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f+h fördern und heben 4/2015

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FAHRERLOSE

FAHRERLOSE TRANSPORTSYSTEME 02 Die Ladestation ist mit zwei Ladegeräten und einem Batteriewechselwagen ausgestattet memittel ausgestattet. Die Plattform hat eine Tragfähigkeit von 3,35 Tonnen und erreicht eine Hubhöhe von 4 770 mm. Durch Unterfahren der Reifegestelle können die Flurförderzeuge diese selbstständig von den Übergabepositionen aufnehmen, transportieren und wieder auf eine Übergabeposition absetzen. Die Beschickung und Entsorgung der Käsepflegemaschine per Fördertechnik (Bild 01) sowie der Transport der Gestelle zur Konfektionierung und Verpackung obliegt ebenfalls den fahrerlosen Transportfahrzeugen – und dies alles in genau vorgegebenen Zeiten. Ein Fahrzeug befördert jeweils immer ein Gestell und bringt dieses mit einer Geschwindigkeit von max. 1,2 m/s in Vorwärts- respektive Rückwärtsfahrt auf einer Strecke von etwa 250 m zum Zielort. „Pro Tag werden im Durchschnitt sechs Gestelle aus Knittelfeld in Spielberg angeliefert“, schildert Bärnthaler. „Alle Gestelle sind mit einem eindeutigen Barcode ver sehen. Damit lassen sie sich sowohl vom Barcode- Leser auf dem automatischen Fahrzeug bei der Lastaufnahme als auch stationär an der Käsepflegeanlage identifizieren.“ Die komplette Anlage, in der ca. 3 600 Käselaibe und -blöcke pro Stunde behandelt werden, ist so ausgelegt, dass sie rund um die Uhr arbeiten kann. Daher zählt zum System auch eine Ladestation (Bild 02), ausgestattet mit zwei Ladegeräten und einem Batteriewechselwagen zum Tauschen der entladenen gegen eine geladene 630-Ah-Bleibatterie. Der Tausch geschieht manuell in weniger als fünf Minuten. Das „intelligente“ Herzstück des OM-Reifezentrums ist das multifunktionale Logistic- Operating-System „LogOS“, eine MLR-eigene Entwicklung für die Steuerung komplexer Materialflussströme. Die Steuerungssoftware erfasst die eingehende Ware, verwaltet den Käse im Reifelager chargenbezogen und steuert die Ein- und Auslagerförderstrecken vor und hinter der Käsepflegemaschine. Auch die Steuerung der Schnelllauftore sowie die Kontrolle des exakten Ablaufs der detaillierten Käsepflegeprogramme (Bild 03), zählen zu den Aufgaben der Software. Welche Behandlungen in welchen Zeitabständen geschehen müssen, wird durch eine Rezeptur festgelegt. Für jede Käsesorte gibt es ein eigenes Rezept. Bei der Einlagerung in das Reifezentrum wird jeder Charge eine Rezeptur zugeordnet, die vom Leitsystem abgearbeitet wird. Das Reifegestell wird nach den Vorgaben der Rezeptur von den fahrerlosen Transportfahrzeugen an die Käsepflegemaschine übergeben, dort behandelt und anschließend wieder von einem Fahrzeug in einen Reiferaum eingelagert. Das Leitsystem verfügt über eine Rezepturverwaltung, sodass sich mithilfe eines Dialogs Rezepturen angelegen, modifizieren und wieder löschen lassen. Die Zuordnung einer Rezeptur zu einem Gestell übernimmt ein OM-Mitarbeiter. LogOS generiert auch alle Transportauf träge für die automatischen Fahrzeuge und stellt sicher, dass jede Charge entlang der Materialflusskette rückverfolgbar ist. Damit lässt sich später feststellen, wann, wo und durch wen die Ware erhalten, hergestellt, verarbeitet sowie gelagert und transportiert wurde. Die Anlage ist bereits jetzt schon gut ausgelastet, daher plant die Obersteirische Molkerei wegen der zu erwartenden höheren Milchproduktion eine Erweiterung des Reifezentrums mit weiteren vier Reiferäumen. Fotos: Aufmacherfoto: Fotolia, OM/Bearbeitung: VFV Grafik, 01 – 03 MLR www.mlr.de Leitsystem steuert Materialflussprozesse 03 Die Leitsteuerung sorgt für die exakte Abarbeitung der detaillierten Käsepflegeprogramme 24 f+h 4/2015

