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f+h fördern und heben 1-2/2019

f+h fördern und heben 1-2/2019

PRODUKTE UND SYSTEME

PRODUKTE UND SYSTEME GEMEINSAM GRENZEN ÜBERWINDEN Das Unternehmen Sick bringt mit dem outdoorScan3 den weltweit ersten nach IEC 62998 zertifizierten Sicherheits-Laserscanner für den Außenbereich auf den Markt. Intralogistische Prozesse zu beschleunigen und dabei den Personenschutz einhergehen zu lassen, waren die Ziele des Entwicklungsauftrags. Der Automatisierungsgrad industrieller Prozesse im Außenbereich, wie man ihn bereits in Indoor-Industrieumgebungen kennt, wird mit dem Laserscanner outdoorScan3 möglich. Denn trotz verschiedener Wettereinflüsse kann die Neuentwicklung stationäre und mobile Anwendungen ohne zusätzliche Schutzeinrichtungen absichern. Diese Funktionalität und das robuste Design des Scanners wurde weltweit erstmals nach IEC 62998, der neuen Norm für Sicherheitssensorik, zertifiziert und eröffnet Anwendern die Möglichkeit noch produktiver zu arbeiten bei gleichzeitig hoher Personensicherheit. Zusätzlich können Flächen in Produktion und Lager neu gedacht und optimal genutzt werden. Die dadurch mögliche Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sowie das sichere Navigieren von Fahrerlosen Transportfahrzeugen im Außenbereich schafft eine reale, sich selbst steuernde Wertschöpfungskette im Sinne von Industrie 4.0. 62 f+h 2019/01-02 www.foerdern-und-heben.de

Der neu entwickelte Sicherheits-Laserscanner OutdoorScan3 arbeitet auch bei unterschiedlichen Witterungseinflüssen zuverlässig HALLE 7|STAND C11 19. -21. FEBRUAR 2019 MESSE STUTTGART DAS DESIGN STEHT KOPF FTS-Anlagen sind eine Schlüsseltechnologie für die Automatisierungskonzepte der Zukunft. Der Schritt nach draußen, ohne zusätzliche Absicherungen, blieb ihnen aber bisher verwehrt. Die Ausfälle waren zu hoch, Messdaten zu ungenau und die Personensicherheit nicht gegeben. Mit dem outdoorScan3 lässt sich diese Herausforderung nun lösen: Die optimierte Optikhaube lässt Wettereinflüsse einfach abperlen. Der Scanner steht fast immer Kopf. Das bedeutet, durch seinen Einbau über Kopf, bleiben keine Partikel oder Wasser auf dem Gerätekragen. Damit und mit perfekt abgestimmten Algorithmen kann selbst bei eingeschränkter Sicht weitergearbeitet werden. Zu den weiteren Gerätemerkmalen gehören das hohe Sicherheitsniveau PL d nach EN ISO 13849-1, die sichere Selbstdiagnose, eine Schutzfeldreichweite von bis zu vier Metern sowie ein Scanbereich bis 275° und ein Einsatztemperaturbereich von -25 bis 50 °C. Mit dem intuitiven Engineeringtool Safety Designer und Diagnose-Optionen über das Display ist eine einfache und schnelle Inbetriebnahme möglich. Aufgrund standardisierter Schnittstellen kann der outdoorScan3 schnell montiert und verdrahtet werden. Ein Systemstecker schafft bei Beschädigung des Scanners die Voraussetzungen für einen einfachen Gerätetausch. FUNKTIONALITÄT BEI JEDEM WETTER Um ein gemeinsames Arbeiten von FTF und Personen sicherzustellen, müssen die Flurförderzeuge hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen. Im Außenbereich bedeutet dies, dass die Personensicherheit bei allen Umgebungseinflüssen (unterschiedlicher Witterung oder bei Verschmutzung des Geräts) jederzeit gegeben sein muss. Gleichzeitig erwartet der Anlagenbetreiber eine Produktivitätssteigerung. Da beim Einsatz des neuen Scanners mechanische Kontaktleisten als gängiges Absicherungskonzept im Außenbereich entfallen können, wird ein flexibler und produktiver Materialfluss erreicht, ganz ohne mechanische, räumliche Abtrennung und bei gleichbleibend angemessener Geschwindigkeit. Außerdem spielt beim outdoorScan3 das Wetter keine Rolle mehr – ob Sonne, Regen, Schnee oder Nebel. Mithilfe der neuen Scantechnologie outdoor safeHDDM arbeitet der Laserscanner bei einer Sonneneinstrahlung mit einer Beleuchtungsstärke bis zu 40 000 Lux fehlerfrei. Zudem erkennt der intelligente Software-Algorithmus Regen und Schnee und filtert diese Umwelteinflüsse problemlos aus – Regen z. B. bis zu einer Niederschlagsstärke von 10 mm/h. Selbst bei Nebel detektiert der outdoorScan3 mithilfe einer Fogsight-Nebelfunktion alle Hindernisse absolut gewissenhaft und arbeitet so bei reduzierter Sichtweite bis 50 m sicher. Fotos: Sick Autor: Michael Badeja, Product Manager Sicherheits-Laserscanner im Global Business Center Industrial Safety der Sick AG, Waldkirch www.sick.com/mobile-platforms WO? WAS? WANN? TRANSPORTROBOTIK FÜR SCHNELLEN, SICHEREN MATERIALFLUSS. Unser Ziel ist es, Ihre Abläufe effizienter zugestalten und die Produktivität zuerhöhen. Erfahren Sie mehr über die intelligenten Intralogistik- Lösungen vonEKAUTOMATION. TRANSPORTROBOTIK INTRALOGISTIK SIMULATION WWW.EK-AUTOMATION.COM

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