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f+h fördern und heben 9/2018

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f+h fördern und heben 9/2018

PERSPEKTIVEN derten, um

PERSPEKTIVEN derten, um sicher gestapelt und abgestützt zu werden. Demzufolge war die Auslastung der Lkw ineffizient, was in der Summe zu mehr Fahrten führte. Damit einher nahm der Verpackungsabfall zu: Kartons, Folien und beschädigte Paletten mussten entsorgt und ersetzt werden. Um diese Mängel zu beseitigen, entschied sich der Tankhersteller, nach einer neuen Verpackungslösung zu suchen. Nach der eingehenden Analyse verschiedener Anbieter fiel die Wahl auf wiederverwendbare Lösungen von Chep Automotive and Industrial Solutions. ANALYSE FÜR BESSERE RAUMAUSLASTUNG DURCH DEN UMSTIEG AUF DIE NEUEN BEHÄLTER, LIESS SICH DIE ÖKOBILANZ VERBESSERN Hauptsächlich suchte der Zulieferer nach einer Lösung für den Transport mehrerer Komponenten, die in Autotanks verbaut werden: Verstrebungen, um den Tank im Auto zu sichern, sowie Hitzeschilde, Entlüftungsleitungen und Verbindungsstücke. Um diese Teile sicher und effizient zu transportieren, vertraute der Tankhersteller auf die Customer-Solutions-Experten von Chep. Diese präsentierten drei verschiedene Verpackungslösungen: den faltbaren Behälter FSC 121060, den Kleinladungsträger KLT 6429 sowie den faltbaren Großbehälter FLC 121097 Optimum. Alle Lösungen zeichnen sich durch ihre robuste Konstruktion und ihr hohes Nutzvolumen bei gleichzeitig geringem Gewicht aus. Die zuvor genannten Transportbehälter benötigen aufgrund der Stapelbarkeit weniger Platz als Einweglösungen und schaffen somit die Voraussetzungen für eine bessere Auslastung des Lkw-Laderaums. KLTs bilden die Lösung für die raumsparende und sichere Verpackung kleinerer Bauteile wie Verbindungsstücke. Passende Deckel erlauben es, die Behälter platzsparend auf einer Chep-Palette gestapelt als Ladeeinheit zu transportieren. Großteile wie Hitzeschilde treten in FLCs den Weg zum Empfänger an. Im Leerzustand lassen sich die FLCs problemlos zusammenklappen, um Lagerraum zu sparen. Gegenüber alternativen Lösungen lässt sich die Voll- und Leergutauslastung um 25 Prozent und mehr erhöhen. Ferner profitiert der Automobilzulieferer beim Aufbau der Großladungsträger von einer Zeitersparnis: Pro FLC dauert dies weniger als 20 Sekunden; bei einer vergleichbar großen Einwegverpackung benötigte das Personal dafür mehr als zwei Minuten. In der Vergangenheit diente ein Einwegkarton zur Aufnahme von 40 Entlüftungsleitungen. Mithilfe von Chep ließen sich vier von diesen Kartons durch einen FLC ersetzen, der 160 Leitungen fasst und eine geringere Grundfläche einnimmt. Für die kleineren Verbindungsstücke nutzt der Automobilzulieferer nun anstatt der Einwegkartons in etwa gleichgroße KLTs. Die Kartons hatten jeweils ein Fassungsvermögen von 640 Verbindungsstücken; wohingegen sich die Stückzahl pro KLT auf 700 beläuft. Auch für den Transport der sperrigen Hitzeschilde und Verstrebungen ersetzte man Kartons durch FLCs. Allerdings stellte Chep schnell fest, dass der Tankhersteller die Teile zunächst ineffizient in die Behälter packte und so nicht deren volles Potenzial ausschöpfte. Um den verfügbaren Raum besser auszunutzen, fand eine Analyse statt, wie die Mitarbeiter die Behälter bestücken müssen. In Abstimmung mit der Qualitätskontrolle des Automobilzulieferers ließ sich durch eine andere Anordnung und dichtere Packung der Teile eine bessere Auslastung der FLCs erreichen – jeweils um 25 Prozent bei Verstrebungen und Hitzeschilden pro Ladungsträger. 14 f+h 2018/09 www.foerdern-und-heben.de

PERSPEKTIVEN Die Aufnahme links zeigt wie ineffizient die FLCs zunächst genutzt wurden. Nach der Analyse von Chep werden die Behälter nun optimal mit den Hitzeschilden befüllt Risiken, Lagerbedarf und Verwaltungsaufwand senken. Denn entsprechend dem Pooling-Prinzip wird nur für diejenigen Behälter bezahlt, die auch tatsächlich zum Einsatz kommen. Rückführung, Reinigung, Instandhaltung und Recycling organisiert der Lieferkettenexperte selbst. Damit liegen diese Schritte nicht mehr im Risikobereich des Tankherstellers. Dies senkt nicht nur den administrativen Aufwand, sondern reduziert auch Leerkilometer und gleichzeitig die Umweltbelastung. Zudem lassen sich Engpässe in der Versorgung mit Ladungsträgern umgehen. Das Pooling-Prinzip bietet selbst in Zeiten mit Auftragsspitzen genug Kapazitäten, um die richtige Menge an Behältern und Paletten zur richtigen Zeit an den gewünschten Ort zu liefern. MIETEN STATT KAUFEN Im Rahmen der Zusammenarbeit machte Chep den Automobilzulieferer auch auf das Pooling-Prinzip der Ladungsträger aufmerksam. Durch die gemeinsame Nutzung und Wiederverwendung der Ladungsträger konnte der Tankhersteller sowohl Kosten als auch FAZIT Die faltbaren Behälter von Chep bieten hohen Produktschutz und Ladungsstabilität, um nicht nur kleinere Bauteile, sondern auch größere Produkte wie Hitzeschilde sicher zu transportieren. Durch die Behälter und das Engagement von Chep ließ sich der Platzbedarf reduzieren. Abhängig vom Bauteil werden nun bis zu 300 Prozent mehr Teile in einen Behälter untergebracht. Weniger Ladungsträger bedeuten weniger Lkw-Fahrten und damit weniger Kosten. Die früher verwendeten Einwegverpackungen, die nicht nur schwerer und sperriger, sondern auch aufwändig zu entsorgen sind, gehören bei dem Zulieferer der Vergangenheit an. Fotos: Chep www.chep.com

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