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f+h fördern und heben 5/2017

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SOFTWARE 03 Klassischer

SOFTWARE 03 Klassischer MRP Mit SAP Hana MRP sind mehrere Planungsläufe innerhalb eines Tages möglich Für jedes Material Kundenaufträge Sekundärbedarfe Nettobedarfsrechnung Auftragsreservierungen Planaufträge Fertigungsaufträge Einlesen Einlesen Einlesen Einlesen Einlesen Datenbank Server MRP on HANA Für alle Materialien auf einer Stufe BEDARFE ZUGÄNGE Ergebnis zur Einplanung hoher Investitionskosten, um das Tool auf zwei Servern zu installieren. Das ändert sich nun. Seit kurzem ist die erweiterte Produktionsplanung (PP) und die Feinplanung (DS) auf der SAP-Hana-Plattform in das ERP-System integriert (Bild 01). „Dabei wird das Material Resource Planning direkt über die erweiterten Planungsalgorithmen des PP-Teils ausgeführt. Der DS-Teil übernimmt währenddessen im Rahmen der Industrie-4.0-Architektur auch Funktionen der Automatisierung und kommuniziert mit den ME-Systemen und dem Shop-Floor. Die Feinplanung reagiert somit auch auf Änderungen in der Maschinensteuerungsebene“, erklärt Bernhard. Die Basis dafür stellt die Hana-Architektur: In-Memory-Computing beschleunigt den kompletten Planungsprozess – und das, obwohl gleichzeitig zusätzliche Funktionen zur Verfügung stehen und Prozesse ermöglicht werden, die mit der herkömmlichen Technologie nicht möglich waren. Bestellungen Einlesen Neue Planungs-Funktionen Aufträge/ Bestellungen Anlegen/Ändern „Das Add-on für das integrierte PP/DS wird nach der Aktivierung der zugehörigen Business-Funktion auf einem einzelnen Server bereitgestellt. In dieser Anwendung sind die SAP-APO-Prozesse für die Feinplanung und Produktionsplanung vereinfacht implementiert und harmonisieren mit den entsprechenden SAP-ERP- Prozessen“, so Bernhard weiter. „Die Bedarfsplanung im ERP-System findet grundsätzlich tagesgenau statt, im PP/DS sekundengenau, was etwa für eine ‚Just in Time‘-Abwicklung unabdinglich ist. IMPRESSUM Materialfluss, Warenwirtschaft und Logistik-Management erscheint 2017 im 67. Jahrgang, ISSN 0341-2636 Herausgeber Dipl.-Ing. Reiner Wesselowski (We) Tel.: 06131/992-322, E-Mail: r.wesselowski@vfmz.de Redaktion Chefredakteur: Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer (WB), Tel.: 06131/992-321, Fax: 06131/992-340, E-Mail: w.bauer@vfmz.de (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt) Redakteure: Dipl.-Medienwirtin (FH) Marie Krueger (MK), Tel.: 06131/992-359, E-Mail: m.krueger@vfmz.de Holger Seybold, Tel.: 06131/992-254, E-Mail: h.seybold@vfmz.de Dipl.-Ing. Manfred Weber (MW), Tel.: 06131/992-202, E-Mail: m.weber@vfmz.de Redaktionsassistenz: Melanie Lerch, Tel.: 06131/992-261, E-Mail: m.lerch@vfmz.de, Petra Weidt, Tel.: 06131/992-371, E-Mail: p.weidt@vfmz.de Angelina Haas, Gisela Kettenbach, Ulla Winter (Redaktionsadresse siehe Verlag) Gestaltung Sonja Schirmer, Doris Buchenau, Anette Fröder, Mario Wüst Chef vom Dienst Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer Anzeigen Oliver Jennen, Tel.: 06131/992-262, E-Mail: o.jennen@vfmz.de Andreas Zepig, Tel.: 06131/992-206, E-Mail: a.zepig@vfmz.de Annemarie Benthin, Anzeigenverwaltung Tel.: 06131/992-250, E-Mail: a.benthin@vfmz.de Anzeigenpreisliste Nr. 64: gültig ab 1. Oktober 2016 www.vereinigte-fachverlage.info Leserservice vertriebsunion meynen GmbH & Co. KG, Große Hub 10, 65344 Eltville, Tel.: 06123/9238-266 Bitte teilen Sie uns Anschriften- und sonstige Änderungen Ihrer Bezugsdaten schriftlich mit (Fax: 06123/9238-267, E-Mail: vfv@vertriebsunion.de). Preise und Lieferbedingungen: Einzelheftpreis: € 14,50 (zzgl. Versandkosten) Jahresabonnement: Inland: € 140,- (inkl. Versandkosten) Ausland: € 150,- (inkl. Versandkosten) Abonnements verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens vier Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich gekündigt werden. 