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f+h fördern und heben 3/2018

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f+h fördern und heben 3/2018

MENSCHEN UND MÄRKTE Auf

MENSCHEN UND MÄRKTE Auf welche Vorgehensweise setzen Unternehmen bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle? 78 % Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle geschieht überwiegend auf Basis neuer „Customer Journeys“ und dem veränderten Kunden-/Marktverhalten. Digitale Transformation 73 % 66 % Der Entwicklungsprozess und die Umsetzung findet unter Anwendung agiler Methoden statt. Im Zuge der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle greifen wir auf etablierte Organisations- und Abwicklungsprozesse zurück. 58 % Die Entwicklung geschieht überwiegend in Zusammenarbeit oder in Kooperation mit externen Dienstleistungspartnern. Lünendonk-Studie 2017: Business Innovation/Transformation Partner – Wo stehen Unternehmen heute?, Lünendonk & Hossenfelder GmbH, Mindelheim, Januar 2018 der Geschäftsmodelle durch digitale Komponenten. Bei den Teilnehmern der Studie nutzt nahezu jedes zweite Unternehmen (48 Prozent) bereits digitale Geschäftsmodelle; weitere 41 Prozent stehen kurz vor dem Rollout. Dabei kommt es aus Sicht von 78 Prozent der befragten Führungskräfte sehr stark auf die Berücksichtigung neuer „Customer Journeys“ an, die sich aus der datengestützten Analyse des Kundenverhaltens und seinen Interaktionen ergeben. 73 Prozent gaben in den Interviews zwar an, mit agilen Methoden zu arbeiten, allerdings greifen 66 Prozent der Unternehmen weiterhin auf klassische Organisations- und Abwicklungsprozesse zurück. Zillmann: „Das bedeutet, dass zwei Drittel der Unternehmen bisher ihre Projektorganisationen und Prozesse nicht oder nur teilweise für die Anwendung agiler Entwicklungsmethoden umgebaut haben.“ INTEGRIERTES DIENSTLEISTUNGSPORTFOLIO FÜR ALLE PROJEKTPHASEN Geht es konkret um die Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle, haben innovative und umsetzungsstarke Beratungs- und IT-Dienstleister aus Sicht von mehr als 78 Prozent der Studienteilnehmer eine große Bedeutung für eine erfolgreiche Projektrealisierung. „Es wird dabei immer wichtiger, dass Beratungsund IT-Dienstleister die Customer Journey sowie die Anforderungen der jeweiligen Endkunden ihrer Auftraggeber verstehen und darauf aufbauend digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle entwickeln“, erläutert Zillmann. „Sie benötigen daher ausgeprägte Kompetenzen in Digital Customer Experience Services wie Digital Consulting, Development von Ideen, Big Data Analytics oder Prozessoptimierung. Darüber hinaus ist die IT-Beratungs- und Implementierungsexpertise in vielen Ausschreibungen ein Muss-Kriterium. Über die Kombination aus diesen beiden Kompetenzfeldern verfügen derzeit aber nur wenige Anbieter.“ Jedoch bevorzugen bereits zwei Drittel der befragten Großunternehmen und Konzerne, alle Phasen eines Digitalisierungsprojekts mit einem Dienstleistungspartner abzudecken. Um diese Anforderungen zu erfüllen, ist ein integriertes Beratungs- und Transformationsportfolio notwendig, das sowohl Managementberatungs- als auch IT-Dienstleistungen enthält. Lünendonk bezeichnet diese Kombination als Business Innovation/Transformation Partner (BITP). Im Rahmen der Studie hat Lünendonk die Anforderungen der Kunden an Beratungs- und IT-Dienstleister bei Digitalisierungsprojekten strukturiert. Dabei hat sich aus den aktuellen Kundenanforderungen ein Kernportfolio an Leistungen herausgebildet, das Anbieter haben sollten, um bei Ausschreibungen erfolgreich zu sein. Hierbei handelt es um ein breites Angebot an Beratungs- und Transformationsleistungen wie Digital Consulting, Fach- und Organisationsberatung, IT-Beratung und Systemintegration sowie Technologieberatung bei Themen wie Big Data, Cloud, Künstliche Intelligenz oder Automatisierung. Fotos/Grafik: Fotolia/Lünendonk www.luenendonk.de AUF EINEN BLICK n Drei Viertel der Unternehmen haben zwar eine Digitalisierungsstrategie, aber vielfach noch nicht umgesetzt n Digitale Geschäftsmodelle generieren neue Erlösquellen n Integrierte Beratungs- und Trans formationsansätze sind gefragt 50 f+h 2018/03 www.foerdern-und-heben.de

VIDEOS, DIE SIE SEHEN MÜSSEN TENTE e-drive macht die Anfahrt leicht Der patentierte Tente e-drive verbessert das Handling von Transport- und Kommissionierwagen. Das System, vergleichbar mit einem e-bike, übernimmt auf Knopfdruck die Anfahrt von bis zu 1 000 kg schweren Lasten. Beschwerliche Transportfahrten – vor allem bei schlechten Böden, gehören ein für allemal der Vergangenheit an. GEBHARDT FÖRDERTECHNIK Durchdachtes Konzept sichert hohe Verfügbarkeit Das Unternehmen Gebhardt hat für den Hausgerätehersteller Miele ein zentrales Ersatzteillager bestehend aus Paletten-Hochregallager, Automatischem Kleinteilelager, Wareneingangs- und Kommissionierarbeitsplätzen sowie Paletten- und Behälterfördertechnik realisiert. Die Gebhardt-Storeware- Visualisierung hilft dem Betreiber die Anlage zu überblicken und Unterschiede zwischen Soll- und Ist-Zuständen in Echtzeit zu erkennen. Ein Servicevertrag mit Hotline-Support rundet das Projekt ab. INDUSTRIAL AUTOMATION SHOW SHANGHAI Virtueller Messerundgang So wie wir von der f+h-Redaktion sind auch die Kollegen aus dem Bereich der industriellen Automation für Sie weltweit unterwegs. Kommen Sie mit auf einen virtuellen Rundgang über die IAS in Schanghai. JUNGHEINRICH Statement Dr. Lars Brzoska, Mitglied des Vorstandes der Jungheinrich AG Im Rahmen der erst kürzlich in Hamburg stattgefundenen Jungheinrich-Fachpressetage hatte die f+h-Redaktion die Gelegenheit mit Dr. Lars Brzoska, Mitglied des Vorstands der Jungheinrich AG, über die bevorstehende Intralogistik-Messe Logimat 2018 zu sprechen. Denn auch in diesem Jahr wird das Unternehmen mit einem großen Stand präsent sein und interessierten Besuchern verschiedene Produkte und neue Highlights vorstellen. Alle 5 Videos mit 1 Klick! Sie haben die Wahl: Auf der Seite www.foerdern-und-heben.de/2018_03 oder über den QR-Code rechts sehen Sie alle 5 Videos mit nur einem Klick. Die übrigen QR-Codes führen direkt zum gewählten Video. Viel Spaß dabei! MURRELEKTRONIK Industrie 4.0 wird gelebt Murrelektronik versteht sich als Experte und Lösungsanbieter, wenn es um dezentrale Installations- & Automatisierungstechnik geht. Industrie 4.0 ist schon längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird bereits im eigenen Unternehmen umgesetzt. www.foerdern-und-heben.de f+h 2018/03 2017/10 51

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