Aufrufe
vor 1 Jahr

f+h fördern und heben 9/2015

f+h fördern und heben 9/2015

Am Puls der Zeit Trends

Am Puls der Zeit Trends bei Anbaugeräten führen zu einer Optimierung von Lebensdauerzyklen Richtungsweisende Entwicklungen haben die Einsatzbedingungen von Flurförderzeugen und Anbau geräten in der Logistik nachhaltig beeinflusst. Beispielhaft sei an dieser Stelle die Meyer GmbH aus Salzgitter genannt, die unter anderem mit ihren Mehrpalettengabeln die innerbetrieblichen Abläufe in der Getränkeindustrie beziehungsweise im -handel verbesserte. Das Unternehmen greift Trends kontinuierlich auf und gibt mit seinen Anbaugeräten entsprechende Antworten. Das Unternehmen Meyer wurde 1953 am Stammsitz in Salzgitter gegründet, ist heute in mehr als 30 Ländern vertreten und gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Anbaugeräten. Im Jahr 1984 entwickelte Meyer die erste Mehrpalettengabel weltweit. Damit wurde in der Branche ein Meilenstein gesetzt, der bis heute seinen Platz im Massenwarenumschlag hat. Pioniergeist bewiesen die Ingenieure auch die nächsten Jahre, und so folgte die Markteinführung eines neuen Führungskonzepts auf Basis einer Achsführung. Die Kombination aus guten Sichtverhältnissen und niedrigen Lebensdauerkosten bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit sind auch heute noch die Merkmale der aktuellen Baureihen der Mehrpalettengabeln. Im Jahr 1996 wurde dieses Produktprogramm um 4/2- und 6/4-Palettengabeln vom Typ Jumbo ergänzt, die für den Umschlag in der Getränkelogistik richtungsweisend waren. Kennzeichnend auch für diese Anbaugeräte ist das Achsführungssystem. Diese beispielhaft genannten Anbaugeräte stehen Pate für die Innovationskraft des Herstellers, der bei seinen Entwicklungen Trends in den Anwenderbranchen analysiert und die daraus resultierenden Anforderungen mit seinem Angebotsspektrum befriedigt. Die nachfolgend aufgeführten Ansätze spielen dabei zurzeit und auch in Zukunft eine wichtige Rolle. Effizienzsteigerung – Wettbewerbsfähigkeit sichern Der zunehmende Kostendruck in der Logistik zwingt Unternehmen geradezu, Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu identifizieren und konsequent umzusetzen, um so die dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dabei genießen in Bezug auf Flurförderzeuge und Anbaugeräte vor allem Aspekte wie eine maximale Geräteverfügbarkeit, eine Minimierung von Ausfallzeiten sowie eine Vergrößerung der Ladeeinheiten hohe Priorität. Aber auch die Optimierung von z. B. Lkw- Be- und -Entladezyklen und die Minimierung des Energieverbrauchs sind entscheidende Kriterien. Mithilfe einer auf den Bedarfsfall abgestimmten Kombination aus Flurförderzeug und Anbaugerät lassen sich Wege- strecken, Personal- und Fahrzeugeinsatz reduzieren, die Energieverbräuche minimieren und somit der Ausstoß von Schadstoffen verringern. Darüber hinaus sind mit den entsprechend dimensionierten Geräten, vor allem zu saisonalen Auftragsspitzen wie etwa in den Sommermonaten, höhere Umschlagsmengen realisierbar. „Full-Service-Leasing“ vs. Kauf Bereits seit Jahren nutzen Flurförderzeugbetreiber die Beschaffungsform des Leasings anstatt das Fahrzeug zu kaufen. Die Gründe für diesen Paradigmenwechsel, dessen Bedeutung von Jahr zu Jahr zunimmt, sind eine Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung, eine Verlagerung der Verantwortung für Service bzw. Instandhaltung und eine Einsparung einer eigenen Werkstatt einschließlich Personal. Dem Leasingnehmer sollte jedoch bewusst Multimedia Content Weitere Details zu den Mehrpalettengabeln mit geschlossenem Achsführungskonzept von Meyer erfahren Sie im Video. https://vimeo.com/135948392 52 f+h 9/2015

