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f+h fördern und heben 9/2017

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f+h fördern und heben 9/2017

FLURFÖRDERZEUGE I

FLURFÖRDERZEUGE I STAPLERTEST Verbrauch/100 umgeschlagene Paletten in kWh Verbrauch während des Tests in kWh 04 Bei Bedarf ist eine integrierte und einfach zu bedienende Wägeeinheit mit einem gut ablesbaren Display verfügbar EJE M15 0,30 EJE 116 0,30 Durchschnitt M-Klasse* 0,24 EJE M15 0,20 EJE 116 0,23 Durchschnitt M-Klasse* 0,17 *Anmerkung: Der M-Klasse-Durchschnitt wurde mit um 200 kg leichteren Lasten getestet Test des Jungheinrich-Staplers höhere Lasten und der Umschlag von zusätzlichem Gewicht kostet nun mal Zeit und Energie. Bedienung und Fahrkomfort Was die Bedienung des EJE M15 anbetrifft, ziehen wir ein klares Fazit: problemlos! Nach dem Betätigen des Zündschlüssels ist der Stapler sofort einsatzbereit. Der Antrieb ist zentral angeordnet und mithilfe der beiden Stützräder verhält sich das Flurförderzeug sehr stabil. Die Deichsel ist etwas schlanker und leichter ausgeführt als beim EJE 116, aber faktisch fehlt es an nichts. Auffällig ist, dass der EJE M15 eine höhere Hubgeschwindigkeit an den Tag legt als sein größeres „Familienmitglied“, wobei dieser Vorzug beim etwas länger andauernden Absenken der Gabel wieder verloren geht. Mithilfe seiner Tandem-Gabelräder überwindet der EJE M15 Unebenheiten und kleinere Hindernisse zügig und ohne Probleme. Die Auflaufräder in den Gabelspitzen sind dabei hilfreich. Unser Teststapler ist mit einem gut ablesbaren Betriebsstundenzähler mit Batterieentladeanzeige ausgestattet (Bild 04). Auf der Haube finden wir den Notausschalter und ein kleines Ablagefach. Der Stecker für das integrierte Ladegerät ist gut erreichbar und das Spiralkabel lang genug, um jede nächstgelegene Steckdose zu nutzen. Test-Fazit Umgeschlagene Paletten pro Stunde EJE M15 66,36 Im Allgemeinen erbringt der Jungheinrich EJE M15 beim Umschlag von Lasten bis 1 500 kg ordentliche, marktkonforme Leistungen. Der Niederhubwagen ist stabil in der Konstruktion und problemlos im Handling. Gut stehen würde dem Stapler unserer Auffassung nach ein etwas geräuschärmerer Wechselstrom-Motor. Bezüglich des Einsatzspektrums konstatieren wir: Der EJE M15 ist eine adäquate, kraftvolle Alternative zum manuellen Handhubwagen und in einem leichten bis mäßig intensiven Einsatzbereich am besten aufgehoben. Sobald die Arbeitsumgebung industrieller und die Nutzung intensiver wird, ist der EJE 116 die bessere Lösung. Text: Theo Egberts Fotos: Jungheinrich, Theo Egberts, Mark Dohmen, Andersom Testing Grafiken: VFV, Sonja Schirmer EJE 116 77,84 03 Mithilfe des integrierten Ladegeräts und einer herkömmlichen 230-V-Steckdose geht das Aufladen der Gelbatterien problemlos vonstatten Durchschnitt M-Klasse* 70,24 *Anmerkung: Der M-Klasse-Durchschnitt wurde mit um 200 kg leichteren Lasten getestet 22 f+h 9/2017

FLURFÖRDERZEUGE Applikationsspezifisch angepasst Crown weitet Kommissioniertechnologie auf weitere Anwendungsfelder aus Die Technologie Quickpick Remote aus dem Hause Crown vereint Technologie, effiziente Arbeitsabläufe und menschliche Aktionen zu einem natürlichen, systematischen Prozess. Über z. B. einen Arbeitshandschuh mit integrierter Fernbedienung kann der Kommissionierer sein Flurförderzeug weiterbewegen, ohne auf den Fahrerstand zurückzukehren. Nun hat der Hersteller Parameter der Kommissioniertechnologie vor dem Hintergrund weiterentwickelt, weitere Geräte und Anwendungen mit dem System ausrüsten zu können. Nach Abschluss dieser Arbeiten steht die Technologie auch für die Gabelund Scherenhubmodelle der Serie GPC 3000, die Multifunktionsstapler vom Typ MPC 3000 sowie die Schlepper der Baureihe TC 3000 zur Verfügung. www.crown.com Im Pflanzenhandel werden primär fahrbare, zerlegbare und dann stapelbare Pfand- Transportkarren aus feuer verzinktem Stahl verwendet. Auf diesen auch CC-Container genannten Hilfsmitteln werden die Pflanzenverpackungen nicht nur transportiert, sondern auch zum Kauf angeboten. Für einen der großen in der Gartencenter-Branche, Dehner in Rain am Lech, hat das Unternehmen Gruma eine Lösung zum effizienten Transport der Container entwickelt. Zum Einsatz kommen ca. 50 Flurförderzeuge der Typen N20, BR 132 und T20 SP sowie BR 131 aus dem Hause Linde Material Handling. Mithilfe z. B. der N20-Fahrzeuge lassen sich die CC-Container längs aufnehmen, während das Modell T20 SP zwei davon nebeneinander umschlagen kann. Dies ermöglicht ein einfacheres Transportieren und Kommissionieren sowie schnelleres Be- und Entladen. Darüber hinaus sind die Fahrwege in den Lagern schmaler als bei einem herkömmlichen Quertransport, was für eine hohe Platz ersparnis sorgt. Ein von Gruma entwickeltes, applikationsspezifisches Klammersystem arretiert die CC-Container beim Aufnehmen und bewirkt beim Ablassen eine automatische Öffnung dieser Halteklammern. Auch die Gabeln der Flurförderzeuge wurden auf das Maß der Container abgestimmt. Sekundenschnell wieder im Rennen. Mit Conneo – der innovativen Treibgas-Flasche von Westfalen. Stoppen, wechseln, weiter geht’s: Mit Conneo verkürzen sich die Rüstzeiten Ihrer Stapler um bis zu 50%! Denn das clevere Click-on-System ermöglicht den Flaschenwechsel im Handumdrehen. So sind Ihre Stapler blitzschnell wieder unterwegs – weit vor der Konkurrenz! Westfalen AG ∙ Industrieweg 43 ∙ 48155 Münster ∙ Deutschland Tel. +49 251 695-6716 ∙ conneo@westfalengas.de · www.westfalen-conneo.de www.gruma.de Westfalen.indd 1 30.03.2017 08:34:53 f+h 9/2017 23

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