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f+h fördern und heben 12/2018

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f+h fördern und heben 12/2018

Jungheinrich/EFG 425

Jungheinrich/EFG 425 Fahrmodus 5 Jungheinrich/EFG 425 Fahrmodus 3 16 f+h 3/2013 28 f+h 2018/05 www.foerdern-und-heben.de 5 0 mm. Beschleuningung über Hubgeschwindigkeit Pale tenumschlag 27 m in s mit 1650 kg Last [cm/s] pro 8 Stunden zusätzliche Tri tstufe 12:45 13:17 mit viel Bewegungsfreiheit Gegenstände. pa sung vor. 03 [km/h] [cm/s] www.foerdern-und-heben.de f+h 2018/05 29 15 m [s] f+h 3/2013 17 DIE F+H STAPLER-TESTS 2018 IM ÜBERBLICK Unsere Stapler-Tests des Jahres 2018 stellen wir Ihnen hier noch einmal in Kurzform vor. Die ausführliche Version lässt sich ebenfalls nachlesen. Folgen Sie einfach dem jeweiligen Link. JUNGHEINRICH EJC M10 Mit dem EJC M10 hat Jungheinrich sein Portfolio an Elektro- Hochhubwagen erweitert. Das Flurförderzeug präsentiert sich als ernstzunehmende Alternative zum EJC 110 − ein Elektro-Hochhubwagen, der sich vor allem im industriellen Einsatzumfeld bewährt hat. Der M10 ist kostengünstiger in der Anschaffung und in puncto Leistung für leichte bis mittlere Einsätze konzipiert. WERTUNG + Kompakte Konstruktion + Problemlose Handhabung + Gute Sicht auf die Gabelspitzen – Senkgeschwindigkeit mit und ohne Last – Etwas grober Lauf des Fahrmotors – Antrieb bei schwerer Last BIT.LY/STAPLER18_1 FLURFÖRDERZEUGE I STAPLERTEST Que le: Andersom Testing/f+h Die Testergebnisse im Überblick Herste ler/Typ Fahrgeschwindigkeit mit 1650 kg Last in km/h 20 JAHRE STAPLER-TESTS IN F+H: DIE INVESTITIONSENTSCHEIDUNG ABSICHERN Im Vorfeld der Beschaffung von Flurförderzeugen kann der Betreiber unterschiedliche Wege zur Entscheidungsfindung beschreiten, z. B. Gerätedaten der Hersteller vergleichen. Wer vor der Investitionsentscheidung tiefer gehende Aus der Produktion auf die Teststrecke Der neue Elektro-Vie radstapler EFG 425 von Jungheinrich wi l Profil zeigen Neue Gabelstapler, zudem, wenn sie gerade auf dem Markt sind, erregen das Intere se eines Testteams natürlich auf besondere Weise. Das gilt auch für den Elektro-Vie radstapler EFG 425 von Jungheinrich als Mitglied der neuen Baureihe EFG 4. Wir wo len wi sen, wie sich das Gerätekonzept – von Steuerung bis Ergonomie – auf unsere Testergebni se auswirkt. Neben der me stechnischen Erfassung der jeweiligen produktivitätsorientierten Werte, fließt aber auch unser subjektives Empfinden in die Bewertung des Staplers ein. Unser Testgerät, der Elektro-Vie radstapler EFG 425 von Jungheinrich mit 2,5 Tonnen Tragfähigkeit, ist seit Anfang letzten Jahres auf dem Markt und gehört zur neuen 4er-Baureihe des Herstellers, die bis zum Modell EFG 430 mit drei Tonnen Tragfähigkeit reicht. Beide Stapler sind MIT RAFFINIERTEM DESIGN – DER JUNGHEINRICH ETV 216I IM TEST Pünktlich zur Logimat präsentierte Jungheinrich sein neues „Prunkstück“ aus dem Schubmaststapler-Portfolio: den ETV 216i. Für Aufsehen sorgte dabei die konzeptione le Einheit zwischen Lithium-Ionen-Ba terie und Fahrzeugkonstruktion. Der hochintegrierte Akkumulator scha ft neue Freiräume für ein Fahrzeugdesign mit Auswirkungen auf Ergonomie und Leistungsfähigkeit. S sowohl in einer standardmäßigen als auch in einer verkürzten Cha sis-Ausführung verfügbar (EFG 