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f+h fördern und heben 5/2017

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FLURFÖRDERZEUGE I

FLURFÖRDERZEUGE I STAPLERTEST Funktionell und vielseitig Das Multifunktionsflurförderzeug WAV 60 von Crown im Praxistest Mit dem WAV 60 („Wave“) hat der amerikanische Flurförderzeughersteller Crown einen Nachfolger für seinen bereits am Markt etablierten Wave 50 im Portfolio. Schon seit Jahren ist diese „Mini-Hebebühne“ eine gute Alternative zur fahrbaren Leiter. Der Neue legt dabei die Latte noch etwas höher und erweist sich im Test als ein echtes Multitalent. Ob es um das Auswechseln einer Lampe oder um das Kommissionieren kleiner Aufträge geht: Es gibt immer wieder Aufgaben, bei denen eine fahrbare Leiter zum Einsatz kommt. Diese wird an Ort und Stelle gefahren, man steigt hinauf und erledigt seine Arbeit. Oftmals geht es gut, doch es kann auch weniger günstig ausgehen. Denn wie auch beim Hantieren auf normalen Leitern oder Treppen besteht stets die Gefahr von Fehltritten, Ausrutschen oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen. Um „kleine Arbeiten“ möglichst risikofrei zu bewerkstelligen, entwickelte Crown bereits im Jahr 1997 das „Work-Assist-Vehicle“, WAV („Wave“). Mit dem WAV 60 hat der Hersteller nun eine aktualisierte Version des Multifunktionsfahrzeugs an den Markt gebracht. Das Flurförderzeug ist genauso vielseitig wie sein Vorgänger, der Wave 50, aber noch sicherer und komfortabler in der Handhabung. Durch die Möglichkeit des Anhebens und Absenkens von Personen und Waren bei gleichzeitigem Fahren ist der Wave nicht nur eine Alternative zur fahrbaren Leiter, sondern ist dieser in puncto Sicherheit und Schnelligkeit überlegen. Positive Weiterentwicklung Die Arbeitsplattform des Wave 60 lässt sich bis in eine Höhe von 2 995 mm ausfahren (Bild 01), die max. Arbeitsreichweite beträgt 5 m. Im Zuge der Lancierung des neuen Modells hat Crown den Gleichstroman- Hubgeschwindigkeit [cm/s] Crown Wave 60 Einstellung P1 Crown Wave 60 Einstellung P2 Crown Wave 60 Einstellung P3 28,52 28,52 28,25 36 f+h 5/2017

STAPLERTEST I FLURFÖRDERZEUGE 01 Die Arbeitsplattform lässt sich bis in eine Höhe von 2 995 mm hydraulisch anheben 02 Der extra entworfene Testparcours wurde einer reellen Lagersituation nachempfunden trieb des Fahrzeugs durch Wechselstromtechnik ersetzt. Diese Antriebstechnik ist energie effizienter und weniger wartungsintensiv. Im Vergleich zum Vorgängermodell macht unser Testkandidat einen kraftvolleren Eindruck. Die Höchstgeschwindigkeit wurde von 6 auf 8 km/h erhöht und mit dem Einbau zusätzlicher Stahlkomponenten fällt das Flurförderzeug noch robuster aus. Ebenfalls neu ist die optional verfügbare elektrische Einstellung der Ladeplattform und das Diagnosesystem Access123. Diese Software informiert über den Status aller Funktionen des Fahrzeugs. Darüber hinaus sorgt das neue Feature „e-GEN braking“ für ein automatisches Abbremsen sowie eine automatisch in Kraft tretende Feststellbremse. Testanordnung mit 16 Stopps Um den Wave 60 einem aussagekräftigen Praxistest unterziehen zu können, entwickelten wir einen Parcours (Bild 02), der speziell für Verbrauch während des Tests in kWh Crown Wave 60 Einstellung P1 0,54 Crown Wave 60 Einstellung P2 0,48 Crown Wave 60 Einstellung P3 0,48 Verbrauch/1 000 Picks in kWh Crown Wave 60 Einstellung P1 2,55 Crown Wave 60 Einstellung P2 2,4 Crown Wave 60 Einstellung P3 2,4 Fahrgeschwindigkeit Gitter geöffnet [km/h] Fahrgeschwindigkeit Gitter geschlossen [km/h] Sprint über 10 m Gitter geöffnet [s] Sprint über 10 m Gitter geschlossen [s] Prakt. Einsatzdauer bei 194-Ah-Batterie [h:min] 8,37 4,98 5,00 7,90 10,38 6,51 4,09 6,20 9,30 11,72 6,43 4,12 6,50 9,4 11,76 f+h 5/2017 37

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