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f+h fördern und heben 5/2016

f+h fördern und heben 5/2016

CEMAT VORSCHAU I

CEMAT VORSCHAU I GASTKOMMENTAR Routenzüge im Fokus der Forschung Routenzüge ermöglichen als zentraler Bestandteil der Lean- Production-Philosophie eine hochzyklische sowie getaktete Produktionsversorgung mit kleinen Losgrößen. Neben einer Erhöhung der Verkehrssicherheit durch einen beruhigten Materialfluss lässt sich eine verbesserte Synchronisierung von Logistik und Produktion erreichen. Die hohe Teilnehmerzahl der im März 2016 an der Technischen Universität München stattgefundenen VDI-Fachkonferenz „Routenzugsysteme“ zeigt, dass das Thema die Intralogistik- Branche noch immer in Atem hält. Neben dem bereits hohen Verbreitungsgrad in der Automobilindustrie zeigt das Teilnehmerfeld der VDI-Fachkonferenz, dass auch in anderen Branchen der Einsatz von Routenzugsystemen immer stärker diskutiert wird. Aus der am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der Technischen Universität München erstellten Studie zu Stand und Entwicklung von Routenzugsystemen für den innerbetrieb lichen Materialtransport geht hervor, dass trotz des Trends zum verstärkten Einsatz von Routenzügen noch keine Standardisierung von Routenzugprozessen oder -techniken zu verzeichnen ist. Aus dieser Ausgangssituation heraus wurde am Lehrstuhl fml im Forschungsprojekt Integroute ein Planungsvorgehen entwickelt, das eine detaillierte Abbildung der Effekte unterschiedlicher Technik- und Prozessgestaltungen auf die Wirtschaftlichkeit, Ergonomie und Flexibilität des Routenzugsystems ermöglicht. In einem weiteren Forschungsprojekt zur dynamischen Routenzugsteuerung werden derzeit die Potenziale einer flexiblen Routenbildung und Fahrplanerstellung im operativen Betrieb untersucht. Darüber hinaus ist aktuell ein deutlicher Trend zur Automatisierung von Teilprozessen in Routenzugsystemen zu verzeichnen. Etwa das selbstständige Fahren auf langen Fahrabschnitten oder eine automatische Beladung des Routenzugs, wie bei dem im Bild dargestellten KLT-Drive-Thru, das am Lehrstuhl fml entwickelt und beim Automobilzulieferer Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG durch das Unternehmen SSI Schäfer realisiert wurde. Auf dem Weg zu durchgehend automatisierten Routenzugprozessen wird es darauf ankommen, wie schnell insbesondere bei der Bereitstellung von KLT oder GLT unterschiedliche technische und sicherheitsrechtliche Herausforderungen gelöst werden können. Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Willibald A. Günthner, Ordinarius des Lehrstuhls fml der TU München 24 f+h 5/2016

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