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f+h fördern und heben 1-2/2019

f+h fördern und heben 1-2/2019

BEIM SCHNELLEN INTERNET

BEIM SCHNELLEN INTERNET TEMPO MACHEN Die Zukunft der Wirtschaft in unserem Lande, aber nicht nur hier, ist digital. Soviel ist inzwischen klar. Und ohne den vollumfänglichen Einsatz der hinter der 4.0-Philosophie stehenden digitalen Technologien und auch den damit vernetzten, alles bewegenden Disziplinen Extralogistik und Intra logistik werden es deutsche Unternehmen sicher nicht einfach haben, ihre starke Position im weltweiten Wettbewerb zu halten oder auszubauen. Dazu braucht es das schnelle Internet, und zwar nicht nur in städtischen Gebieten, sondern auch in ländlichen Regionen, in denen, nicht selten, international agierende mittelständische Unternehmen angesiedelt sind. Von der Bundesregierung vor etwa fünf Jahren versprochen wurde das schnelle Netz im ganzen Land bis zum Ende 2018. Gehalten wurde dieses Versprechen aber nicht. Mag es auch Gründe dafür geben; die wirtschaftlichen Interessen der Telekommunikationsanbieter dürften hierbei eine bedeutende Rolle gespielt haben. Klar sein müsste indes, dass zum Beispiel die Vernetzung von Maschinen und Subsystemen der Intralogistik oder der Datenaustausch entlang der Supply Chain auch eine Frage der Internetgeschwindigkeit und damit der Wettbewerbsfähigkeit oder wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung kürzlich schrieb, das schnelle Internet eine „wirtschaftliche Machtfrage“ ist. Umso unverständlicher, dass der Ausbau der digitalen Infrastruktur bei uns nur im Schneckentempo vorangeht, und demzufolge, so das Statistische Bundesamt, nur etwa 45 Prozent der Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern über das schnelle Internet verfügen. Es gibt also viel zu tun. Immerhin gibt es von Seiten der Bundesregierung ein neues Versprechen: Bis zum Jahre 2025 soll der flächendeckende Ausbau des modernen Glasfaser-Breitbandnetzes, das letztlich Datenübertragungsraten von einem Gigabit und das schnelle Internet ermöglicht, abgeschlossen sein. Schauen wir mal. DIPL.-ING. REINER WESSELOWSKI, HERAUSGEBER DER ZEITSCHRIFT F+H r.wesselowski@vfmz.de 44 f+h 2019/01-02 www.foerdern-und-heben.de

RISIKOARME MATERIALFLUSS- UND LAGERTECHNIK LOGIMAT-VORSCHAU Auf dem Messestand von Vanderlande können sich die Besucher über die neue Version des Adapto-Shuttle-Systems von Vanderlande informieren. Das System mit integrierten Funktionen zum Sortieren und Sequenzieren ist ein wichtiger Bestandteil der Fastpick und Storepick Evolutions. Hiermit bezeichnet der Hersteller seine skalierbaren Lösungen für die Märkte Mode, Lebensmittel und den allgemeinen Handel die vor dem Hintergrund entwickelt wurden, die Herausforderungen von E-Commerce- und Omni-Channel-Lagern zu bewältigen. Zusätzlich wird Vanderlande in Stuttgart eine „Bin to Bin“- und „Bin to Belt“-Artikelkommissionierung sowie Smart Item Robotics (SIR) präsentieren. SIR ist eine risikoarme automatische Artikelkommissionierlösung auf Grundlage eines Roboters, der auf einem hohen Sicherheitsniveau mit dem Lagerpersonal zusammenarbeiten kann. Der Roboter verarbeitet dynamische Produktsortimente ohne SKU-Teaching. www.vanderlande.com Halle 1, Stand J21 STAPLER-ANBAUGERÄTE PLUS UMWELT-LAGERTECHNIK Bei ihrer 12. Logimat-Teilnahme stellt die Bauer GmbH schwerpunktmäßig Stapler- Anbaugeräte aus. Zu sehen ist u. a. eine große Auswahl an Kippbehältern mit verschiedenen Entleerungsmechanismen. Logimat-Premiere feiert die neue Arbeitsbühne vom Typ MB-II. Die Arbeitsbühne zeichnet sich dadurch aus, dass diese an der breiten und der schmalen Seite per Gabelstapler aufgenommen werden kann. Dabei geschieht ein Einfahrschutz der nicht zu verwendenden Einfahrtaschen. Durch diese gebrauchsmustergeschützte Zwangsläufigkeit und der Abrutschsicherung wird ein hohes Maß an Sicherheit erreicht. Aus dem Bereich Umwelt-Lagertechnik stehen Regalwannen bzw. Einhängewannen und Lithium-Ionen-Lagerbehälter im Fokus. Der vermehrte Einsatz von Lithium- Ionen-Batterien macht es notwendig, auch für die sichere Lagerung von beschädigten und defekten Batterien zu sorgen. Hierzu hat das Unternehmen mit dem Typ LIL eine Reihe von Behältern entwickelt, die dies ermöglichen. Mithilfe von Regalwannen und Einhängewannen lassen sich auch bestehende Palettenregale umrüsten, sodass sie die gesetzlichen Anforderungen an die Lagerung wassergefährdender Stoffe erfüllen. www.bauer-suedlohn.com KURZE STRECKE, LEICHTES GUT? KLEINE ROLLE! Halle 9, Stand A31 Die neuen Trommelmotore vom Typ Drive Rollers BL3 aus dem Hause Rulmeca decken mit sieben Getriebeuntersetzungen Geschwindigkeiten von 0,16 bis 1,25 m/s ab. Neben hohen Start-Stopp-Zyklen können die Drehzahlen zudem stufenlos fast bis 0 reduziert werden. Die Drehmomente betragen bis zu 6,3 Nm. Aufgrund des neuen BL3-Motion- Controllers erhalten Anlagenbauer 24-VDC-Trommelmotore und abgestimmte Regelungstechnik aus einer Hand. Die BL3 Drive Rollers sind mit einem bürstenlosen Motor ausgestattet, der in einem balligen Mantelrohr mit einem Nenndurchmesser von 52 bis 53 mm verbaut ist. Gleichzeitig sorgen die Antriebseinheiten für einen leisen und vor allem auch sicheren Betrieb. In balliger Ausführung des Rollenrohrs sind die Trommelmotore für kurze Förderbandstrecken und leichte Güter gut geeignet. www.rulmeca.de Halle 5, Stand C47 Einladung zur vom 19. bis 21. Februar in Stuttgart HALLE 1 Stand C05 HALLE 3 Stand C66 Wir vernetzen Ihre Welt der Intralogistik In der globalen Welt der Wirtschaft hat die automatisierte Intralogistik eine Schlüsselfunktion. Mit der Vernetzung intralogistischer Komponenten und Subsysteme –vom Wareneingang bis zum Versand –machen wir Ihre innerbetriebliche Logistik fit für die Anforderungen der Digitalisierung und die flexible Reaktion auf sich stetig verändernde Märkte. Dafür stehen wir mit unserer hohen Fertigungstiefe, höchster Produktqualität „Made in Germany“ sowie einem engagierten und motivierten Team. AMI Förder- und Lagertechnik GmbH Leystraße 27 • 57629 Luckenbach • Germany Fon: +49 2662 9565–0 info@ami-foerdertechnik.de www.ami-foerdertechnik.de

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