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f+h fördern und heben 3/2017

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SOFTWARE Kooperationen

SOFTWARE Kooperationen bewegen Siemens Mobility Services und Teradata treiben Digitalisierung weiter voran Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf deutsche Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle und den Wirtschaftsstandort Deutschland? Auf welche Veränderungen muss sich die deutsche Schlüsselbranche Transport und Mobilität einstellen? Diese Fragen diskutierten Vertreter aus Forschung und Wirtschaft auf der gemeinsamen Medien- Veranstaltung der Unternehmen Siemens Mobility Services und Teradata kürzlich in München- Allach. Wir waren für Sie vor Ort. Seit 2013 kooperieren Siemens und das Big-Data-Unternehmen Teradata u. a. in den Bereichen Energie, Industrie 4.0 und Mobilität. Jetzt haben beide Unternehmen das Thema „Digitalisierung in Transport und Mobilität“ auf einer gemeinsamen Pressveranstaltung zur Diskussion gestellt. Redner vor Ort waren u. a. Johannes Emmelheinz, CEO Siemens Mobility Services, Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML, sowie Tom Fastner, CTO Teradata Database/Teradata Labs (Bild 01). Das Datenanalyse-Tools für eine digitale Zukunft Hintergrund: Mit einer Kombination aus traditioneller Eisenbahn-Hardware und zukunftsorientierten Datenanalysen macht der Siemens-Bereich „Mobility Data Services“ den weltweiten Zugverkehr sicherer, zuverlässiger und energieeffizienter. Der Einsatz von Teradata-Software Big Data und Analytics ermöglicht es dem Unternehmen, Ausfälle vorherzusagen, Ausfallzeiten durch eine nahtlose Ersatzteil-Lieferkette zu verkürzen oder ganz zu vermeiden sowie Video Sehen Sie hier Video-Statements zum Thema „Digitalisierung in Transport und Mobilität“ von Prof. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Leiter Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, und Johannes Emmelheinz, CEO Siemens Mobility Services. http://bit.ly/ten_hompel http://bit.ly/j_emmelheinz 78 f+h 3/2017

avero Das Arbeitsplatzsystem. 01 Moderator Karsten Lemm, Redakteur beim Wired Deutschland, Rainer Beller, Geschäftsführer und CTO, Mitsui Rail Capital Europe GmbH, Tom Fastner, CTO Teradata Database, Teradata Labs, Johannes Emmelheinz, CEO, Siemens Mobility Services, und Dr. Jack Thoms, u. a. Senior Consultant Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI), sowie Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Leiter Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML (v. l. n. r.) Wetterdaten für eine noch genauere Vorhersage von Problemen einzusetzen. Emmelheinz äußerte sich auf der Veranstaltung zu dem Thema: „Bei dem ganzen Thema Mobilität stehen wir vor der Herausforderung, dass immer mehr Menschen immer mehr Güter transportieren müssen und das auf einer Infrastruktur, die nicht so schnell wächst, wie die Herausforderung. Vor dem Hintergrund hilft uns die voranschreitende Digitalisierung sehr, vor allem durch den Einsatz von Tools zur Datenanalyse. Nur so können wir die vorhandenen Ressourcen auch effizient einsetzen.“ Bereits im Jahr 2014 definierte Siemens mit seiner Vision 2020 den Weg in eine erfolgreiche, digitale Zukunft. Diese Vision basiert auf der Nutzung von Daten sowie der Verpflichtung gegenüber der Mission: „Wir verwirklichen, worauf es ankommt.“ Heute ist die Datenspeicherung technisch kein Problem mehr und die Siemens-Ingenieure setzen inzwischen zahlreiche Sensoren ein, deren Daten sie regelmäßig auswerten: Daten von Zügen und Schienen, Reparaturdaten, Wetterdaten, Daten aus der Lieferkette – sie alle werden in der „Siemens Teradata Unified Data Architecture“ gespeichert, die auf die Programme Hadoop, Teradata Aster und das Teradata Data Warehouse zurückgreift. „Ohne den Fortschritt der Digitalisierung wäre das nicht möglich gewesen“, so Fastner. „Produkte und Dienstleistungen ohne digitale Komponente verschwinden zunehmend vom Markt. Heute entscheidet sich, wer in zehn Jahren die Kontrolle über digitale Geschäftsmodelle hat – vor allem in deutschen Schlüsselbranchen wie Transport und Mobilität.“ Neben der Podiumsdiskussion wurde die Veranstaltung durch einen Rundgang durch das Siemens-Lokomotivenwerk in München-Allach abgerundet. In den Hallen entstehen vor Ort auf rd. 24 500 m 2 überdachter Produktionsfläche die Lokomotiven von Siemens (Bild 02). Ein Fahrzeug durchläuft hier die Phasen Fertigung, Montage Im Siemens-Lokomotivenwerk erlebte ich hautnah die Verbindung von Tradition und Moderne Marie-Kristin Krueger, Redakteurin f+h und Inbetriebnahme. Auch ein Teil der Entwicklungsarbeiten findet in München statt. Am Standort in Allach sind ca. 700 Mitarbeiter beschäftigt. Fotos: Fotolia, Siemens, Teradata, f+h www.siemens.com www.teradata.de Die Praxis kennen. Auf Erfahrungen bauen. Die Lösung liefern. Blick hinter die Kulissen 02 Produktion in Allach: Im Februar 2014 hatte die finnische VR Group 80 Lokomotiven vom Typ Siemens Vectron AC bestellt. Der Vertrag enthält eine Option für weitere 97 Fahrzeuge bott. Effizient arbeiten. Besuchen Sie bott auf der LogiMAT I Halle 5 I Stand 5D50

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