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f+h fördern und heben 5/2021

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f+h fördern und heben 5/2021

MENSCHEN UND MÄRKTE WER

MENSCHEN UND MÄRKTE WER INFEKTIONEN AM ARBEITSPLATZ NUR MANUELL NACHVERFOLGT, RISKIERT BETRIEBSSCHLIESSUNGEN Digitale Revolution im PERSONALEINSATZ? Im Frühherbst 2020 wurden 179 Fach- und Führungskräfte deutscher Unternehmen auf Basis eines Online-Fragebogens anonym befragt. Kernthemen waren die unternehmerische Herausforderungen des Personaleinsatzes unter Einfluss von Covid-19 sowie die Bedeutung der Digitalisierung im Bereich Personal und Einsatzplanung. 37% nutzen eine Spezialsoftware für die Personaleinsatzplanung. 69% glauben, dass Covid-19 die Digitalisierung im Bereich Personal und Einsatzplanung weiter verstärkt. 91% der Nutzer betrieblicher digitaler Lösungen zum Kontakt-Tracing halten sie für wichtig oder sehr wichtig. 13% verwenden betriebliche digitale Lösungen zum Kontakt-Tracing. 94% 20% 70% setzen durchgehend oder teilweise eine elektronische Zeiterfassung ein. davon können die Zeit mit mobilen Endgeräten erfassen. der Unternehmen ohne elektronische Zeiterfassung halten sie für sinnvoll. 30% halten den Digitalisierungsgrad ihres Unternehmens für unzureichend oder stark rückständig. 75% glauben, dass digitale Lösungen helfen, Personenkontakte im Betrieb zu reduzieren. 85% beurteilen die Qualität des Infektionsschutzes als gut oder sehr gut. workforceplus.de Viele Unternehmen haben die seit vergangenem Sommer verfügbaren Lösungen zur digitalen Kontaktnachverfolgung bislang ignoriert. Stattdessen verlassen sie sich bei der Nachverfolgung von Kontakten nach Corona- Infektionen oftmals auf die Erinnerung ihrer Mitarbeiter. Dies ist riskant, denn übersehen sie Kontakte und es kommt zu größeren Ausbrüchen, kann es zu Quarantäneauflagen und Beschränkungen bis hin zu Betriebsschließungen kommen. So wie es aktuell aussieht, wird uns Corona noch eine Weile begleiten. Darauf müssen sich Unternehmen einstellen. Vor allem dort, wo Mitarbeiter nicht einfach im Homeoffice arbeiten können, sollten sie sich nicht allein auf Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen verlassen, sondern über Lösungen zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten nach Corona-Infektionen nachdenken. Solche Lösungen, z. B. Corona Tracer oder Smartphone-Apps, sind zwar schon seit dem vergangenen Sommer verfügbar, schnell eingeführt und zuverlässig – dennoch setzen Unternehmen allzu häufig noch auf eine manuelle Nachverfolgung, bei der sich Mitarbeiter erinnern müssen, zu wem sie in den zurückliegenden zwei Wochen Kontakt hatten. Selbst unter Zuhilfenahme von Schicht- und Arbeitsplänen oder Anwesenheitslisten ist das ein zeitaufwändiges Unterfangen mit dem Risiko, Kontakte und damit mögliche Ansteckungen zu übersehen. Kommt es zu weiteren Infektionen, drohen Kontrollen durch Gesundheitsämter und sogar Betriebsschließungen. Auch die aktuelle „Studie zur Digitalisierung im Personaleinsatz und Infektionsschutz 2020“ von Inform bestätigt: Nur 13 Pro­ 40 f+h 2021/05 www.foerdern-und-heben.de