FLURFÖRDERZEUGE sein, dass eine Verlagerung der Kaufentscheidung über Sekundärprodukte, in diesem Fall Anbaugeräte, auf den Leasinggeber stattfindet. Ein Mitspracherecht ist nur bedingt gegeben und kann sich auf die Leasingkosten auswirken. Das Unternehmen Meyer hat dieses Kostenrisiko erkannt. Das Serviceprogramm „Fit für Full Service“ bietet verschiedene Module, von deren Nutzung alle Beteiligten profitieren. Ein Baustein ist der Ersatzteilservice. Bereitgestellt werden Ersatz- und Verschleißteile für die eine 24-Stunden-Lieferung zugesichert wird. Ebenso ein Reparaturservice, d. h. defekte Anbaugeräte werden begutachtet und entweder vor Ort repariert oder in der zentralen Instandsetzungswerkstatt aufgearbeitet. In der Zwischenzeit kann der Flurförderzeugbetreiber Überbrückungs-Anbaugeräte nutzen. Lieferanten in puncto Aftersales-Service eine wichtige Bedeutung beizumessen. Mit der neuen Generation G seiner Mehrpalettengabeln stellt Meyer aktuell eine nochmals im Detail verbesserte Baureihe von 2/1- und 3/2/1-Palettengabeln vor. Neben einer Reduzierung des Eigen gewichts ist es gelungen, die Freisicht zu optimieren. Die Weiterentwicklung der patentierten Dauerschmierung (Bild) minimiert die erforderlichen Bauteile und arbeitet jetzt auch mit konventionellen Schmierstoffen für nochmals reduzierte Betriebskosten. Fotos: Meyer www.meyer-world.com Total Cost of Ownership Der Begriff „Total Cost of Ownership“ (TCO) beschreibt die Erweiterung der Kostenbetrachtung von den Beschaffungskosten hin zu den Kosten über den kompletten Produktlebenszyklus. Die Erfahrung zeigt, dass die Beschaffungskosten von Anbaugeräten bei einer Nutzungsdauer von fünf Jahren häufig gleich groß oder sogar geringer sind, als die Betriebskosten. Während eine TCO-Betrachtung bei Flurförderzeugen Eingang in den Alltag gefunden hat, trifft dies für Anbaugeräte noch nicht zu. Sinnvoll wäre jedoch eine Erweiterung des TCO-Gedankens auf die Kombination aus Flurförderzeug und Anbaugerät. Einen Beitrag bei einer TCO-Betrachtung von Mehr palettengabeln leistet die patentierte Dauerschmierung. Die Schmier- und Wartungsintervalle der Anbaugeräte lassen sich an die der Flurförderzeuge, z. B. alle 1 000 Betriebsstunden, anpassen bzw. übersteigen diese mit 2 000 Betriebsstunden sogar deutlich. Ferner reduziert ein gleichmäßiger Fettauftrag den Verschleiß und verlängert demzufolge die Lebensdauer der Bauteile. Automatische Dauerschmierung verlängert Schmierintervalle und reduziert Lebensdauerkosten Umweltfreundlichkeit Der Begriff der Umweltfreundlichkeit übertragen auf Anbaugeräte umfasst unterschiedliche Aspekte. Die wichtigsten sind eine Vermeidung respektive Reduzierung der Kontamination des Ladeguts bzw. der Einsatzumgebung, ein reduzierter Schmiermittelverbrauch sowie ein minimaler Energieverbrauch der Flurförderzeugflotte. Mit dem geschlossenen Achsführungssystem hat Meyer eine Systemlösung entwickelt, die sich von konventionellen und i. d. R. offenen Profilführungen unterscheidet, u. a. durch Schmutzunempfindlichkeit sowie eine Vermeidung von Fettaustritt. Nachhaltigkeit In die heutigen Logistikabläufe hat der Gedanke der Nachhaltig - keit Eingang gefunden. Verkürzt formuliert soll ein Produkt von der Herstellung, dem Gebrauch bis hin zur Entsorgung die Umwelt nicht mehr als nötig belasten. Wird dieser Ansatz auf Anbaugeräte übertragen, so bedeutet dies, dass nicht nur Beschaffungskosten, sondern auch die Gesamtkosten des Produktlebenszyklus einschließlich Betrieb, Service und umweltgerechter Entsorgung zu betrachten sind. Neben der Produkt- bzw. Anlieferqualität und der Termintreue ist auch dem Know-how des Hydraulik-Sofortservice – 24h sofort vor Ort Unsere 280 Einsatzfahrzeuge des Hydraulik-Sofortservice sind rund um die Uhr für Sie im Einsatz. Bei einem Maschinenausfall werden alle Arbeiten direkt ausgeführt – persönlich, schnell und zuverlässig. Mit unserer flächendeckenden Fahrzeugflotte sind wir sofort vor Ort – ein Anruf genügt: 0800 77 12345. 24h Hydraulik Service 0800 77 12345 Online-Shop hansa-flex.com/shop Ihr Weg zu uns hansa-flex.com/app

AUSGABE