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f+h fördern und heben 3/2023

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f+h fördern und heben 3/2023

PRODUKTE UND SYSTEME

PRODUKTE UND SYSTEME TITELSTORY 02 02 Bei den Regalbediengeräten der Mustang-Familie lässt sich Bremsenergie in einer Bewegungsachse (horizontal/vertikal) zurückgewinnen, um sie in der jeweils anderen einzusetzen 03 Die Bremsenergie der Stingray-Shuttles wird in Superkondensatoren gespeichert und lässt sich von allen Fahrzeugen einer Ebene wiederverwenden EINSPARUNG VON BIS ZU 17 PROZENT BEI FÖRDERTECHNIK UND REGALBEDIENGERÄTEN 03 Die nach TGW-Mitgründer Heinz König benannte KingDrive- Fördertechnik für Kartons, Behälter, Tablare sowie Polybags setzt auf getriebelose, wartungsfreie Motorrollen und eine integrierte 48-V-Stromversorgung. Die Hochleistungs-Fördertechnologie nutzt die Bremsenergie einer Rolle, um damit andere im Verbund anzutreiben. Die Energie bleibt also im System und lässt sich direkt vor Ort wiederverwenden. Im Gegensatz zu klassischer Fördertechnik verbraucht KingDrive damit bis zu zehn Prozent weniger Energie. Die Regalbediengeräte der Mustang-Familie verfügen neben einer leistungsstarken Mechanik auch über eine hochentwickelte Steuerungssoftware sowie intelligente Antriebstechnik. Mithilfe dieses Set-ups lässt sich Bremsenergie in einer Bewegungsachse (horizontal/vertikal) zurückgewinnen, um sie in der jeweils anderen einzusetzen. Durch diese intelligente Nutzung lässt sich der Gesamtstromverbrauch um bis zu 17 Prozent verringern. SHUTTLE-SYSTEME MIT ENERGIERÜCKGEWINNUNG Im Shuttle-Segment profitieren Anlagenbetreiber von einer dreistufigen Energierückgewinnung. „Nachdem die Fahrzeuge beim Ein- und Auslagern Tag für Tag hunderte Mal beschleunigen und wieder verzögern, ist das Potenzial hier besonders groß“, beschreibt Gruber-Blanka. „Die Bremsenergie der einzelnen Stingray-Shuttle wird in Superkondensatoren gespeichert und kann von allen Fahrzeugen einer Ebene zum Beschleunigen wiederverwendet werden. Alle Shuttle- und Behälterheber sind im Standard mit Rekuperation in Form von Netzrückspeisung ausgestattet, nicht unmittelbar genutzte Energie wird ins Stromnetz zurückgespeist.“ RETROFIT-BEREICH MIT GROSSEM POTENZIAL Die energieeffiziente Produktfamilie des Unternehmens eignet sich darüber hinaus für Retrofit-Projekte. Modernisierungen sind schon allein deshalb nachhaltige Investitionen, weil Firmen dadurch nicht nur die Lebensdauer ihrer Anlage verlängern, sondern auch Effizienzsteigerungen realisieren. Ein Beispiel dafür ist der österreichische Gewürzspezialist Almi: TGW modernisierte dessen Lager im laufenden Betrieb und ermöglichte durch die Erneuerung von Hard- sowie Software eine Energieeinsparung von bis zu 20 Prozent. Fotos: TGW www.tgw-group.com 14 f+h 2023/03 www.foerdern-und-heben.de

MARKTPLATZ GURTFÖRDERER OHNE STÖRKONTUREN Der Gurtförderer GUF-P 2000 der mk Technology Group ist ab sofort mit kompaktem 24-V-Trommelmotor verfügbar. Die Motorrolle (Durchmesser: 53 mm) in Kombination mit dem 50 mm hohen Bandkörperprofil, ergeben einen Förderer ohne Störkonturen. Das optionale Steuermodul ermöglicht neben der Ansteuerung von Start-Stopp die Einstellung mehrerer Geschwindigkeiten (bis 60 m/min) und der Förderrichtung. Mit einer Gesamtlast von bis zu 15 kg eignet sich der GUF-P 2000 CA, erhältlich sind Förderbandlängen von 380 bis 5.000 mm sowie -breiten von 300 bis 600 mm, für Aufgaben in der Verpackungs- und Kunststoffindustrie. Der DC-Antrieb schafft die Voraussetzungen für die Energieversorgung per Batterie. Dadurch lässt sich der Förderer auch als angetriebenes Lastaufnahmemittel für Fahrerlose Transportfahrzeuge einsetzen. Als Zubehör sind unter anderem Seitenführungen und Ständersysteme verfügbar. www.mk-group.com KOMPAKTES KRAFTPAKET Das Fahrerlose Transportfahrzeug Kuka Mobile Plattform KMP 600-S diffDrive bewegt Lasten von bis zu 600 kg mit Wir bauen, sie bleiben einer Geschwindigkeit von maximal 2 m/s durch Lagerund Produktionshallen. Aufgrund der Ausführung in IP 54 ist das Flurförderzeug auch auf raue Einsätze vorbereitet. Die Sicherheitszonen vor und hinter dem Fahrzeug lassen sich an die Anwendung anpassen. Mithilfe einer 3D-Objekterkennung führen Hindernisse, die sich zwischen 50 mm und 2,10 m über dem Hallenboden befinden, nicht zu Problemen im Materialfluss. Verfügbar sind verschiedene Lastaufnahmemittel, zum Beispiel eine integrierte Hubvorrichtung. Mit einer Batterieladung ist das Fahrzeug etwa acht Stunden einsatzbereit. Das Aufladen der Batterie dauert zwei Stunden. Die Kuka. NavigationSolution erkennt den Batterieladestand und welche Fahrzeuge mit dem WLAN verbunden sind. Nach dem initialen Einlernen der Umgebung per SLAM-Algorithmus übernimmt die Software die Lokalisierung im Raum und die Koordination der Fahrzeuge. www.kuka.com flexibel. Flexible Nutzung von Gewerbeimmobilien durch Bauen mit System bei GOLDBECK. Mehr Infos