: „Die Kunden erhalten alles aus einer Hand. Ob Planung, Konstruktion, Fertigung sowie Montage, Vertrieb und Wartung, unsere 75 Mitarbeiter wickeln alles selbst ab“, so der Inhaber. Es sind vor allem diese Kompetenzen, die Sonderkonstruktionen wie mobile Verlade- rampen mit einer Traglast von bis zu 60 Tonnen oder Scherenhubtische mit einer Plattformgröße von 7 × 8 m erst möglich machen. Exemplarisch ist dabei ein Projekt aus dem Jahr 2013 zu nennen, als Butt eine Testrampe für Schwerlaststapler bis 30 Tonnen entwickelte (Bild 02). „Da die Antriebseinheiten der Stapler auf ihre Steigfähigkeiten, mit und ohne Last, getestet werden mussten, war die Rampe stufenlos in einem Winkel von fünf bis 30 Grad auch unter voller Last einstellbar“, erinnert sich Butt. Die Herausforderungen, die sich der Hersteller immer wieder stellt sind so vielseitig wie seine Produktpalette. So lieferte Butt Anfang dieses Jahres drei mobile Verladerampen an einen großen Veranstaltungstechniker, der diverse Bühnen für den Eurovision Song Contest in Baku in Aserbaidschan ausstattete. Auch in den eigenen Produktionshallen setzt Butt „hausgemachte“ Technologien ein. So hat das Unternehmen 2014 eine neue Industriehalle am Stammsitz in Betrieb genommen. Die Halle entspricht der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) und wurde u. a. mit fünf hochgedämmten 60-mm-Sektionaltoren mit thermisch getrennten Profilen aus eigener Produktion ausgestattet. „Mit der Investition reagieren wir auf die weltweit steigende Nachfrage nach unseren Verladesystemen“, so Henning Butt, Sohn des Firmengründers. Der Junior ist bereits seit 1995 im Unternehmen tätig und mittlerweile zusammen mit seinem Vater in die Unternehmensführung fest eingebunden. Der Junior-Chef ist zuständig für Vertrieb und Marketing und hat bereits in den vergangenen Jahren begonnen, das Unternehmen stärker international auszurichten. Fotos: Butt www.butt.de 42 f+h 12/2015

VORSCHAU IM NÄCHSTEN HEFT: 1-2/2016 ERSCHEINUNGSTERMIN: 29.02. 2016 • ANZEIGENSCHLUSS: 12. 02. 2016 01 02 03 04 01 Der Brennstoffzellentechnologie mit Wasserstoffantrieb werden mittelfristig gute Chancen eingeräumt, einen Teil der konventionellen Energieträger für Flurförderzeuge zu ersetzen. Dies bestätigt das Forschungsprojekt H2IntraDrive. 02 Ein wichtiger Schritt, Materialverluste an Bandförderanlagen zu verhindern, ist die Führung des Transportbands zu korrigieren. Bandzentriersysteme erkennen einen Schieflauf und richten das Band wieder korrekt aus. Der direkte Weg im Internet: www.foerdern-und-heben.de als E-Paper: www.engineering-news.net Redaktion: h.seybold@vfmz.de f+h Intralogistics: www.en.engineering-news.net 03 Die Integration von Funkchips (Near Field Communication) in Medikamentenverpackungen soll neue interaktive Kommunikationswege zwischen Pharmaherstellern und Patienten sowie zwischen Patient, Arzt und Apotheke schaffen. 04 Parkroboter sind keine Zukunftsvision mehr: Das System „Ray“, ist ein Fahrerloses Transportsystem mit Sensorintelligenz, das Fahrzeuge aufnehmen, parken und wieder zurückbringen kann − eine Art Gabelstapler für Autos. (Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten) f+h 12/2015 43

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