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f+h fördern und heben 5/2017

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„Logistik ist für uns

„Logistik ist für uns Wettbewerbsfaktor“ Bürkert Fluid Control Systems automatisiert Versorgung der Montage Mit dem Umzug von Produktion und Logistik an den neuen Standort „Campus Criesbach“ hat die Bürkert Fluid Control Systems den Grad der Automatisierung in den Prozessabläufen erhöht. Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Projekts leistet die Sensortechnik. Lesen Sie mehr. Das Unternehmen Bürkert Fluid Control Systems hat Ende 2016 sein neues Werk am Campus Criesbach unweit der Firmenzentrale in Ingelfingen in Betrieb genommen. Rund 30 Millionen Euro hat der Hersteller von Mess-, Steuer- und Regelungssystemen für Flüssigkeiten und Gase in den Neubau investiert. „Unser oberstes Ziel war es, die Durchlaufzeiten in der Montage zu verkürzen, um unsere Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken“, so Werksleiter Marc Steffen Dahlheimer. „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den Grad der Automatisierung in den bereichslogistischen Prozessabläufen zur Versorgung der Montage zu erhöhen und gleichzeitig die Flexibilität in der Fertigung weiter aufrechtzuerhalten.“ Dabei sei die Beherrschung der Variantenvielfalt eine der größten Herausforderungen im täglichen Betrieb. Denn Bürkert liefert in erster Linie Komplettlösungen für Kunden mit z. T. individueller Konfiguration. Dafür muss eine Vielzahl unterschiedlicher Teile vorgehalten und effizient an die Montagelinie gebracht werden. Für diese auftragsbezogene Fertigung ist eine automatisierte Logistik vorteilhaft. Der intralogistische Generalunternehmer Sitlog hat die Steuerungstechnik und Visualisierung der Anlage übernommen. „Über Partner haben wir den Stahlbau für das automatische Kleinteilelager, die Mechanik der Regalbediengeräte und der Fördertechnik, die Brandschutztore, die Bühne für die AKL-Vorzone, das manuelle Palettenlager sowie die Lieferung der Arbeitstische an die einzelnen Arbeitsstationen realisiert“, erklärt Christian Hausner, Projektmanager bei Sitlog. Eine Herausforderung sei dabei das Management der unterschiedlichen Behältertypen gewesen, die Bürkert bereits im Einsatz hatte. Hauser: „Wir konzentrieren uns in dem Projekt auf unsere Kernkompetenzen Steuerung und IT – alle anderen Komponenten holen wir uns von unseren, zum Teil langjährigen Partnern dazu.“ AKL ist Herzstück der Anlage Dieser ganzheitliche Ansatz hat auch bei diesem Projekt überzeugt. „Wir haben uns für Sitlog entschieden, weil wir die technischen Anforderungen etwa an die Anzahl und Ausgestaltung der Stellplätze oder die Anbindung über die Fördertechnik hier erfüllt sehen“, sagt Dahlheimer. „Und durch die Einbindung der externen Partner, die über ein spezialisiertes Know-how in ihren Leistungsbereichen verfügen, konnten wir Unser oberstes Ziel war es, die Durchlaufzeiten in der Montage zu verkürzen, um unsere Wett bewerbsposition nachhaltig zu stärken Marc Steffen Dahlheimer, Werksleiter Bürkert Fluid Control Systems eine für uns in allen Belangen optimierte Lösung realisieren.“ Denn kein Bürkert- Kunde sei bereit, für logistische Leistung zu bezahlen, sondern für die Qualität der Produkte und Serviceleistungen. Eine schnelle, fehlerfreie Lieferung werde heute vorausgesetzt – und das mit einer Standardlieferzeit für Produkte aus dem Hauptprogramm von weltweit fünf Tagen. „Ohne eine funktionsfähige Bereichslogistik könnten wir das nicht leisten und außerdem wären die Produkte für unsere Kunden unbezahlbar. Aus diesem Grund sehen wir die Logistik als echten Wettbewerbsvorteil.“ Die Kapazität im neuen vollautomatischen Behälterlager liegt bei rd. 27 000 48 f+h 5/2017

MATERIALFLUSS Stellplätzen in aktuell drei Gassen mit doppelttiefer Lagerung. Eingesetzt werden zwei verschiedene Behältergrößen mit den Abmessungen 600 × 400 sowie 465 × 315 mm und einer Nutzlast von bis zu 20 kg. An den vier Kommissionierarbeitsplätzen können Multi-Order-Picks durchgeführt werden, d. h. die Kommissionierung gleicher Bauteile für mehrere, parallele Aufträge. Darüber hinaus stehen zwei Förderstrecken für die Produktionsanbindung, zwölf Erstverpackungsarbeitsplätze und drei Warenausgangsbahnen zur Verfügung. Die Leistungen liegen im Kleinteilelager bei 285 Doppelspielen pro Stunde, in der Kommissionierung und in der Produktion bei jeweils 400 Behältern stündlich sowie in der Erstverpackung und der Leerbehälterrückführung bei je 600 Behältern pro Stunde. Lösungen von Mittelständlern für den Mittelstand Wichtige Aufgaben für einen problemlosen Materialfluss entfallen dabei auf opto-elektronische Produkte. Zum Einsatz im Hochregallager einschließlich der Lagervorzonen und im Kommissionierbereich kommen die Produktlösungen der Typen BCL 348i, AMS 348i und DDLS 500i aus dem Hause von Leuze electronic (Bild). Der stationäre Barcodeleser vom Typ BCL 348i mit integrierter Profinet-Schnittstelle übernimmt im Zusammenspiel mit dem optischen Entfernungsmesssystem vom Typ AMS 348i in diesem Projekt komplexe Aufgaben. Der Barcodeleser sorgt für die Barcode-Identifikation der Behälter und deren Inhalt, das Laser-Positioniersystem AMS stellt die Positionierung der Regalbediengeräte sicher. Die DDLS 500i ist eine optische Datenübertragungs-Lichtschranke mit integriertem Webserver für eine weltweit ortsunabhängige Ferndiagnose. Diese ermöglicht es, Daten industrieller Netzwerke von bewegten Anlagenteilen in der Fördertechnik kabellos auch über größere Distanzen zu übertragen. Die Datenübertragung aller ethernet-basierten Datenprotokolle – wie das z. B. bei Bürkert eingesetzte Profinet – findet mit einer Realtime-Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s statt. „An diesem Projekt kann man sehen, dass eine Lagerautomatisierung durchaus auch für mittelständische Unternehmen Sinn macht“, so die Einschätzung von Josef Apfelbeck, Key Account Manager bei Leuze electronic. „Es müssen nicht immer nur die großen Anwendungen mit zehntausenden von Artikeln im Sortiment sein.“ Zum Einsatz im Hochregallager einschließlich der Lagervorzonen und im Kommissionierbereich kommen die Produkt lösungen vom Typ BCL 348i, AMS 348i und DDLS 500 Mit dem bisher Erreichten ist man bei Bürkert zufrieden. Dahlheimer: „Unsere Kunden bestellen die Produkte immer häufiger und dafür in immer kleineren Mengen. Mit der nun umgesetzten Lösung haben wir unsere Durchlaufzeiten signifikant reduziert und kürzere Lieferzeiten zum Kunden erreicht.“ Fotos: Leuze electronic www.leuze.de Höhensicherung Hebetechnik Ladungssicherung Safety Management www.spanset.de 30. Mai 2017 WIR FANGEN SIE AUF! Fachtagung PSA gegen Absturz. Mehr Informationen unter www.spanset.de ITOH-DENKI.indd 1 11.04.2017 10:56:01

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