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f+h fördern und heben 12/2020

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f+h fördern und heben 12/2020

PRODUKTE UND SYSTEME

PRODUKTE UND SYSTEME ISOLIERENDE TORE FÜR KUH-LE MILCH Tradition, Qualität und Hochtechnologie stehen bei den Milchwerken Berchtesgadener Land an erster Stelle. Dies gilt auch für die in den Lagern zum Einsatz kommenden Schnelllauftore. Gefleckte Kühe, smarte Steuerungen, feinste Bergkräuter, effiziente Maschinenschutztore, engagierte Milchbauern, hohe Laufgeschwindigkeiten, 1 700 Bauernhöfe, eine Genossenschaft und 300 Millionen Kilogramm Milch pro Jahr: eines der heutigen Erfolgsrezepte der Milchwerke Berchtesgadener Land. Im Jahre 1927 von 54 Bauern gegründet, hat die Genossenschaftsmolkerei mehr und mehr Ingredienzen zu dieser Strategie hinzugefügt. Aus der einst kleinen Molkerei entwickelte sich bis heute eine Premiummolkerei, die die Milch aus dem Einzugsgebiet vom Watzmann bis zur Zugspitze nach höchsten hygienischen Standards verarbeitet und veredelt. Moderne Anlagen, u. a. Schnelllauftore von Efaflex, stellen sicher, dass Frischeprodukte und haltbare Milch zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommen. „Am wichtigsten ist für mich die Zuverlässigkeit der Tore von Efaflex“, begründet Johann Hager, Senior Technischer Leiter der Milchwerke Berchtesgadener Land, den Einsatz der inzwischen 93 Tore des Herstellers schnelllaufender Tore für die Industrie. Die Maschinenschutztore EFA-SRT MS, durch die alle Paletten aus der Produktion mithilfe einer Elektrohängebahn in Richtung Kühllager gelangen, öffnen und schließen im Minutentakt. Hager: „Wir können uns keinen Stillstand der Tore leisten. Der komplette logistische Ablauf würde dann lahmgelegt. In einer halben Stunde laufen aus der Produktion 90 Paletten auf. Die kämen auf der jeweiligen Förderstrecke zum Stehen, statt ins gekühlte Hochregallager transportiert zu werden.“ Die Maschinenschutztore EFA-SRT MS sind gut geeignet als bewegende, trennende Schutzeinrichtung mit Performancelevel „d“ und lassen sich durch ihre raumsparende, in sich geschlossene Bauweise problemlos in geforderte Schutzeinrichtungen einpassen. Ausschließliche Aufgabe der Tore ist das Verriegeln von Öffnungen in oder an Maschinen gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/ EG. Das Standard-Torblatt des stabilen EFA-SRT MS ist volltransparent und wird serienmäßig mit Warnstreifen versehen. Auch farbige, hochreißfeste und querstabile Behänge sind verfügbar. Alle Behangvarianten sind frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen. Das Zusammenspiel einer Frequenzumrichter-Steuerung und eines funktional angepassten Antriebs ermöglicht in Fertigungsprozessen eine Taktzahl von bis zu sieben Zyklen pro Minute. Durch das Fehlen einer Gewichtsausgleichsmechanik sind die Seitenzargen schmal ausgeführt, was sich günstig auf den Wartungs- und Verschleißanteil der für 250 000 Lastwechsel pro Jahr ausgelegten Tore auswirkt. 28 f+h 2020/12 www.foerdern-und-heben.de

WEEKLY MIT DEM KOSTENLOSEN E-MAIL-SERVICE der f+h verpassen Sie keine aktuelle Entwicklung in der Logistik! TOP-INFORMATIONEN für den generalistischen Überblick und den tiefen Einblick in die Systeme der Logistik und deren Vernetzung. Melden Sie sich jetzt an und erhalten Sie den Impulsgeber für Ihre sichere Entscheidung im täglichen Logistik-Business! Wichtige Elemente im Materialfluss sind neben EFA-SRT-MS-Maschinenschutztore (l.) auch EFA-SRT-Schnelllauf-Rolltore mit flexibler Abschlussleiste Eine transparente Abdeckung bietet freien Blick auf den integrierten Sicherheitsendschalter der Kategorie 4/Pl „e“ nach DIN EN ISO 13849-1. Mithilfe optional verfügbarer Stützen lassen sich die Schutzeinrichtungen auch freistehend auf dem Hallenboden installieren. Nivellierschrauben dienen dem Ausgleich von Bodenunebenheiten. „GRÜN“ UND NACHHALTIG Alle Produkte, die in den drei vollautomatisch betriebenen Hoch regallagern mit einer Kapazität von 20 000 Palettenstellplätzen deponiert werden, werden durch Tore von Efaflex geschleust. In zwei der Gebäude sind auf 4 °C temperierte Kühllager installiert. „Wir sind ein in allen Bereichen nachhaltig arbeitender Betrieb“, erklärt Andreas Koch, stellvertretender Technischer Leiter der Milchwerke Berchtesgadener Land. „Das reicht unter anderem von der Reduzierung des Treibstoffverbrauchs für unsere Milch-Lkw durch moderne Fahrzeuge und Routenoptimierung bis hin zum vollständigen Verzicht auf PET-Flaschen und der Verwendung von Kartonverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Ganz klar, dass wir auch den Energieaufwand im Sinne des Klimaschutzes für den Betrieb unserer Hochregallager möglichst geringhalten.“ Die isolierten Spiraltore EFA-SST-L Premium unterstützen diese Bemühungen in jederlei Hinsicht. Aufgrund der guten Isolierlamellen bleibt die Kälte im Gebäude. Ebenfalls der Reduzierung von Kälteverlusten kommen die schnellen Öffnungs- und Schließ geschwindigkeiten sowie die kurzen Offenhaltezeiten von zehn Sekunden zugute. „Das Portfolio von Efaflex bietet Tore für nahezu alle Einsatzzwecke. Ferner findet die Beratung durch den Außendienst bezogen auf die Einbauproblematik statt“, beschreibt Hager die Zusammenarbeit mit dem Torhersteller. „Wir bekommen Tore für die Förderstrecken, wir erhalten isolierende Tore und ebenso haben wir für die Hygieneschleusen zwischen dem Produktionsgebäude eins und der Flaschenanlage Reinraumtore in Edelstahloptik im Einsatz.“ Der Wartungsaufwand für die Tore ist laut Hager gering. „Der Kundenservice ist gut und schnell vor Ort, wenn er gebraucht wird.“ Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass auch für das Produktionsgebäude vier 23 neue Tore in der Planung sind. Fotos: Efaflex www.efaflex.com Jetzt kostenlos anmelden! SYSTEMORIENTIERT DENKEN VERNETZT HANDELN http://bit.ly/VFV_Newsletter

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