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f+h fördern und heben 6/2021

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f+h fördern und heben 6/2021

PRODUKTE UND SYSTEME

PRODUKTE UND SYSTEME SAVANNA.NET CROSSCLIENT-APP MACHT INTRALOGISTIK VON SWISSMILL ZUKUNFTSSICHER Wer rund 30 Prozent des in der Schweiz benötigten Getreides verarbeitet, mehr als 200 000 Tonnen pro Jahr vermahlt und über 100 verschiedene Mehle, Griese, Flocken und Mischungen „on demand“ liefert, benötigt eine starke Lagerlogistik. Sein automatisches Lagersystem hat Swissmill Zürich, die größte Getreidemühle der Eidgenossenschaft, im September 2020 mit dem Intralogistikspezialisten Westfalia auf das Warehouse Execution System Savanna.NET umgestellt. Eine neue App auf 18 Mobilgeräten bedient alle zentralen Funktionen – der Savanna.NET Crossclient. 42 f+h 2021/06 www.foerdern-und-heben.de

02 01 Mithilfe der neuen App ist jedes der 18 Handhelds ein Schlüssel zu zentralen Prozessen im Lager 01 02 Etiketten einscannen, schon übergibt die App die Daten an Savanna zur weiteren Verarbeitung „Mit der Umstellung vom Software-Vorgänger PMain auf Savanna auch aktuelle mobile Technologien einzuführen, dieses Ziel haben wir in einem Dreivierteljahr intensiver Projektarbeit erreicht“, freut sich Andreas Plantholt, verantwortlicher Projektmanager bei Westfalia. „Die Realisierung der Basisfunktionalitäten, der Architektur und die Anbindung an unser Savanna.NET fand in enger Koordination vom Angebot bis zur Inbetriebnahme im eigenen Haus und vor Ort mit Swissmill statt.“ Westfalia setze dabei auf Erfahrungen in der Hochregallagerlogistik und Spezialistenwissen zu mobilen Anwendungen. Anfang September 2020 konnte das Lagersystem mit neuem „Nervensystem“ durchstarten. Der Savanna.NET Crossclient ist auf Handheld-Computern mit dem Betriebssystem Android installiert. Er läuft aber auch auf anderen gängigen Betriebssystemen wie Apples iOS. Die robusten Geräte für eine industrielle Umgebung kommunizieren über das firmeneigene WLAN mit Savanna. „Sie verfügen über 1D- und 2D-Imager zum Scannen von Barcodes und Touchscreen. Darüber sind sie wie ein Smartphone zu bedienen“, verdeutlicht Plantholt. SICHERER DEZENTRALER ZUGRIFF OHNE FEHLEINGABEN Ein Nutzer loggt sich auf eines der 18 für die App registrierten Mobilgeräte ein. Vom Wareneingang bis zum Warenausgang nutzt er ein Gerät, ohne dass im Netzwerk Daten abgezogen werden. Das System ist so gegen externe Eingriffe geschützt, aber dezentral bedienbar. Der Bediener scannt die Palette und die Quell-Förderbahn an, in welchem Lagerbereich sie eingelagert werden soll, und wird einfach und intuitiv durch die Untermenüs und Auswahllisten geführt. „Wir haben uns bewusst für große Bedienfelder entschieden“, beschreibt Martin Wißmann, Projektleiter im Team Kundenbetreuung & Modernisierung bei Westfalia. „Die großen Auswahl-Listenfelder vermeiden, dass man falsche Bereiche antippt. Kein überflüssiges Design, dafür eine hohe Bediensicherheit.“ Wißmann hat projektbezogen den Savanna.NET Crossclient und dessen Schnittstelle programmiert, während das Team der Savanna.NET-Produktentwicklung zuvor das Framework aufbaute. Dies lässt sich auf alle betreiberseitigen Anforderungen zuschneiden. Die smarte Lösung für die manuelle Montage ALLE ZENTRALEN INTRALOGISTIK-FUNKTIONEN IN EINER APP Bei Swissmill sind das elf zentrale intralogistische Funktionen. Bediener können die Palette in einem Hochregallager einlagern, durchschleusen oder sie für ein Blocklager oder den Pool ausbuchen. Sie haben damit die Möglichkeit zu kommissionieren, zu versenden und die Lkw-Verladung anzuweisen. Außerdem lassen sich Halb-Paletten bündeln, in Echtzeit Störungen anzeigen, die Entstörungen anweisen und quittieren. Die Mitarbeiter bestellen mit dem Mobil-Gerät Paletten, lassen sie in Außenlager umlagern und führen Inventuren durch. Weitere Android- und iOS-Geräte lassen sich problemlos einbinden. Die Nutzeroberfläche ist responsiv. Wißmann: „Mit dem Savanna.NET Crossclient ist es viel einfacher, auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen Zusatzinformationen – wie Farbcodierungen für den Status von Paletten – mitzugeben. Wir können damit umfangreiche, komplexe Geschäftsprozesse der Lagerlogistik abbilden, dafür native Funktionen verschiedener Mobilgeräte und Betriebssysteme sowie leistungsstarke Code-Bibliotheken nutzen und an Savanna.NET anbinden. Das alles mit Scannern für Strichcodes, QR-Codes oder NFC-Chips. Alle Daten werden einfach an das Backend vermittelt und dort weiterverarbeitet. Fehleingaben sinken deutlich.“ bott.de

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