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f+h fördern und heben 12/2016

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KRANE UND HEBEZEUGE

KRANE UND HEBEZEUGE Anfassen erlaubt! Das neue Abus Kranhaus macht Krantechnik erlebbar 7 400 Quadratmeter Fläche auf vier Etagen, 35 installierte Kransysteme, 800 Quadratmeter Erlebnisbereich und 800 Quadratmeter Technikbereich; das sind die wichtigsten Eckdaten des neuen Kranhauses von Abus. In dem im Sommer 2016 eingeweihten Gebäudekomplex will der Hallenkran hersteller aus Gummersbach zukünftig seine Kunden empfangen, Produkte präsentieren und Schulungen durchführen. Dabei gilt die Devise: Anfassen erlaubt! Es war der Grieche Archimedes, der sich bereits in der Antike um wissenschaftliche Arbeiten um die Hebetechnik verdient gemacht hat. Die Archimedesstraße im oberbergischen Gummersbach führt daher nicht ohne Grund zum neuen Verkaufsund Schulungszentrum der Abus Kransysteme GmbH auf dem Kopf des Gewerbegebiets Sonnenberg. Auf 1 650 m² stehen dem Besucher in der Kranhalle 35 voll funktionsfähige Lauf- und Leichtkrananlagen zur Verfügung, an denen sich die Krane und Hebezeuge erleben lassen. Im 800 m² großen Technikbereich werden einzelne Bestandteile der Krantechnik begreifbar gemacht: Hier können Besucher z. B. einen Kastenträger von innen begehen oder in einem Fahrkorb an einem Fahrwerksträger fahren (Bild 01). f+h Chefredakteur Winfried Bauer war beim Vor-Ort-Besuch beeindruckt vom neuen Kranhaus und ließ sich nicht zwei Mal bitten, den Kranhaken des 120-Tonnen-Seil­ zugs GM 7000 selbst in die Hand zu nehmen (Bild 02). Das Highlight des vieretagigen Baus in offener Galeriebauart ist ein begehbarer Zweiträgerlaufkran, auf dem die Gäste in acht Metern Höhe mitfahren können, um das Fahrgefühl und -verhalten des Krans selber erleben zu können (Bild 03). Der Kranträger dient dabei auch als Übergang von der Kranhalle zu den Besprechungs-, Aufenthalts- und Loungeräumen und dem Gastronomiebereich. Ebenfalls im Kranhaus empfangen möchte Abus zukünftig seine Bestandskunden. In der oberen Etage wurde die Kranwerkstatt eingerichtet, das neue Schulungszentrum für Seminare zur Instandhaltung, Prüfung und Montage von Kranen. In zwei Werkstatt räumen können hier theoretische und praktische Grundlagen für Instandhalter und Servicefachleute gelegt werden. Für Arbeiten an Antrieben und Hubwerken stehen Arbeitsinseln zur Verfügung. Einstel­ Chronologie Kranhaus Erwerb der zusätzlichen Grundfläche neben dem bereits bestehenden Produktionsareal im Gewerbegebiet „Sonnenberg“. Gesamtfläche des neuen Abus-Standorts: 20 ha Spatenstich zum Neubau von Kranhaus und Bürogebäuden Beginn der Betonierung der Bodenplatte Inbetriebnahme von Kranhaus und Bürogebäuden 2010 30. April 2014 23. Dezember 2014 1. August 2016 10 f+h 12/2016

01 02 03 lungen und Verdrahtungen lassen sich an mehreren voll funktionsfähigen Kranen mit ebenerdig zugänglicher Zentralelektrik vornehmen. Zum Austausch und für Pausen stehen die Kranwerkstatt-Lounge und die Dachterrasse zur Verfügung. An das Verkaufs- und Schulungszentrum schließen zwei ebenfalls neu errichtete Bürogebäude mit Platz für mehr als 300 Mitarbeiter an. In moderner Open-Office-Architektur arbeiten hier auf 7 100 m² nahezu alle Verwaltungsbereiche, die für die Auftragsabwicklung benötigt werden. Angefangen beim Vertrieb über die Technik bis hin zur Montageplanung, Service und Ersatzteilverkauf. Das Gelände wurde zuletzt 2010 auf die heutigen insgesamt 20 ha erweitert. Bereits seit 2011 baut Abus an diesem Standort schwere Laufkrane. Sowohl für Verwaltungsbereiche als auch Produktionsstätten stehen noch weitere Geländebereiche zur weiteren Expansion zur Verfügung. Neben Kunden und Interessierten möchte Abus in Zukunft verschiedene Zielgruppen ansprechen und im Kranhaus willkommen heißen. Dazu gehören auch Fachleute aus dem Industrie- und Gewerbebau sowie der Intralogistik. Aber auch Fach- und Kompetenztagungen der firmennahen Branchen, Schüler- und Studententage sowie Tage der offenen Tür sind angedacht, um das Unternehmen in breitem Spektrum zu präsentieren. WB Fotos: Abus Kransysteme www.abus-kransysteme.de 01 Mitfahrgelegenheit der anderen Art – in einem Fahrkorb an einem Fahrwerksträger 02 f+h Chefredakteur Winfried Bauer ließ sich beim Vor-Ort-Besuch nicht zwei Mal bitten, den Kranhaken des 120-Tonnen- Seilzugs GM 7000 selbst in die Hand zu nehmen 03 In offener Galeriebauart können die Besucher auf dem begehbaren Zweiträgerlaufkran in acht Metern Höhe mitfahren, um das Fahrgefühl und -verhalten des Krans erleben zu können

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