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f+h fördern und heben 5/2018

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f+h fördern und heben 5/2018

MIT RAFFINIERTEM DESIGN

MIT RAFFINIERTEM DESIGN – DER JUNGHEINRICH ETV 216I IM TEST Pünktlich zur Logimat präsentierte Jungheinrich sein neues „Prunkstück“ aus dem Schubmaststapler-Portfolio: den ETV 216i. Für Aufsehen sorgte dabei die konzeptionelle Einheit zwischen Lithium-Ionen-Batterie und Fahrzeugkonstruktion. Der hochintegrierte Akkumulator schafft neue Freiräume für ein Fahrzeugdesign mit Auswirkungen auf Ergonomie und Leistungsfähigkeit. Schon seit Jahren führen die Schubmaststapler aus der ETV- Serie von Jungheinrich die Leistungsübersichten im entsprechenden Klassement an. Stellt sich die Frage, welcher Hersteller in der Lage ist dies in absehbarer Zeit zu toppen. Die Antwort gibt Jungheinrich selbst mit dem neuen ETV 216i. Um den eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, legte das Hamburger Unternehmen dem „Neuen“ ein außergewöhnliches Konzept zugrunde: Das Herzstück des Schubmaststaplers bildet die Lithium-Ionen-Batterie, die nicht mehr als rechteckiger, dominanter Block verbaut ist − wie eine herkömmliche Bleisäurebatterie −, sondern eine L-förmige Gestalt hat. Aufgrund der L-Form war es möglich, die Batterie unter dem Fahrersitz, respektive unter der Bodenplatte zu installieren. Sie ist dabei so kompakt in den Stapler integriert, dass sich ganz neue Gestaltungsfreiräume für die Fahrzeugkonstruktion ergeben haben. 28 f+h 2018/05 www.foerdern-und-heben.de

PRODUKTE UND SYSTEME Fahrgeschwindigkeit 1 000 kg Last [km/h] Hubgeschwindigkeit 1 000 kg Last [cm/s] Sprint über 15 m [s] Praktische Einsatzdauer bei max. Batterieleistung [h:min] Jungheinrich ETV 216i P1 Jungheinrich ETV 216i P2 Jungheinrich ETV 216i P3 Durchschnitt der getesteten vergleichbaren Schubmaststapler 10,13 48 6,9 12,18 58,54 5,9 13,97 65,75 5,4 12,32 46,63 6,38 07:50 06:33 06:00 12:01 MEHR RAUM FÜR KOMFORT UND SICHERHEIT Welche Freiheiten im Design das neue Batteriekonzept eröffnet, können wir an unserem Teststapler gut ablesen. So ist die Bodenplatte im Vergleich zu den Vorgängermodellen etwas höher angeordnet, was wiederum Platz schafft für eine zusätzliche Trittstufe, ein Merkmal, das den Vorgängern aus der ETV-Serie bislang fehlte. Die Trittstufe ist gut sichtbar angeordnet, hat eine ergonomisch abgerundete Form, ist ausreichend tief und ermöglicht einen komfortablen Ein- und Ausstieg. Die beiden Haltegriffe an der Kabinenkonstruktion sorgen dabei für zusätzliche Sicherheit. Da die Batterie kompakt unter dem Fahrersitz und der Bodenplatte verborgen ist, ließ sich zusätzlicher Raum gewinnen, was der Ausgestaltung der Fahrerkabine zugutekommt. Während unserer Tests macht sich dieses Merkmal bereits an der Beinfreiheit positiv bemerkbar. Auch der Fahrersitz selbst profitiert von dem Raumgewinn. Er fällt nicht mehr, wie für einen Schubmaststapler typisch, schmal und sparsam aus, sondern man nimmt auf einem vollwertigen Sitz wie bei einem normalen Gabelstapler Platz – einschließlich verstellbarer Armlehne und Federung. Darüber hinaus ist die Fahrerkabine an der Hubmastseite, vor allem in Richtung der Gabel, relativ niedrig gehalten. So haben wir eine sehr gute Sicht auf die Radarme respektive Arbeitsumgebung. Um die ungehinderte Rundumsicht noch zu optimieren, wurde das Display an der stufenlos verstellbaren Lenksäule angebracht. 01 02 01 Die L-Förmige Batterie befindet sich unter dem Fahrersitz und unter der Bodenplatte − der so gewonnene Platz kommt der Fahrerkabine zugute 02 Aufgrund der erhöhten Bodenplatte ist Platz für eine zusätzliche Trittstufe 03 Als Fahrer profitiert man von einem großzügigen Fußraum mit viel Bewegungsfreiheit 03 www.foerdern-und-heben.de f+h 2018/05 29

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