425k und 430k). Hierbei steht der Buchstabe „k“ für die Kurzversion. Alle Mode le der neuen Baureihe la sen sich auf Wunsch des Betreibers mit dem System „Drive & Lift Plus“, das über zusätzliche Fahr- und Hubfunktionen verfügt, aussta ten. Zur optionalen Au sta tung gehört zudem ein neues elektrisches Lenksystem. Wir testeten den EFG 425 in der Cha sis-Standardausführung mit einem Lastschwerpunkt von chon seit Jahren führen die Schubmaststapler aus der ETV- Serie von Jungheinrich die Leistungsübersichten im entsprechenden Kla sement an. Ste lt sich die Frage, welcher Herste ler in der Lage ist dies in absehbarer Zeit zu toppen. Die Antwort gibt Jungheinrich selbst mit dem neuen ETV 216i. Um den eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, legte das Hamburger Unternehmen dem „Neuen“ ein außergewöhnliches Konzept zugrunde: Das Herzstück des Schubmaststaplers bildet die Lithium-Ionen-Ba terie, die nicht mehr als rechteckiger, dominanter Block verbaut ist − wie eine herkömmliche Bleisäurebatterie −, sondern eine L-förmige Gestalt hat. Aufgrund der L-Form war es möglich, die Ba terie unter dem Fahrersitz, respektive unter der Bodenpla te zu insta lieren. Sie ist dabei so kompakt in den Stapler integriert, da sich ganz neue Gestaltungsfreiräume für die Fahrzeugkonstruktion ergeben haben. 19,20 7,8 50,45 330 6,01 (11,60 kWh/100 Pale ten) 18,13 8,2 46,49 339 5,78 (13,60 kWh/100 Pale ten) Fotos: Andersom Testing Der erste Eindruck Testverbrauch [kWh] Praktische Einsatzdauer in Stunden:Minuten (bei max. Ba teriegröße inkl. Regeneration) heit Solo-Pilot ausgesta tet, deren elektrisch-hydraulische Minihebel (Bild 2) das Obwohl die Trittstufe (Bild 1) zum E reichen und Verla sen des Staplers ausrei- und Gabelfunktionen erlauben. einfache und präzise Init ieren der Mastchend beme sen ist, wi sen wir, dass deren Durch den Duplex-Mast (Bild 3) ohne zusätzlichen Freihub und Seitenschieber ha- Ausgestaltung bei Staplern dieser Tragfähigkeitskla se oftmals abhängig von der ben wir gute Sicht auf Gabel und Last, woran Größe und Form der Ba terie und somit der auffällig schlank ausgeführte Gabelträger nicht unerheblichen Anteil hat. Der ge- häufig auch ein Kompromi s zwischen Komfort, Einsatzdauer und somit der Leistung ist. Dieser Kompromi scheint uns Hubhöhe von zwei Meter nur 26 cm. Auch messene tote Winkel beträgt bis in eine beim EFG 425 (mit der Ba teriegröße 8 0 Ah die Sicht entlang des Masts ist gut. bei 80 V) gut gelungen. So ist der Einstieg groß genug, um den Fahrersitz einfach und bequem zu erreichen. A le Ecken der Tri t- Das Testgerät ist, wie auch die anderen stufe sind abgerundet. Um die Nutzung der Stapler der 4er-Baureihe, mit einem seitlichen Ba teriewechselsystem versehen Stufe noch sicherer zu machen, ist diese aus rutschfestem Kunststoff ausgeführt und mit (Bild 4). Steht der Austausch der Ba terie einer grauen Kontrastfarbe versehen, soda sie auch beim Au stieg von der Sitz- Hochhubwagen und mit Unterstützung des an, lä st sich dieser einfach per Handgabelposition aus gut sichtbar ist. neu entwickelten Snap-Fit-Adapter sicher, Aufgrund der elektrischen Insta lation ergonomisch und schnell durchführen. (keine Hydraulikschläuche) ist die Lenksäule Da der seitliche Wechsel das Öffnen der sehr schlank geblieben, was dem Fahrer zusätzliche