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f+h fördern und heben 4/2017

f+h fördern und heben 4/2017

VON DAMALS BIS HEUTE 02

VON DAMALS BIS HEUTE 02 Vom Etikettierautomat zum Barcodedrucker 2017 Logopak: Seit fast 40 Jahren individuelle Lösungen für die Verpackungskennzeichnung 1999 Servicepartner in mehr als 40 Ländern 01 2011 Integration in die Mittelstandsbeteiligung von L. Possehl Etikettier-Systeme mit RFID-Technologie entwickelt 1978 Standorterweiterung – Produktionsfläche verdoppelt Integrierten Paletten-Etikettierautomat vorgestellt 2013 Weltweites Distributions- und Servicenetz ausgebaut 2008 1984 Unternehmensgründung als Logopak Systeme Seit der Firmengründung steht der Name Logopak für die Entwicklung und Produktion hochwertiger, logistisch integrierter Etikettiersysteme, Etikettiersoftware sowie Barcode- und Industriedruckern. Mit seinen robusten Maschinen bedient der Hersteller die Schnittstelle zwischen Produktion und Logistik. Die von der Logopak Systeme GmbH & Co. KG hergestellten und vertriebenen Etikettiersysteme finden überall dort Anwendung, wo individuelle Daten auf Verpackungen aufgebracht werden oder bei Serien-Etikettierung. Beispiele hierfür sind Barcodes oder Produktidentifikationen. Das Leistungsspektrum des Unternehmens aus Hartenholm bei Hamburg umfasst die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von kompletten Etikettiermaschinen einschließlich der Steuerungs- und Anwendersoftware sowie den technischen Service und Verbrauchsmaterialien. Bei Logopak wird alles aus einer Hand produziert – egal ob Etikettiermaschinen für die Tray-, Karton- oder Paletten-Etikettierung, Direktbeschriftungsgeräte oder Tischdrucker. Dabei zeugen die Innovationen, die das Unternehmen regelmäßig auf den Markt bringt, von einer Branchenerfahrung aus einer fast vier Jahrzehnten andauernden Firmengeschichte: Im Jahr 1978 gründeten Chris Hastings-Long und Hans van Steenacker das Familienunternehmen Logopak Systeme und starteten bereits 1980 mit der Produktion integrierter Etikettiermaschinen. Nur zwei Jahre später kam der weltweit erste integrierte Paletten-Etikettierautomat hinzu. Bild 01 zeigt den damaligen Produktionsstandort in Hartenholm. Mit einem selbst entwickelten Druckersystem inklusive Steuerung und Firmware ging es dann 1991 erstmals auf eine außereuropäische Messe in den USA − die Fühler für den weltweiten Vertrieb waren somit weit ausgestreckt. Ende der 90er-Jahre hatte man bei Logopak bereits RFID-Technologie in Etikettiersysteme integriert und ein Print & Apply- RFID-Labeling-System auf den Markt gebracht. Den gestiegenen Bedarf an immer schnelleren und effektiveren Labeling-Prozessen konterte man 2005 mit einer ganz neuen Generation an High-Speed Etikettierern. Mit dem anhaltenden Erfolg stieg auch der Bedarf an Kapazitäten und so wurde 2008 der Stammsitz um eine neue Produktionshalle, eine Logistikhalle und einem Schulungszentrum erweitert. Durch diese baulichen Maßnahmen ließ sich die Produktionsfläche verdoppeln und das hochqualifizierte Personal in hauseigenen Schulungsräumen aus- und weiterbilden. 2011 war für Logopak ein Jahr des großen Wandels. Das bis dahin im Familienbesitz befindliche Unternehmen wurde in die Possehl Mittelstandsbeteiligungen GmbH & Co. KG integriert. Damit schloss die Geschäftsführung der Logopak GmbH & Co. KG, die geplante Firmennachfolge erfolgreich ab. Für den Erfolg entwickelt sich das Unternehmen nun schon seit fast 40 Jahren kontinuierlich weiter und beschreitet dabei immer neue innovative Wege, z. B. unter dem Motto „Etikettieren geht auch umweltschonend“: So verzichtet das neue QTB-Etikettiersystem komplett auf Trägerpapier oder das Zwei-Farb-Druckersystem C500 ermöglicht im gleichen Prozess zweifarbig zu drucken, da das Vordrucken von Etiketten entfällt. 2017 ist Logopak für die Zukunft bestens aufgestellt. Die Produktion (Bild 02) läuft auf Hochtouren, man erreicht eine 99,8-prozentige Produktverfügbarkeit, bietet weltweit technischen Service, eine hohe Flexibilität und Individualisierung sowie individuelle Anwenderschulungen und ein Testlabor für Verbrauchsmaterialien. Neben dem Hauptwerk in Hartenholm ist Logopak mit nationalen Niederlassungen in Düsseldorf und Auenwald sowie an internationalen Standorten in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Polen und den USA vertreten. Inzwischen beschäftigt man weltweit mehr als 300 Mitarbeiter und hat bis jetzt über 20 000 Maschinen installiert. Fotos: Logopak www.logopak.com

VORSCHAU IM NÄCHSTEN HEFT: 5/2017 ERSCHEINUNGSTERMIN: 02. 05. 2017 • ANZEIGENSCHLUSS: 12. 04. 2017 01 03 02 04 01 Die im Logistikzentrum eines Dienstleisters zum Einsatz kommenden Kunststoffbehälter sind auf Shuttle-Lager abgestimmt. Davon profitiert auch das Personal, denn: leise Behälter bedeuten weniger Stress für die Mitarbeiter. 02 Anfang Mai öffnet die Transport Logistic wieder ihre Tore. In der nächsten Ausgabe der F+H können Sie die spannensten Themen des Branchentreffs vorab lesen. 03 Es muss nicht immer ein klassischer Flurförderzeugtyp sein, den wir testen. Als Beweis haben wir das Multifunktionsfahrzeug WAV60 von Crown auf unsere Teststrecke gebeten. Der direkte Weg im Internet: www.foerdern-und-heben.de als E-Paper: www.engineering-news.net Redaktion: w.bauer@vfmz.de 04 Kunst am Kran – könnte man meinen, wenn man das Foto betrachtet. Was aber genau am Kran angeschlagen ist, verraten wir Ihnen erst im Mai. (Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten) f+h 4/2017 43

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