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f+h fördern und heben 9/2020

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f+h fördern und heben 9/2020

PRODUKTE UND SYSTEME 02

PRODUKTE UND SYSTEME 02 02 + 03 Clark hat alle temperaturempfindlichen Komponenten und die Klimaanlage gegen Hitzeeinwirkung eingehaust. Die Frontscheibe wurde mit einem hitzebeständigen zusätzlichen Glas versehen, damit diese nicht springt. Auch die Schläuche des drehbaren Anbaugeräts wurden gegen die Hitze geschützt 04 Der Stapler musste mit einem Clark Blue Safety Light ausgerüstet werden, um den Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen 03 wieder neu befüllt wird. Genau genommen geht nur ein Clark- Stapler dieser Tätigkeit nach. Da der Betrieb rund um die Uhr läuft, dient das zweite Flurförderzeug als Back-up und zum Transport von Teilen innerhalb der Gießerei. „Wir schalten Schmelz- und Gießofen nur einmal im Jahr zur Wartung ab“, erklärt Yves Viaene, Manager Foundry, Hydro Precision Tubing. „Sollte ein Flurförderzeug ausfallen, müssen wir sofort ein Ersatzfahrzeug zur Hand haben, damit die Produktion nicht stillsteht. Aus diesem Grund haben wir zwei baugleiche Clark-Stapler angeschafft.“ Um die Schlacke aus dem Ofen zu entfernen, besitzt der Stapler ein Anbaugerät mit einer Art drehbaren fünf Meter langen Dorn. An dessen Ende befindet sich eine Schabevorrichtung, mit welcher der Stapler die Schlacke entnimmt. Dies ist kein leichtes Unterfangen, da der Stapler trotz des großen Abstands zum Ofen rund um die Uhr großer Hitze ausgeliefert ist. Ferner mussten die Stapler aber auch über eine Ausstattung verfügen, die den strengen Sicherheitsvorschriften des Betreibers Rechnung trägt. Der Clark-Vertragspartner in Belgien, die Firma Hendrik Deceuninck mit Sitz in Izegem, hat sich dazu den Einsatz und das Pflichtenheft ganz genau angesehen und Hydro dann ein Staplereinsatzkonzept unter Berücksichtigung der Anforderungen vorgelegt. „Wir mussten alle temperaturempfindlichen elektronischen Teile gegen Hitzeeinwirkung schützen“, erläutert Marino Dendooven, Verkaufsberater bei Hendrik 46 f+h 2020/09 www.foerdern-und-heben.de

PRODUKTE UND SYSTEME MITARBEITER IN ENTSCHEIDUNG EINGEBUNDEN 04 Deceuninck. „Die Frontscheibe wurde mit einem hitzebeständigen zusätzlichen Glas versehen, damit diese nicht springt, und die Klimaanlage wurde ebenfalls eingehaust.“ Um den Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen, sind die Fahrzeuge mit dem Clark Blue Safety Light ausgerüstet, das oben am Fahrerschutzdachrahmen befestigt ist und einen großen blauen Punkt auf den Hallenboden projiziert. Auf diese Weise werden Personen und andere Staplerfahrer vor herannahenden Flurförderzeugen gewarnt. Auch das Blue Safety Light hat die Firma Deceuninck eingehaust, um es vor Hitze zu schützen – ebenso wie die Schläuche des drehbaren Anbaugeräts. Zur Überwachung der Motortemperatur des Fahrzeugs kommt das Flottenmanagementsystem Optafleet zum Einsatz. Mit dem onlinegestützten Management-Instrument lassen sich alle Leistungsdaten eines Flurförderzeugs abbilden. Bei Hydro warnt die Software den Fahrer vor einer Überhitzung des Staplers. Aufgrund des schweren Anbaugeräts kommt bei dem Staplereinsatz ferner dem Hubgerüst eine große Bedeutung zu. Mit einem verwindungssteifen 6-Rollen-Gabelträger und einstellbaren, schräggestellten Tragrollen zeigt sich das Hubgerüst den Aufgaben jedoch gewachsen. Diese sei bei den jeweiligen Hubgerüsten der Vorgängerfahrzeuge eines Marktbegleiters laut Viaene in der Vergangenheit nicht der Fall gewesen. „Die damit verbundenen Probleme haben wir mit den Clark-Staplern jetzt aus der Welt geschafft.“ GOLD DES 21. JAHRHUNDERTS Aluminium ist ein vielseitig genutzter Werkstoff, da es stabil, leicht und in großen Mengen verfügbar ist. Die Produktion ist allerdings energieintensiv. Da recyceltes Aluminium im Vergleich zur Herstellung von Primäraluminium nur fünf Prozent dieser Energiemenge benötigt, wird durch das Recycling von Alt-Aluminium nicht nur Energie eingespart, sondern auch der Schadstoffausstoß minimiert und die Rohstoffversorgung gesichert. Die Reinheit und der niedrige Schmelzpunkt (660 °C) schaffen die Voraussetzungen für die hohe Recyclingfähigkeit von Aluminium. Zudem ist der Kreislauf der Wiederaufbereitung ohne Qualitätseinbußen unendlich wiederholbar – geschätzte 75 Prozent des Aluminiums, das je erzeugt wurde, ist noch in Gebrauch und hat teilweise bereits vielfache Recyclingprozesse durchlaufen. Quelle: Clark Europe Bei der Entscheidungsfindung zum Kauf der Stapler hatten auch die Mitarbeiter bei Hydro ein Mitspracherecht. „Die Kollegen haben im Vorfeld einige Wettbewerbsfahrzeuge getestet, denn schließlich sind sie es, die tagtäglich mit den Geräten arbeiten. Sie waren von den Clark-Staplern von Anfang an begeistert“, so Viaene. „Ein großes Lob geht auch an die Firma Deceuninck, die uns rundum hervorragend beraten hat und unsere Anforderungen, sei es in Bezug auf die strengen Sicherheitsvorschriften oder die speziellen Anforderungen an die Ausstattung der Stapler, optimal erfüllt hat.“ Hydro hat die Geräte gekauft und wartet die Geräte in einer eigenen Werkstatt selbst. Viaene: „Sollten wir mal größere Probleme haben, wissen wir aber, dass die Firma Deceuninck sofort zur Stelle ist. Eine schnelle Reaktionszeit bei Problemen ist uns wichtig.“ Da sich die Clark-Stapler so gut bewährt haben, hat der Betreiber bereits zwei weitere Gegengewichtsstapler des Herstellers angeschafft. Dabei handelt es sich um einen GEX30-Elektrostapler und einen dritten Stapler der Baureihe C55sD, der sich von den bereits vorhandenen Fahrzeugen nur durch den Triplexmast unterscheidet. Der 5,5-Tonner kommt zwar in einer anderen Abteilung zum Einsatz, soll aber ebenfalls einspringen können, falls einer der anderen Stapler ausfallen sollte – denn sicher ist sicher. Fotos: Clark Europe www.clarkmheu.com Wir schaffen logistische Verbindungen. Individuelle Planung und Konstruktion direkt vom Hersteller – Made in Germany www.butt.de Typ BK - Mittelachsrampe Verladeplattform BUTT GmbH Tel.: +49(0)4435 9618-0 Zum Kuhberg 6–12 Fax: +49(0)4435 9618-15 D-26197 Großenkneten butt@butt.de, www.butt.de · www.foerdern-und-heben.de f+h 2020/09 47 BUTT.indd 1 21.07.2014 10:34:17

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