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f+h fördern und heben 6/2018

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f+h fördern und heben 6/2018

MENSCHEN UND MÄRKTE

MENSCHEN UND MÄRKTE RECHT LOGISTIK VERDANKT LOGCOOP GROSSAUFTRAG IN DER DISPLAY-LOGISTIK Mit der Übernahme eines Auftrags in der Display-Logistik für einen Schmuckhersteller ist der Recht Logistik GmbH jüngst ein Coup gelungen. Möglich war dies nur durch die Mitgliedschaft in der Logistikkooperation Logcoop. Denn durch die Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern hat die Spedition Recht ihren Wirkungs- und Kundenkreis auf ganz Deutschland ausgeweitet und ihr Leistungsportfolio vergrößert. „Bei Logcoop vereinen sich Logistikdienstleister aus verschiedenen Marktsegmenten, die ihr Know-how einbringen. Davon profitieren alle Mitglieder“, so Christian Flick, Direktor Logistik der Recht Logistik GmbH. Erst durch das Bündeln der Qualitäten von sechs Kooperationspartnern sei es schließlich gelungen, einen flächendeckenden Auftrag schnell und effizient zum Abschluss zu bringen. Für einen Schmuckhersteller aus dem Großraum Köln übernahm das Unternehmen einen Auftrag im Bereich Display-Logistik. Zum Auftragsinhalt gehören die deutschlandweite Auswechslung von Displays in Drogeriemärkten – inklusive Bestückung der neuen und Abtransport der alten Aufsteller. Flick: „Durch Logcoop können wir unseren Kunden jetzt nicht nur mehr, sondern auch spezifischere Dienstleistungen anbieten. Dazu zählen Aktionslogistik, Value Added Services oder Anlieferungen in Einkaufsstraßen und bestimmte Stadtgebiete.“ Die Spedition Recht hat ihren Hauptsitz in Brühl und übernimmt neben dem Transportgeschäft auch die Bedienung von Kundenanlagen und -prozessen. Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen legt den Fokus dabei auf Werksverkehre, Ladungsverkehre sowie Linien- und Distributionsverkehre. Die meisten Kunden stammen aus der Kunststoffindustrie, dem Lebensmittelhandel, der chemischen Industrie, der Automobilbranche, der Verlagsbranche sowie der Stahl- und Aluminiumindustrie. Seit Juni 2017 ist das Unternehmen Mitglied der Logistikkooperation Logcoop. Mit deren Hilfe bietet die Spedition jetzt Dienstleistungen an, die ihr Portfolio zuvor nicht umfasste und erschließt sich neue Kundenkreise. Bereits zuvor wurden regionale Kunden mit spezifischeren Logistiklösungen versorgt, nun ist dies auch in ganz Deutschland möglich. Ziel dabei ist die Entwicklung hin zu einem Logistikdienstleister, der die komplette Supply Chain abdeckt. CHRISTIAN FLICK, DIREKTOR LOGISTIK DER RECHT LOGISTIK GMBH Aufgrund der Mitgliedschaft in der Kooperation Logcoop können wir unseren Kunden nicht nur mehr, sondern auch spezifischere Dienstleistungen anbieten 34 f+h 2018/06 www.foerdern-und-heben.de

RAHMENVERTRÄGE ERMÖGLICHEN MEHR WIRTSCHAFTLICHKEIT Obwohl die Spedition Recht noch am Anfang der Mitgliedschaft steht, ist Flick jetzt schon sicher, „dass wir auch unsere Einkaufsprozesse ganz neu aufstellen können.“ Logcoop verhandle für die Mitglieder Rahmenverträge mit Händlern und Herstellern von Speditionsbedarf. Schaffen sich Unternehmen z. B. Lkw an, für die die durch die Kooperation verhandelten Konditionen gelten, sparen sie beim Kauf bares Geld. Andere Logistikkooperationen legen laut Flick ihr Augenmerk vorwiegend auf die Kundenakquise und vernachlässigen hingegen die Einkaufsseite. Da Logistikdienstleister bei Logcoop zusätzlich in Transportnetzwerken miteinander kooperieren, können sie kleinere Bedarfe einfacher abdecken und Leerfahrten verhindern. So richten Kooperationsmitglieder z. B. Anfragen an Logcoop, wenn ihre Kapazitäten für einen Auftrag nicht ausreichen oder stellen umgekehrt eigene Kapazitäten zur Verfügung. Diese Synergieeffekte eröffnen ihnen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten auf allen Ebenen des Supply Chain Managements. Dadurch können sie z. B. auch besser auf saisonal bedingte Auftragsspitzen reagieren. Als die Spedition Recht noch kein Kooperationsmitglied war, dauerte die Suche nach geeigneten Projektpartnern oder Subunternehmern vielfach lange. Denn wenn das Unternehmen eine Anfrage an einen möglichen Partner initiierte, kam der erste Kontakt i. d. R. mit Vertriebsmitarbeitern oder Projektleitern zustande. Diesen fehlten jedoch Entscheidungskompetenzen, was die Abstimmungsprozesse verlangsamte. Anders ist es bei Logcoop: Da sich der Kreis der Mitglieder ausschließlich aus Geschäftsführern und leitenden Angestellten zusammensetzt, sind die Entscheidungswege kurz. Kooperationen entwickeln sich somit schneller und häufiger. VORSPRUNG IM WETTBEWERB MIT KONZERNEN Mit Logcoop stehen der Spedition Recht für alle Sachgebiete rund um das Thema Supply Chain Experten zur Verfügung, die ihr Know-how weitergeben. Die Logistikkooperation vermittelt auf Wunsch Kontakte zu möglichen Ansprechpartnern. Dies macht die Kooperationsmitglieder nicht nur wettbewerbsfähig gegenüber Großkonzernen, sondern verschafft ihnen einen entscheidenden Vorteil. Denn durch den Wissenstransfer müssen sie nicht jede logistische Fragestellung in House beantworten und können sich bei der Personal- und Prozessplanung auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren. Flick: „Denn so eine Struktur findet sich bei großen Logistikdienstleistern eher selten.“ Logcoop stellt seinen Mitgliedern die ganze Bandbreite an Unternehmensprozessen zur Verfügung. „Eine Mitgliedschaft erweitert den unternehmerischen Horizont: Kunden werden akquiriert, Kontakte geknüpft und Einkaufsprozesse überdacht“, so Flick. Der Direktor Logistik sieht Logcoop daher als etabliertes Geschäftsmodell mit weitreichenden Zukunftsperspektiven und plant eine langfristige Zusammenarbeit mit der Kooperation und deren Partnern. Fotos: Logcoop www.logcoop.de | www.recht-logistik.de Wie gut kennen Sie den Platz in Ihrem Lager? Frachtvermessung Stammdatenermittlung Sharp Eyes For Your Logistics Boelstraße 7 57518 Alsdorf Germany Tel.: +49 2741-9377-0 Fax.: +49 2741-9377-29 eMail: info@akl-tec.de www.akl-tec.de

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