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f+h fördern und heben 3/2019

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f+h fördern und heben 3/2019

PERSPEKTIVEN DER WEG ZU

PERSPEKTIVEN DER WEG ZU GEWINNBRINGENDEN DATEN FÜHRT ÜBER MEHR FREIHEIT Daten sind ein wichtiger Rohstoff für den Erfolg eines Unternehmens. Aber nur, wenn ihre Analyse nicht das Herrschaftswissen einiger weniger Experten im Unternehmen ist, sondern möglichst vielen Mitarbeitern und Fachbereichen eigenständig möglich ist. Um dies zu erreichen, braucht es eine fundierte Datenstrategie. Bis 2025 wird die Menschheit 163 Zettabyte Daten (1 Zettabyte = 1 Milliarde Terabyte) anhäufen, schätzen die Marktforscher von IDC. Erstmal alle Daten sammeln, was wir damit machen, überlegen wir später, scheint die „Strategie“ vieler Unternehmen zu sein. Viele wissen zwar bereits, dass Informationen aus Produktion, Vertrieb oder Marketing wichtige Schlussfolgerungen für geschäftliche Entscheidungen zulassen. Doch sind sich Entscheider nicht immer klar darüber, welche Daten sie benötigen und was sie mit ihnen eigentlich erreichen wollen. Das Problem: Die Menge der verfügbaren Daten ist geradezu explodiert, aber zu wenig Menschen in den Unternehmen können sie tatsächlich gewinnbringend nutzen. Zudem dürfen Mitarbeiter wertvollen Informationen häufig gar nicht selbst nutzen, weil es dafür Spezialisten in der IT gibt, oder Compliance-Bedenken im Weg ste- hen. Aus diesen Gründen muss das Ziel lauten: die Demokratisierung von Business Intelligence. Daten müssen möglichst vielen Personen im Unternehmen zur Verfügung stehen und diese Personen sollen die Analyse weitgehend selbst bewältigen können. Doch wie lässt sich dieses Ziel erreichen? DATEN UND ANALYTICS-KOMPETENZ GEHEN HAND IN HAND Die Herausforderung ist bekannt. Laut einer Umfrage von IDG Research Services im Auftrag von Tableau Software hält mehr als die Hälfte von 162 befragten Entscheidern die Fähigkeit ihres Unternehmens, Daten zu analysieren, für „sehr wichtig“, 16 Prozent sogar für „geschäftsentscheidend“ – vor allem im Vertrieb und im Marketing, in der IT-Abteilung, in Finanzen/Controlling sowie in der Geschäftsleitung. Doch nur in 14 Prozent der Unternehmen können alle Mitarbeiter in den betreffenden Abteilungen die Datenanalyse selbstständig ausführen. Dass Datenanalysen häufig noch an die IT-Abteilung oder das Business-Intelligence-Team delegiert werden, hat seine Ursache meist in der mangelnden Qualifikation. Rund 38 Prozent der interviewten Entscheider gab in der Befragung an, dass kaum oder nur sehr wenige ihrer Mitarbeiter über die nötigen Fähigkeiten verfügen, um Daten zu analysieren. Das liegt nicht zuletzt an fehlenden Trainingsprogrammen. Fast ein Viertel der Befragten räumt ein, dass es in ihrem Unternehmen keinerlei Schulungen im Bereich Data Analytics gibt. 6 f+h 2019/03 www.foerdern-und-heben.de

01 Wie wichtig ist für Ihr Unternehmen die Fähigkeit, Daten zu analysieren Geschäftsentscheidend Sehr wichtig Eher wichtig Eher nicht wichtig Nicht wichtig völlig irrelevant Weiß nicht 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % Derzeit In den nächsten fünf Jahren 02 Verfügen alle Mitarbeiter, die in Ihrem Haus Daten analysieren, Ihrer Ansicht nach über die hierfür notwendigen Fähigkeiten? Ja, alle 17 % Ja, ein großer Teil der Mitarbeiter verfügt über die notwendigen Fähigkeiten 41 % Kann ich nicht beurteilen 4 % Nein, kaum einer der Mitarbeiter verfügt über die notwendigen Fähigkeiten Nein, zu wenige dieser Mitarbeiter verfügen über die notwendigen Fähigkeiten 33 % ERST NACHDENKEN, DANN HANDELN Bevor Unternehmen anfangen, Daten zu sammeln und Mitarbeiter zu schulen, sollten sie jedoch einen Moment innehalten und sich überlegen: Was will ich von meinen Daten eigentlich wissen? Und wie will ich sie nutzen? Daraus wird eine Datenstrategie abgeleitet, die festlegt, wer welche Daten aus welchen Quellen nutzen soll und wie diese Daten aufbereitet werden. Vor allem die Bereitstellung der Daten – angefangen beim Sammeln der Daten über ihre Bereinigung – ist alles andere als trivial. Denn: Daten sind häufig schlecht strukturiert, fehlerhaft und unvollständig. Laut einem Bericht im Harvard Business Review verbringen Anwender 80 Prozent ihrer Zeit mit der Vorbereitung und Bereinigung „schmutziger“ Daten und nur 20 Prozent mit deren Analyse. Eigentlich sollte es umgekehrt sein. Viele Mitarbeiter verplempern Zeit mit der Suche und der Bereinigung von Daten. Dann bleibt oft wenig Zeit für vertiefende Analysen und man begnügt sich mit Ad-hoc-Auswertungen, die wenig aussagekräftig sind oder manchmal sogar falsch. Das kann zu einem Vertrauensverlust bei Kollegen und Kunden führen und sogar Umsatzeinbußen zur Folge haben. Laut Gartner verzeichnen Organisationen finanzielle Ein- 5 % Wir vernetzen Ihre Welt der Intralogistik In der globalen Welt der Wirtschaft hat die automatisierte Intralogistik eine Schlüsselfunktion. Mit der Vernetzung intralogistischer Komponenten und Subsysteme – vom Wareneingang bis zum Versand – machen wir Ihre innerbetriebliche Logistik fit für die Anforderungen der Digitalisierung und die flexible Reaktion auf sich stetig verändernde Märkte. Dafür stehen wir mit unserer hohen Fertigungstiefe, höchster Produktqualität „Made in Germany“ sowie einem engagierten und motivierten Team. AMI Förder- und Lagertechnik GmbH Leystraße 27 • 57629 Luckenbach • Germany Fon: +49 2662 9565–0 info@ami-foerdertechnik.de www.ami-foerdertechnik.de

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