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f+h fördern und heben 6/2015

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VON DAMALS BIS HEUTE

VON DAMALS BIS HEUTE 2015 Design Award für das neu entwickelte Materialbereitstellungssystem „Ergologistik“ 02 2010 Der Lean-Production-Baukasten geht an den Markt Vom Fahrradträger zur Lean-Production-Anwendung item: Seit fast 40 Jahren Pionier in Sachen industrielle Systembaukästen Die item Industrietechnik GmbH, Solingen, ist einer der weltweit führenden Hersteller von Aluminium-Systembaukästen für industrielle Anwendungen. Mit hohem Anspruch an das Design entwickelt das Unternehmen kontinuierlich originäre innovative Lösungen und wurde dafür mit zahlreichen Awards ausgezeichnet. 1980 01 1999 Vertrieb des Baukastensystems auf fünf Kontinenten Entwicklung der ersten Maschinenbau- Aluminium profile 1976 1984 Vertriebsbeginn des MB-Systembaukastens Unternehmensgründung durch Gerrit Pies (3. v. l.) und Wolfgang Rixen (2. v. r.) in Solingen Weltweit setzen Ingenieure auf den Maschinen und Betriebsmittel (MB) Systembaukasten von item, weil „eines zum anderen passt“ und die modularen Komponenten des Systems sich nahezu unbegrenzt miteinander kombinieren lassen. Was auf Basis dieses Baukastensystems heute alles realisierbar ist, beweist der Hersteller selbst u. a. mit der Entwicklung von modularen Lösungen für ergonomische Arbeitsplätze sowie für die Lean Production. Im Hinterhaus einer Werkzeugmacherei in Solingen starteten 1976 die item-Gründer, item steht übrigens für Industrietechnik und Maschinenbau, Gerrit Pies (3. v. l. in Bild 01) und Wolfgang Rixen (2. v. r. in Bild 01) ihre unternehmerische Karriere. Die jungen ambitionierten Techniker spezialisierten sich zunächst auf die Konstruktion von Sondermaschinen. Anfang der 80er-Jahre experimentierten Pies und Rixen bei der Entwicklung eines Fahrradträgers für Pkws erstmals mit dem Werkstoff Aluminium. Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelten sie das noch heute in gleicher Form existierende Kon struktions- Aluminiumprofil 40 × 40 sowie das Schwesterprofil 80 × 40. Beide Profile waren bereits mit umlaufenden 8-mm-Nuten versehen – die Basisprofile für den späteren MB-Systembaukasten. Mithilfe seiner patentierten Aluminium- Standardkomponenten produzierte item nun Maschinen in Containerbauweise – wirtschaftlich und variabel. Auch andere Maschinenbauunternehmen wurden auf dieses System aufmerksam. Und so entwickelte sich aus den ursprünglich nur für den Eigenbedarf gedachten Lösungen ein ganzer Baukasten, der ab 1984 als item-MB­ Systembaukasten in den Vertrieb ging. Der Hersteller erweiterte das System um Konstruktionselemente, wie im Jahr 1988 um modulare Linearführungskomponenten, die auch dynamische Anwendungen ermöglichten. Unternehmen aus West- und Mitteleuropa übernahmen den noch „jungen“ Baukasten in ihr Vertriebsprogramm. 1997 gelang der Sprung in die USA – der metrische Bausatz überzeugte auch inmitten der amerikanischen Zollmaße. Mittlerweile ist item in mehr als 50 Ländern weltweit mit Niederlassungen und Vertriebspartnern vertreten. Das sichert kurze Lieferzeiten und rasche Unterstützung bei Projekten rund um den Globus. Mit dem Lean-Production-Systembaukasten auf Basis des neu entwickelten Profilrohrsystems D30 (Bild 02) gab der Hersteller 2010 schließlich eine Antwort auf die Herausforderungen der Fertigungswelt. Ein fehler verzeihendes Konstruktionsprinzip, mit dem sich Ideen zur Verbesserung von Fertigungsabläufen direkt umsetzen lassen. Mit den Systembaukästen entstehen mittlerweile Schutzzäune, Einhausungen, Transportwagen, Kanban-Lager, Transportstrecken sowie vernetzte Arbeitsstationen. Mehr als 30 Auszeichnungen für ein vorbildliches Design hat das Unternehmen für seine Produkte und Lösungen erhalten. So auch aktuell im Jahr 2015: Zum 15. Mal erhielt item den iF Design Award. Ein neu entwickeltes Materialbereitstellungssystem überzeugte die Juroren durch Form und Funktion. Dieses System ist die Basis für die „item Ergologistik“, die Synthese aus Ergonomie und Intralogistik. MW Fotos: Item www.item24.de

VORSCHAU IM NÄCHSTEN HEFT: 7-8/2015 ERSCHEINUNGSTERMIN: 23. 07. 2015 • ANZEIGENSCHLUSS: 08. 07. 2015 01 02 03 04 01 Um die Energieeffizienz von Blei-Säure-Antriebsbatterien zu steigern, wird beim „Ri-Ladeprozess“ der Ladestrom nicht konstant zugeführt, sondern in Abhängigkeit des Innenwiderstandes geregelt. 02 Datenbrillen lösen in der Kommissionierung zunehmend Picklisten und Barcodescanner ab. Der direkte Weg im Internet: www.foerdern-und-heben.de als E-Paper: www.engineering-news.net Redaktion: h.seybold@vfmz.de f+h Intralogistics: www.en.engineering-news.net 03 Drehstapelbehälter aus Kunststoff ersetzen Kartonagen im automatischen Kleinteilelager bei Reduzierung des Leergutvolumens. 04 Robuste Bauweise, einfaches aber effektives Design. Wir testen den Mitsubishi-Elektro-Vierradstapler Edia EX mit 2,5 Tonnen Tragfähigkeit. (Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten) f+h 6/2015 43

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