Aufrufe
vor 9 Monaten

f+h fördern und heben 3/2018

  • Text
  • Fuh
  • Heben
  • Foerdern
f+h fördern und heben 3/2018

F+H EXTRA

F+H EXTRA LOGIMAT-VORSCHAU NACHSCHUB STEUERN PER FUNK Ganz ohne Kabel lassen sich Funkschaltgeräte und Funkbediensysteme zum Beispiel in Kommissionierzonen oder im Lager flexibel mit der Unternehmens-IT verbinden. Aktuelle Neuheit des Funknetzwerks sWave.NET ist ein Funksensor, der für die Behältererkennung in Regal- und Förderanlagen entwickelt wurde. 01 Die Handgriffe sind bekannt: Ein Monteur greift einen Kleinteilebehälter aus dem Kanban-Regal, ein Kommissionierer entnimmt einen Karton von einer Röllchenbahn, und ein Mitarbeiter im Versandlager fordert per Tastendruck den nächsten Kommissionierauftrag an. Alle drei Beispiele sind typische Anwendungsfälle für das Funknetzwerk sWave.NET, das Steute dezidiert für industrielle Anwendungen und insbesondere für die Materialflusstechnik entwickelt hat. VOM „SHOPFLOOR“ BIS ZUR MANAGEMENT-EBENE In diesem Netzwerk werden Funkschaltgeräte unterschiedlicher Bauart (Positionsschalter, Fußschalter, Befehlsgeräte, Magnetsensoren, Lichttaster etc.) über Access Points an betreiberseitige IT-Infrastrukturen angebunden – z. B. an die Produktionsplanung und -steuerung (PPS), die Betriebsdatenerfassung (BDE) oder die Lagerverwaltung (LVS). Der Anwender spart damit den Aufwand für die Installation von Leitungen über lange Strecken oder – z. B. bei E-Kanban-Regalen – an beweglichen Anlagenteilen. Das Funksystem wurde im Hinblick auf Übertragungssicherheit an die Anforderungen in der industriellen Produktion entwickelt. Die Freifeldreichweite liegt bei bis zu 700 m. Im mobilen Maschineneinsatz sind es selbst unter ungünstigen Bedingungen, d. h. unter Berücksichtigung möglicher Reflexionen an metallischen Teilen sowie Störungen durch andere Systeme, noch 50 m. Da nur kleine Datenpakete übertragen werden, ist der Energieverbrauch gering. EINFACHE KONFIGURATION – DYNAMISCHE SELBSTORGANISATION Die Schnittstelle zwischen der betreiberspezifischen Anwendung und der sWave.NET-Hardware wird über die Treibersoftware geschaffen, die das komplette Funk-System verwaltet. Der Anwender kann die Access Points über deren Bedienoberfläche (Web-UI) einfach konfigurieren und ist damit auch bei Anpassungen und Ände- 01 Die neuen Funk-Bedienterminals erlauben die bidirektionale Kommunikation mit dem Bedienpersonal 02 Die Signale werden von der Shopfloor-Ebene an die Unternehmens-IT übertragen 03 Bei den Weasel-FTS-Flotten von SSI Schäfer kommen netzwerkfähige Funkschaltgeräte an den manuellen Beladestationen zum Einsatz 16 f+h 2018/03 www.foerdern-und-heben.de

HALLE 7 | STAND C11 13. - 15. MÄRZ 2018 MESSE STUTTGART rungen der Produktions- bzw. Lagerumgebung flexibel. Die Datenbank lässt sich ebenfalls an die individuellen Anforderungen und Wünsche des Anwenders anpassen. Neu bei der zweiten Netzwerk-Generation ist u. a. das optimierte Kommunikationsprotokoll, das nochmals energiesparender arbeitet. Darüber hinaus organisiert das Protokoll selbsttätig eine Alternativroute für die Datenübertragung, wenn z. B. das Senden einer Meldung an den nächstgelegenen Access Point scheitern sollte. Das schafft die Voraussetzungen für eine hohe Übertragungssicherheit. Zu den weiteren Neuheiten der zweiten sWave.NET-Generation gehört die Auswahlmöglichkeit von drei Sendefrequenzen: 868, 915 und 922 MHz. Damit entspricht das Funknetzwerk den Funkstandards in Europa, Nord- und Südamerika, Australien und Japan und kann somit weltweit eingesetzt werden. Die neueste Generation der Access Points ist optional mit einem WLAN-Adapter ausgestattet und lässt sich nicht nur an den Applikationsserver anbinden, sondern über ein Web- Portal auch direkt in das IP-Netz integrieren. Jeder Access Point kann die Signale von ca. 100 Funkschaltgeräten empfangen und leitet die Signale dann z. B. per WiFi oder Ethernet 02 03 WIE? WAS? WOHIN? AUF NEUEN WEGEN IN DIE ZUKUNFT. Fortschritt in seiner schönsten Form: Unser vollautonomes, ultraflaches Transportfahrzeug ist maximal beweglich, individuell skalierbar und transportiert unterschiedlichste Lasten. Begleiten Sie uns in eine neue Dimension der Transportrobotik. TRANSPORTROBOTIK INTRALOGISTIK SIMULATION WWW.EK-AUTOMATION.COM www.foerdern-und-heben.de f+h 2018/03 17

AUSGABE