zent der Unternehmen nutzen digitale Lösungen für das Kontakt-Tracing. Der geringe Anteil ist erstaunlich, da gleichzeitig etwa die Hälfte der Befragten solche Lösungen als wichtig oder sehr wichtig erachtet. Zudem stufen die Studienteilnehmer gerade die Nachverfolgung von Kontakten als besonders schwer umsetzbar ein. Dass dies nicht der Fall sein muss, belegen Corona Tracer: Die kleinen Geräte werden von den Mitarbeitern getragen und erfassen anonym alle Annährungen anderer Tracer unter zwei Metern – weitere Daten werden nicht aufgezeichnet. Im Infektionsfall lassen sich alle Begegnungen für die zurückliegenden zwei Wochen von einer Vertrauensstelle wie der Personalabteilung auslesen und Mitarbeitern zuordnen. Damit genügen Corona Tracer den höchsten Anforderungen an den Datenschutz und helfen, Kontaktpersonen schnell zu ermitteln und zügig weitere Maßnahmen einzuleiten, etwa Corona-Tests zu veranlassen oder Mitarbeiter in Quarantäne zu schicken. Angesichts einer dynamischen Infektionsentwicklung, die zu weiteren Lockerungen, aber auch erneuten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen führen kann, müssen Unternehmen geeignete Lösungen finden, um ihren Betrieb vor Ort aufrechtzuerhalten. „Eine digitale Kontaktnachverfolgung kann dabei ein entscheidender Bestandteil des Hygiene- und Sicherheitskonzepts sein, denn um die gesundheitlichen wie wirtschaftlichen Risiken zu reduzieren, ist eine schnelle Kontaktnachverfolgung im Unternehmen entscheidend“, so Dr. Jörg Herbers, Geschäftsführer und Bereichsleiter Workforce Management bei Inform. Darüber hinaus helfen digitale Lösungen zur Reduzierung von Personenkontakten, das Infektionsrisiko zu minimieren: Mit einer spezialisierten Software für die Personaleinsatzplanung können Unternehmen z. B. Arbeitsschichten mit stets derselben Besetzung und mit gestaffelten Anfangszeiten planen, um Kontakte zu stetig wechselnden Kollegen und größere Mitarbeiteransammlungen in Umkleiden oder am Betriebseingang zu vermeiden. Auch eine mobile Zeiterfassung, Raumbuchungssysteme sowie ein digitales Besuchermanagement und DR. JÖRG HERBERS, GESCHÄFTS- FÜHRER UND BEREICHSLEITER WORKFORCE MANAGEMENT BEI INFORM Eine digitale Kontaktnachverfolgung kann ein entscheidender Bestandteil des Hygiene- und Sicherheitskonzepts sein ein Zeitfenstermanagement für die Organisation von Pausenzeiten tragen zu einem besseren Infektionsschutz bei. Foto/Grafik: Inform www.inform-software.de IMPRESSUM erscheint 2021 im 71. Jahrgang, ISSN 0341-2636 / ISSN E-Paper: 2747-8130 HERAUSGEBER Dipl.-Ing. Reiner Wesselowski (We) Tel.: 06131/992-322, E-Mail: r.wesselowski@vfmz.de REDAKTION Chefredakteur: Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer (WB) Tel.: 06131/992-321, E-Mail: w.bauer@vfmz.de (verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV) Redakteur: Dipl.-Ing. Manfred Weber (MW), Tel.: 06131/992-202, E-Mail: m.weber@vfmz.de Redaktionsassistenz: Melanie Lerch, Tel.: 06131/992-261, Petra Weidt, Tel.: 06131/992-371, Ulla Winter, Tel.: 06131/992-347, E-Mail: redaktionsassistenz_vfv@vfmz.de, (Redaktionsadresse siehe Verlag) GESTALTUNG Sonja Daniel, Anette Fröder, Conny Grothe SALES Oliver Jennen, Tel.: 06131/992-262, E-Mail: o.jennen@vfmz.de Andreas Zepig, Tel.: 06131/992-206, E-Mail: a.zepig@vfmz.de Anzeigendisposition: Nevenka Islamovic Tel.: 06131/992-113, E-Mail: n.islamovic@vfmz.de Anzeigenpreisliste Nr. 68: gültig ab 1. Oktober 2020 LESERSERVICE vertriebsunion meynen GmbH & Co. KG, Große Hub 10, 65344 Eltville, Tel.: 06123/9238-266 Bitte teilen Sie uns Anschriften- und sonstige Änderungen Ihrer Bezugsdaten schriftlich mit (Fax: 06123/9238-267, E-Mail: vfv@vertriebsunion.de). 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