Bein- und Bewegungsfreiheit bietet. abdeckung überflü sig macht, konnte die sonst üblicherweise vorhandenen Ba terie- Die schlanke Lenksäule lä st sich über Kabine für den Fahrer komfortabler gestaltet werden. So befindet sich auf der rechten den gut e reichbaren Hebel sowohl in der Höhe als auch bezüglich des Neigungswinkel stufenlos verste len und verhilft dem verse Arbeitsutensilien, Trinkbecher und Seite der Kabine ausreichend Platz für di- Fahrer so zu einer individue len Arbeitsposition. Auch die rechte Armlehne des mehr- Klebeband sowie andere häufi genutzte fach verste lbaren Sitzes kann ganz nach eigenen Wünschen eingeste lt werden. Der dem das gut ablesbare LC-Display (Bild 5), Den Komfort für den Fahrer erhöht zu- Freiraum zwischen der Armlehne und dem das u. a. die Position der eingeschlagenen rechten Bein ist a lerdings etwas knapp beme sen. Um dieses Manko auszugleichen, sowie das gewählte Fahrprogramm anzeigt. Räder, die Fahrtrichtung, den Ba teriestatus liefert Jungheinrich ein Zwischenstück, mit Zahlreiche Kontro leuchten überwachen dem sich der seitliche Abstand des Fahrerbeins zur Armlehne etwas vergrößern lä st. Fä le ein entsprechendes Signal. sonstige Funktionen und geben im Fa l der Unser Teststapler ist mit der Bedienein- Zum Ve richten seiner Arbeit kann der Fahrer aus fünf Betriebsprogrammen, das pa sende wählen. Der Techniker von Jungheinrich nimmt dann die individue le An- Jungheinrich ETV 216i P1 Jungheinrich ETV 216i P2 Jungheinrich ETV 216i P3 Durchschni t der getesteten vergleichbaren Schubmaststapler Aussta tungsmerkmale Einste lungen und Leistungen Bild 1: Die graue Kunststo fverkleidung der Tri tstufe sorgt für sicheren Halt Bild 2: Über die Minihebe la sen sich die Mastfunktionen einfach und präzise ausführen Werkseinste lungen entsprechend angepa st. Diese dienen künftig als Basiseinste lungen. Zwar kann der Stapler mit dem Programm „5“ schne ler fahren, zügiger heben und auch schne ler beschleunigen, a lerdings führt dies faktisch nicht zu einem Leistungsgewinn. Das neu gewählte Optimierungsprogramm „3“ weist die bes-ten Parameter auch in puncto Leistung und Energieverbrauch für unseren Test auf. Aufgrund der Anpassungen der Steuerungscharakteristiken, einer niedrigeren Beschleunigung, Fahrgeschwindigkeit und Hubgeschwindigkeit wird die Einschätzbarkeit des Staplers erhöht und knüpfen di einzelnen Bedienvorgänge besser aneinander an. Aus die- Jungheinrich hat während des Tests den von uns ausgesprochenen Empfehlungen bezüglich einer Optimierung der Produktivität und ein geringerer Energieser Harmonie resultieren eine höhere Betriebsprogramme entsprochen und die verbrauch als mit dem Programm „5“. Im FUH_FB_Jungheinrich_Elektro-Dreiradstapler EFG 425_327021;25.in d 16-17 19.11.2018 09:36:24 MEHR RAUM FÜR KOMFORT UND SICHERHEIT Fahrgeschwindigkeit 1 000 kg Last Hubgeschwindigkeit 1 000 kg Last Sprint über 10,13 48 6,9 12,18 58,54 5,9 13,97 65,75 5,4 12,32 46,63 6,38 PRODUKTE UND SYSTEME Praktische Einsatzdauer bei max. Ba terieleistung [h:min] 07:50 06:33 06:00 12:01 Informationen sucht, wird seit dem Spätherbst 1998 in der f+h fündig. Denn vor 20 Jahren haben wir zum ersten Mal einen „Stapler-Test“ veröffentlicht. Gemeinsam mit unserem Kollegen Theo Egberts fühlt die Redaktion seitdem Flurförderzeugen auf