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Darüber hinaus ist es möglich, mithilfe von deskriptiven Merkmalen eine feinere Steuerung der Verrechnung vorzunehmen, zum Beispiel spezifisch für einzelne Anwender.“ Durch das PP/DS wird die Voraussetzung für eine simultane Planung von Mengen und Kapazitäten geschaffen. Der Planer wird dabei unterstützt, Mengen nur dann für die Produktion einzuplanen, wenn auch ausreichend Kapazitäten und Komponenten verfügbar sind. Mithilfe von „Pegging“- Beziehungen zwischen Bedarfen und Beschaffungselementen über alle Stücklistenstufen hinweg werden im PP/DS mit dem Verschieben eines Auftrags auch die Termine aller betroffenen Aufträge für die Komponenten mit verschoben. Wie in der herkömmlichen APO-Variante bietet auch das „embedded“ PP/DS in SAP ERP die Möglichkeit, den automatisierten Produktionsplanungsprozess auf einfache Art und Weise aus mehreren Schritten aufzubauen. Hierfür stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Planungsalgorithmen, Heuristiken und Optimierungsverfahren parat. Bernhard: „Resultat des Produktionsplanungslaufs ist ein Beschaffungsplan, der möglichst viele Rahmenbedingungen der Planung, wie Kapazitätsengpässe oder Terminerfordernisse bereits berücksichtigt. Aber auch die Bestimmung der terminlich optimalen Bezugsquelle und kostenbezogene Planungen sind realisierbar; das Alert-Handling übersteigt in seinen Möglichkeiten das des ERP-Systems bei Weitem.“ Nahezu alle Lösungen, die in der Ursprungslösung, dem PP/DS in APO, erarbeitet wurden, sind im PP/DS on ERP umsetzbar und lassen sich bei einer zukünftigen Umstellung auf SAP S/4 Hana übernehmen. Funktionsumfang des Add-ons Synchronisierung von Stammdaten und Integration von Bewegungsdaten Materialien können in SAP ERP angelegt und sofort ins SAP APO übertragen werden. Wichtige Parameter für die erweiterte Planung können im ERP-Materialstamm definiert werden, ohne dass der APO-Produktstamm dazu geöffnet werden muss. Ist ein Material für die erweiterte Planung relevant, kann im ERP-Materialstamm ein Disponent definiert werden, der nach APO übertragen und dort als Produktionsplaner gespeichert wird. Auch Arbeitsplätze, die im ERP-System angelegt wurden, lassen sich sofort nach APO übertragen. Die Übermittlung von Produktionsdatenstrukturen und Stücklisten funktioniert ohne Integrationsmodell oder Queues (Bild 02). „Der Anwender kann Fehler unmittelbar bearbeiten und muss diese nicht wie früher erst eskalieren, separat aufrufen und abarbeiten. Auch dies trägt zur Einsparung von Zeit und Aufwand in den täglichen Prozessen bei“, erläutert Bernhard das Prozedere. Harmonisierung von Benutzeroberflächen und Prozessen Der MRP-Live kann Komponenten über die ERP- oder die APO-Logik planen (Bild 03). Dabei können Komponenten verwendet werden, die entweder in ERP oder APO geplant sind. Das System greift dabei auf die entsprechenden Dispositionsmerkmale und Produktheuristiken zurück. „Das bedeutet, Anwender können von einem Auftrag in einer SAP-APO- Transaktion heraus in den ursprünglichen Auftrag in ERP, sowie in alle definierten kundenspezifischen Transaktionen navigieren“ erklärt Bernhard. „Mithilfe von Apps auf SAP-Fiori-Basis lassen sich zudem zu jeder Zeit und standortunabhängig Kapazitätsauslastungen einsehen.“ Im Ergebnis werden so in nur einem Durchlauf und unter Berücksichtigung der größtmöglichen Anzahl von Kriterien machbare Produktionspläne erzeugt. Die Planungen auf Automatisierungs- und SCM-Ebene greifen direkt ineinander: Indem jedem Teilnehmer seine für ihn relevanten Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen, wird die gewünschte Transparenz und Flexibilität im Fertigungsprozess erreicht. Bernhards Resümee: „Das Beschaffen und Planen der Logistikkette sowie die Produktion lassen sich nachfrageabhängig einstellen und synchronisieren, kurzfristige Änderungen und Personalisierungswünsche des Anwenders erfüllen.“ Fotos/Grafiken: Consilio www.consilio-gmbh.de Sie haben das Lager, wir das System! Fachbodenregale Schwerlastregale www.schulte-lagertechnik.de

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