MARKT Mobile Brennstoff-Notversorgung für den universellen Einsatz Der Hersteller für stationäre und mobile Tanksysteme Cemo, hat seine Trolley-Baureihe für den Diesel- und Heizöltransport um eine mobile Notversorgungsstation erweitert. Neu ist dabei die sichere Entnahme des Kraftstoffs mithilfe von zwei standardmäßigen 3/8“-Schnellkupplungen. Diese ermöglichen den Anschluss von Entnahmeund Rücklaufleitung mit einem Klick – die Verbindung ist fest und geruchsdicht. Die Ventile schließen nach dem Abkuppeln selbsttätig und tropffrei, angehängte Schutzkappen schützen vor Schmutz in der Leitung, z. B. beim Transport. Die Trolleys können mit 60 oder 100 l Brennstoff gefüllt werden. Eine integrierte Schwallwand, ein Füllstutzen mit Be- und Entlüftung sowie die ergonomischen Handgriffe erleichtern das Handling. Aufgrund der breiten Reifen von 240 bzw. 300 mm Durchmesser sind selbst Rasenflächen, Sandwege oder Kellertreppen keine Hindernisse. Die robusten „Tank-Sackkarren“ sind für den Transport zum unmittelbaren Verbrauch nach ADR 1.1.3.1c zugelassen und standardmäßig mit Befestigungspunkten z. B. für Zurrgurte ausgestattet. www.cemo.de Wir bewegen die Fördertechnik PM320HS - ø32 PM500ME - ø50 PM500XE - ø50 PM500VE - ø50 PM500FE - ø50 PM605FE - ø60,5 F-RAT-S aussoRtiERuNG 180° umsEtzuNG Motorrolle PM605XE - ø60,5 PM605KT - ø60,5 VERstauuNG Steuerplatine 90° umsEtzuNG Kühlraum -30° CB018 CBM-105 CB030 CB016B Mechanische bremse REtRoFit / ÄNDERNuG FREE Flow HB510 HBK-608 HBR-605 LCX-901 IB-P01 IB-E03 Zweigniederlassung Deutschland - Neumeyerstraße 48 - D – 90411 NÜRNBERG Tel : +49 911 25 26 200 / Fax : +49 911 25 26 201 / info@itoh-denki.de w w w.it o h-denki.de Die Zukunft der Gefahrstofflagerung ist vielseitig ITOH-DENKI.indd 1 11.03.2015 16:01:15 Die technischen Anforderungen an moderne Gefahrstoff- Lagersysteme sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Neben Brand- und Gewässerschutz, spielen Ausstattungsmerkmale wie Klimatisierung, Zugangskontrolle oder eine Fernabfrage-Möglichkeit für den Anwender eine immer größere Rolle. Cube, das neue Gefahrstofflager der Denios-Produktfamilie, zeigt mit einem modernen Raumkonzept, wie man diesen Anforderungen Rechnung tragen kann. Cube wird optional als Ein- oder Zweifeldcontainer gefertigt. Bereits im Innenraum eröffnen sich dem Nutzer individuelle Möglichkeiten. Klassische Lageraufgaben sind ebenso möglich wie z. B. die Installation von Test-Einrichtungen für Lithium-Ionen-Batterien oder Konzern-IT. Im Inneren überzeugt das neue Gefahrstofflager durch eine platzoptimierte Regallager-Bauweise. Vielfältig sind auch die optionalen Ausstattungspakete. Das „Thermopaket Heizen“ ermöglicht die frostfreie Lagerung von Gefahrstoffen. Die Lagerung in einem festgelegten Temperaturbereich stellt das „Thermopaket Klimatisieren“ sicher. Um Säuren und Laugen gesetzeskonform zu lagern, ist die Auffangwanne im „Säuren-/ Laugenpaket“ mit zusätzlichen Inlinern vor Korrosion geschützt. Das „Lichtpaket“ sorgt für eine optimale Ausleuchtung von Innenbereich und Vorfeld, das „Zugangskontrollpaket“ schützt das Lager vor unbefugtem Zugriff. Optional lässt sich der Cube mit digitaler Sensorik ausstatten. Hier stehen die Sensorpakete „Brandschutz“, „Gefahrstofflagerung“ und „Temperatur“ zur Auswahl. www.denios.de RAUM- UND LAGERCONTAINER F L A D A F I ® Q U A L I T Ä T MEHRZWECK- & TOILETTENBOXEN MATERIAL- & LAGERCONTAINER RAUM- & SANITÄRCONTAINER 700 WEITERE ARTIKEL KATALOG-DOWNLOAD: WWW.SAEBU.DE SÄBU Morsbach GmbH | Tel.: 02294 694-0 | Internet: www.saebu.de | E-Mail: fladafi-fh@saebu.de SÄBZ.indd 1 05.03.2015 14:33:38 f+h 4/2015 25

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