den Zahn. Dass wir damit den richtigen Weg beschritten haben, zeigen die Reaktionen aus der Branche – sowohl der Leser als auch der Hersteller. Und so wird die Redaktion auch in Zukunft ganz im Sinne der nutzwertorientierten Berichterstattung jeweils Geräte auf unsere Teststrecke bitten. Welche Freiheiten im Design das neue Ba teriekonzept eröffnet, können wir an unserem Teststapler gut ablesen. So ist die Bodenpla te im Vergleich zu den Vorgängermode len etwas höher angeordnet, was wiederum Platz schafft für eine zusätzliche Tri tstufe, ein Merkmal, das den Vorgängern aus der ETV-Serie bislang fehlte. Die Tri tstufe ist gut sichtbar angeordnet, hat ein ergonomisch abgerundete Form, ist ausreichend tief und ermöglicht einen komfortablen Ein- und Au stieg. Die beiden Haltegriffe an der Kabinenkonstruktion sorgen dabei für zusätzliche Sicherheit. Da die Ba terie kompakt unter dem Fahrersitz und der Bodenpla te verborgen ist, ließ sich zusätzlicher Raum gewinnen, was der Ausgestaltung der Fahrerkabine zugutekommt. Während unserer Tests macht sich dieses Merkmal bereits an der Beinfreiheit positiv bemerkbar. Auch der Fahrersitz selbst profitiert von dem Raumgewinn. Er fä lt nicht mehr, wie für einen Schubmaststapler typisch, schmal und sparsam aus, sondern man nimmt auf einem vo lwertigen Sitz wie bei einem normalen Gabelstapler Platz – einschließlich verste lbarer Armlehne und Federung. Darüber hinaus ist die Fahrerkabine an der Hubmastseite, vor allem in Richtung der Gabel, relativ niedrig gehalten. So haben wir eine sehr gute Sicht auf die Radarme respektive Arbeitsumgebung. Um die ungehinderte Rundumsicht noch zu optimieren, wurde das 01 02 Display an der stufenlos verste lbaren Lenksäule angebracht. 01 Die L-Förmige Ba terie befindet sich unter dem Fahrersitz FUH_FB_K_Jungheinrich_Staplertest_2018_05_21 5063.in d 28-29 19. 1.2018 10:05:47 und unter der Bodenplatte − der so gewo nene Platz kommt der Fahrerkabine zugute 02 Aufgrund der erhöhten Bodenpla te ist Platz für eine 03 Als Fahrer profitiert man von einem großzügigen Fußraum 18 f+h 2018/12 www.foerdern-und-heben.de

PRODUKTE UND SYSTEME GAS EP EQUIPMENT JX1 Wer auf mehreren Ebenen kommissionieren oder in der Höhe diverse Arbeiten verrichten muss, kann natürlich eine fahrbare Leiter nutzen. Es geht allerdings auch praktischer, sicherer und vor allem wirtschaftlicher. So behauptet es zumindest der chinesische Flurförderzeughersteller EP Equipment und hat uns zum Nachweis seinen Hochhub-Kommissionierer vom Typ JX1 für ausgiebige Tests zur Verfügung gestellt. BIT.LY/STAPLER18_3 WERTUNG + Bedienkomfort + Stabilität + Produktivität – Energieverbrauch – Größere Öffnung der Sicherheitsabgrenzung – Ausführung des Totmannpedals Fotos: Theo Egberts, Andersom Testing UNICARRIERS TX3-18L Mit dem Elektro-Dreiradstapler TX3-18L lanciert Unicarriers einen würdigen Nachfolger für den TX3-18, den wir bereits im Jahr 2013 getestet haben. Im Vergleich zum Vorgänger präsentiert sich der Newcomer ausgefeilter, sparsamer und mit einigen neuen Features. WERTUNG + Rundum-Sicht + Elektrische Steuerung mit Synchronisation + Standardausstattung – Dynamic Cornering Control hält die Geschwindigkeit lange niedrig – Verschluss der Batterieabdeckung BIT.LY/STAPLER18_4

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