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f+h fördern und heben 3/2018

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f+h fördern und heben 3/2018

F+H EXTRA

F+H EXTRA LOGIMAT-VORSCHAU DEM WETTBEWERB IMMER EINEN MOBILEN SCHRITT VORAUS SEIN In der Fertigung von Argon Medical Devices fielen täglich Unmengen an Mannstunden für den Warentransport zwischen der Produktion unter Reinraumbedingungen und dem Lager an. Mit dem FTF vom Typ MiR200 von Mobile Industrial Robots ist es dem Hersteller von Medizinprodukten gelungen, seinen internen Materialfluss effizienter zu gestalten und Personalkapazitäten besser auszulasten. Die Automatisierung sieht das Unternehmen als Schlüssel für seine Wettbewerbsfähigkeit. Daher werden schon bald neue mobile Helfer zum Einsatz kommen. 20 f+h 2018/03 www.foerdern-und-heben.de

In einem Vorort von Chicago stellt Argon Medical Devices chirurgische Instrumente her. Da die Fertigung von Medizinprodukten arbeitskostenintensiv ist, ist das weltweit agierende Unternehmen stetig bestrebt Prozesse möglichst effizient zu gestalten. Seit etwa drei Jahren greift der Konzern in seiner Fertigung daher auf Automatisierungstechnologien zurück. Der interne Materialfluss lief jedoch bis vor kurzem noch manuell ab obwohl vor allem hier ein großes Einsparpotenzial lag, erklärt Kevin Hess, leitender Ingenieur bei Argon Medical Devices. Das etwa 85 000 m² große Werk ist in zwei Bereiche aufgeteilt, die Produktion im Reinraum und das Lager. Mehrmals täglich fallen zwischen diesen Abteilungen zahlreiche Transporte von Rohmaterialien sowie Endprodukten an. Da die Mitarbeiter im Reinraum Schutzkleidung, Haarnetze und Sicherheitsbrillen tragen, müssen sie diese beim Weg ins Lager und zurück in die Produktion immer erst ablegen bzw. erneut überziehen. Wertvolle Arbeitszeit ging dabei verloren. Zunächst versuchte der Medizinproduktehersteller den Prozess durch Sammelabholungen zu optimieren, was allerdings zu langen Warteschlangen bei der Materialabholung führte und ebenso den Produktionsablauf bremste. VETTER-ERGOLINE Das ergonomische Multitalent Beispielloser Bedienkomfort Tragfähigkeiten bis 1.000 kg Spannweiten bis 7,5 m PERFEKT AUF DIE ANFORDERUNGEN ZUGESCHNITTEN Bei seiner Recherche nach potenziellen Automatisierungslösungen entdeckte Hess die FFT von Mobile Industrial Robots. „Die MiR-Roboter haben perfekt zu den Anforderungen in unserem Werk gepasst“, erklärt der leitende Ingenieur, der zunächst die beiden Modelle MiR100 und MiR200, die nach ihren jeweiligen Traglasten in Kilogramm benannt sind, prüfend bewertete. Die höhere Nutzlast vom MiR200 überzeugte Hess schließlich: „Die größten Transportbehälter, die wir hier verwenden, fassen zwischen 20 und 25 Kilogramm. Wenn wir also acht vollbeladene Behälter auf das FTF legen, kommen wir auf 160 bis 180 Kilogramm www.vettercranes.com Vetter-Krantechnik.indd 1 06.02.2018 11:24:36 Halle 3, Stand B19 01 Der MiR200 findet selbstständig den Weg zur Ladestation, um seine Batterie bei Bedarf aufzuladen Alle Antriebe. Alle Lösungen. Ein Partner. Know-How für Ihren Fortschritt. | www.abm-antriebe.de

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